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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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624
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621 Sie ladet ihn zu Gaste. Hoheli

i^. Narben mit Safran, Calmus und Cynna-men, mit allerlei) Bäumen des Weihrauchs,Myrrhen und Aloes, mit allen besten Würzen.

15 . Wie ein Gartenbrunnen, wie ein Bornlebendiger Wasser, die vom Libanon fließen.

16. Stehe auf, Nordwind, und komm, Süd-wind; und wehe durch meinen Garten, daß seineWürze triefen.

(Anfang des 5. Ccvitcls.)

ir.Mein Freund komme in seinen Garten,und esse seiner edeln Früchte.

Das 5. Capitel.

Christus wird von der Kirche ans Liebe zu Gaste geladen, und seineSchönheit gelobet.

1. ^ch' komme, meine Schwester, liebe Braut,^ in meinen Garten. Ich habe meine Myrr-hen sammt meinen Würzen abgebrochen; ich habemeines Seims sammt meinem Honig gegessen;ich habe meines Weins sammt meiner Milch ge-trunken. Esset, meine Lieben, und trinket,meine Freunde, und werdet trunken. * c. 6 , i.

2. Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Da ist

die Stimme meines Freundes,' der anklopft:Thue mir auf, liebe Frenndinn, meine Schwe-ster , meine Taube, meine Fromme; denn meinHaupt ist voll Thaues, und meine Locken vollRächt- Tropfen. * Off. 3, 20.

3. Ich ' habe meinen Rock ausgezogen, wiesoll ich ihn wieder anziehen? Ich habe meineFüße gewaschen, wie soll ich sie wieder besudeln?

* Ep. Jud. V. 23.

4 . Aber mein Freund steckte seine Hand durchsLoch, und mein Leib erzitterte davor.

5. Da stand Ich auf, daß ich meinem Freundeaufthäte; meine Hände troffen ^mit Myrrhen,und Myrrhen liefen über meine Finger an demRiegel am Schloß.

6 . Und da ich meinem Freunde aufgethan hatte,war er weg und hingegangen. Da ging meineSeele heraus nach seinem Wort. Ich * suchteihn , aber ich fand ihn nicht; ich rief, aber erantwortete mir nicht. ' c. 3,1.

7 . Es fanden mich die Hürher, die in derStadt umhergehen, die schlugen mich wund;die Hüther auf der Mauer nahmen mir meinenSchleyer.

8 . Ich * beschwöre euch, ihr Töchter Jerusa-lems , findet ihr meinen Freund, so sagt ihr«,daß ich vor Liebe krank liege.

* c. 2, 7. c. 3, s.

s. Was ist dein Freund vor andern Freunden,

d 5. 6. Schönheit Christi, und seiner Kirche.

0 du Schönste unter den Weibern? Was istdein Freund vor andern Freunden, daß du unsso beschworen hast?

10. Mein Freund ist weiß und roth, auser-koren unter vielen Tausenden.

i i. Sein Haupt ist das feinste Gold. SeineLocken sind kraus, schwarz wie ein Rabe.

12. Seine * Augen find wie Taubenaugen an

den Wasserbäcken, mit Milch gewaschen, undstehen in der Fülle. * c. 4,1.

13. Seine Backen find wie die wachsende Würz-gärtlein der Apotheker. * Seine Lippen sind wieRosen, die mit fließenden Myrrhen triefen.

* Pf. 4L, 3.

1^. Seine Hände find wie goldene Ringe, vollTurkisse. Sein Leib ist wie reines Elfenbeinmit Sapphiren geschmückt.

15. Seine Beine sind wie Marmorsäulen, ge-gründet auf goldenen Füßen. Seine Gestalt istwie Libanon, auserwählt wie Cedern.

16. Seine Kehle ist süß und ganz lieblich. Einsolcher ist mein Freund; mein Freund ist einsolcher, ihr Töchter Jerusalems!

(Anfang des 6. CapitelS.)

i7.Wo ist denn dein Freund hingegangen, odu Schönste unter den Weibern ? Wohat sich dein Freund htngewender? So wollenwir mit dir ihn suchen.

Das 6. Capitel.

Die Kirche wird auf ihr Vckcnntniß von Christo gelobet und besucht.

1. Mein Freund ist hinab gegangen ' in seinen

Garten, zu den Wurzgärtlein, daß ersich weide unter den Gärten, und Rosen breche.

* c. 4, 17.

2. Mein Freund ist mein, und ich bin sein,der unter den Rosen sich weidet.

3 . Du bist ' schön, meine Freundinn, wie Thir-

za, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Herrs-spitzen. * c. 2, ro. c. 4, 1.

-i. Wende deine Augen von mir, denn sie ma-chen mich brünstig. Deine * Haare find wie eineHerde Ziegen, die auf dem Berge Gilead ge-schoren find. * < 4,1.

5 . Deine * Zähne sind wie eine Herde Schafe,

die aus der Schwemme kommen, die allzumahlZwillinge tragen, und ist keines unfruchtbarunter ihnen. ' c. 4,2.

6. Deine * Wangen sind wie ein Ritz am Gra-natapfel zwischen deinen Zöpfen. * c. 4, z.

7 . Sechzig ist der Königinnen, und achtzig der

Kebs-