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Von Mitteln
Prediger 7. 8.
2. Ein ' gutes Gerücht ist besser / denn gute
Salbe; und der Tag des Todes, weder der Tagder Geburt. * Spr. 22,1.
3. Es ist besser in das Klaghaus gehen, dennin das Trinkhaus; in jenem ist das Ende allerMenschen, und der Lebendige nimmt es zuHerzen.
Es ist Trauern besser, denn Lacken; denndurch Trauern wird das Her; gebessert.
5. Das Herz der Weisen ist im Klaghause,und das Herz der Narren im Hause der Freuden.
6. Es ist besser hören das Schelten des Weisen,denn hören den Gesang der Narren.
7. Denn das Lachen des Narren ist wie dasKrachen der Dornen unter den Töpfen; und dasist auch eitel.
8. Ein Widerspenstiger macht einen Weisenunwillig, und verderbet ein mildes Herz.
9. Das Ende eines Dinges ist besser, denn seinAnfang. Ein geduldiger Geist ist besser, dennein hoher Geist.
10. Sey nicht * schnellen Gemüths zu zürnen;denn Zorn ruhet -i- im Herzen eines Narren.
* Jac. 19. 1- Spr. 12/ 16.
11. Sprich nicht: Was ist es, daß die vorigeTage besser waren, denn diese? Denn du fragstsolches nicht weislich.
12. Weisheit ist gut mit einem Erbgut, undhilft, daß sich einer der Sonne freuen kann.
13. Denn die Weisheit beschirmet, so beschir-met Geld auch; aber die Weisheit gibt dasLeben dem, der sie hat.
i^. Siehe an die Werke Gottes, denn werkann das * schlecht (gerade) machen, das er krümmet?
* c. i/ iS.
15. Am guten Tage sey guter Dinge, und denbösen Tag nimm auch für gut; denn diesenschaffet Gott neben jenem, daß der Mensch nichtwissen soll, was künftig ist.
16. Allerley habe ich gesehen die Zeit übermeiner Eitelkeit. ' Da ist ein Gerechter undgeht unter in seiner Gerechtigkeit; und ist einGottloser, der lange lebt in seiner Bosheit.
* (. 8) 14.
17. Sey nicht allzu gerecht, und nicht allzuweise, daß du dich nicht verderbest.
18. Sey nicht allzu gottlos, und narre nicht,daß du nicht sterbest zur Unzeit.
19. ES ist gut, daß du dieß fassest, und jenesauch nicht aus deiner Hand lassest; denn werGott fürchtet, der entgehet dem allen.
20. Die Weisheit stärkt den Weisen mehr,denn zehn Gewaltige, die in der Stadt sind.
zur Glückseligkeit.
2t. Denn * es ist kein Mensch auf Erden, derGutes thne, und nicht sündige. *iKö„. 8/46.
22. Nimm auch nicht zu Herzen alles, wasman sagt, daß du nicht hören müssest deinenKnecht dir fluchen.
23. Denn dein Herz weiß, daß Du andernauch oftmahls gefluchet hast.
2^. Solches alles habe ich versucht weislich.Ich gedachte, ich will weift seyn; sie kam aberferne von mir.
25. Es ist ferne, was wird es seyn? Und istsehr * tief, wer will es finden ? *Röm. n, 33.
26. Ich' kehrete mein Herz, zu erfahren, und
zu erforschen, und zu suchen Weisheit und Kunst,zu erfahren der Gottlosen Thorheit, und Jrr-thum der Tollen; * c i, 17. c. 2,12.
27. Und fand, daß ein solches Weib, welchesHerz Netz und Strick ist und ihre Hände Bandesind, bitterer sey denn der Tod. Wer Gott ge-fällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünderwird durch sie gefangen.
28. Schaue, das habe ich gefunden, sprichtder Prediger, Eins nach dem Andern, daß ichKunst erfünde.
29. Und meine Seele sucht noch, und hat esnicht gefunden. Unter tausend habe ich EinenMenschen gefunden, aber kein Weib habe ichunter den allen gefunden.
30. Allein schaue das, ich habe gefunden, daßGott den Menschen hat aufrichtig gemacht; aberSie suchen viele Künste.
Das 8. Capitel.
Andere Regeln zur Glückseligkeit wider dieses Lebens Eitelkeit.
1. ^?er ist so weift? Und wer kann das aus-^ legen?
(Anfang deS 8. CapitelS.)
Die' Weisheit des Menschen erleuchtet sein An-gesicht; wer aber frech ist, der ist feindselig.
* Spr. 17, 24.
2. Ich halte das Wort des Königs, und denEid Gottes.
3. Eile nicht zu gehen von seinem Angesicht,und bleibe nicht in böser Sache; denn er thut,was ihn gelüftet.
In des Königs Wort ist Gewalt, und wermag zu ihm lagen: Was machst du?
5. Wer das Geboth hält, der wird nichtsBöws erfahren; aber eines Weisen Herz weißZeit und Weise.
6. Denn ' ein jegliches Vornehmen hat seine