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[1] (1821) [Altes Testament]
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605
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Lebensregeln.

Sprüche 20. 21.

Gottes Regierung.

605

17. Das 'gestohlne Brot schmeckt Jedermann

wohl; aber hernach wird ihm der Mund vollKieselinge werden. * <. 9/17.

18. Anschläge' bestehen, wenn man sie mit Rathführet; und Krieg soll man mit Vernunft führen.

* <. 13/ 22. -k- c. 24/ 6.

19. Sey * unverworren mit-dem, der Heim-lichkeit offenbaret, und mit-t dem Verleumder,und mit dem falschen Maul. * ", 13.1- c. 17,4.

20. Wer * seinem Vater und seiner Mutter

flucht, deß Leuchte wird verlöschen mitten in derFinsterniß. * 2 Mos. 21,17.

21. Das Erbe, darnach man zuerst sehr eilet,wird zuletzt nicht gesegnet seyn.

22. Sprich nicht: 'Ich will Böses vergelten.Harre des Herrn, der wird dir helfen.

* c. 17, 13. c. 24/ 29.

23. Mancherley ' Gewicht ist ein Gräuel demHerrn; und eine falsche Wage ist nicht gut.

* 3 Mos. 23/ 13. 14. Ezech. 43/ 10.

2^. Jedermanns Gänge kommen vom Herrn.Welcher Mensch verstehet seinen Weg?

25 . Es ist dem Menschen ein Strick, das Heiligelästern und darnach Gelübde suchen.

26. Ein weiser König zerstreuet die Gottlosen,und bringet das Rad über sie.

27. Die Leuchte des Herrn ist des MenschenOdem; die gehet durch das ganze Herz.

28. Fromm und wahrhaftig seyn, behüthen

den König, und ' sein Thron bestehet durch Fröm-migkeit. ' c. 16/ 12.

29. Der Jünglinge Stärke ist ihr Preis; undgraues Haar ist der Allen Schmuck.

3 0. Man muß dem Bösen wehren mit harter

' Strafe, und mit ernstlichen Schlägen, dieman fühlt. ' io, 13.

Das 21 . Capitel.

Von Gottes gnädiger Regierung.

1. ^>es ' Königs Herz ist in der Hand des^ Herrn, wie Wafferbäche; und er neiget

es , wohin er will. ' Ps 33/13.

2. Einen ' Jeglichen dünkt sein Weg rechtseyn; aber allein der Herr macht die Herzen

gewiß. * c. 16. 2. Ebr. 13/ 9.

3 . Wohl und recht thun ist dem Herrn lieber,denn Opfer.

- 4 . Hoff.mige Augen und stolzer Math, unddie Leuchte der Gottlosen ist Sünde,s. Die Anschläge eines Emsigen bringen Ueber-stuß; wer aber allzu jäch (eilfertig) ist, wird man-geln.

6 . Wer ' Schätze sammelt mit Lügen, der wirdfehlen, und fallen unter die den Tod suchen.

* e. 10/ 2.

7 . Der Gottlosen Rauben wird sie schrecken.;denn sie wollten nicht thun, was recht war.

8. Wer einen andern Weg gehet, der ist ver-kehrt; wer abvö in seinem Befehl gehet, deßWerk ist recht.

9 . Es ist * besser wohnen im Winkel auf dem

Dach, denn bey einem zänkischen Weibe in einemHause beysammen. ' v. 19.

10. Die Seele des Gottlosen wünschet Arges,und gönnet seinem Nächsten nichts.

11. Wenn ' der Spötter gestraft wird, so wer-den die Albernen weise; und wenn man einenWeisen unterrichtet, so wird er vernünftig.

* c. 19/ 23.

12. Der Gerechte hält sich weislich gegen desGottlosen Haus; aber ' die Gottlosen denkennur Schaden zu thun. 'Pf- 33/20.

13. Wer seine Ohren verstopfet vor demSchreyen des Armen, der wird auch rufen, undnicht erhöret werden.

1^. Eine ' heimliche Gabe stillet den Zorn,und ein Geschenk im Schooß den heftigen Grimm.

* 1 Sam 23/ 18.

15 . Es ist dem Gerechten eine Freude zu thun,was recht ist; aber eine Furcht den Uebelthätern.

16. Ein Mensch, der vom Wege der Klugheitirret, der wird bleiben in der Todten Gemeine.

17. Wer' gerne in Wollust lebt, wird man-

geln ; und wer Wein und Oehl liebt, wird nichtreich. * Luc. 13,13.

1 8 . Der ' Gottlose muß für den Gerechten ge-

geben werden, und der Verächter für die From-men. ' c. ", s.

19. Es ' ist besser wohnen im wüsten Lande,denn bey einem zänkischen und zornigen Weibe.

* verS 9. c. 23/ 24.

20. Im Hause des Weisen ist ein lieblicherSchatz und Oehl; aber ein Narr verschlemmet es.

2 i. Wer der' Barmherzigkeit und Güte nach-jagt , der findet das Leben, Barmherzigkeit undEhre. * Lac. 2/ 13.

22. Ein Weiser gewinnet die Stadt der Star-ken , und stürzet ihre Macht durch ihre Sicherheit.

23. Wer feinen Mund und Zunge bewahret,der bewahret seine Seele vor Angst.

24. Der stolz und vermessen ist , heißt ein loserMensch, der im Zorn Stolz beweiset.

25. Der Faule stirbt über seinem Wünschen;denn feine Hände wollen nichts thun.