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Guter Rath.
Sprüche 19. 20.
Völlerey.
8 . Wer klug ist, liebt sem Leben; und derVerständige findet Gutes.
9 . Ein * falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft;und wer frech Lügen redet, wird umkommen.
* c. 21/ 28 .
10. Dem Narren steht nicht wohl an, guteTage haben, viel weniger einem Knechte, zuherrschen über Fürsten.
i i. Wer * geduldig ist, der ist ein klugerMensch, und ist ihm ehrlich, daß er Untugendüberhören kann. * c 14 / 29.
12. Die * Ungnade des Königs ist wie dasBrüllen eines jungen Löwen; aber seine Gnadeist wie Thau auf dem Grase. * 20/ 2.
13. Ein * närrischer Sohn ist seines Vaters
Herzeleid, und-rein zänkisches Weib ein stätigesTriefen. * c. 18/ 2». -h c. 2-/15.
i>L. Haus und Güter erben die Eltern; aber* ein vernünftiges Weib kommt vom Herrn.
* c. 18/ 22.
15. Faulheit bringt Schlafen, und eine'lässigeSeele wird Hunger leiden. * c. 10/ 4 .
16. Wer das' Geboth bewahret, der bewahret
sein Leben; wer aber seinen Weg verachtet,wird sterben. *L»c. 10/28.
17. Wer * sich des Armen erbarmet, der leihetdem Herrn; der wird ihm wieder Gutes vergelten.
' Matth. 10 / 42 . c. 28/ 4 o. Luc. 6 / 33 .
18. Züchtige * deinen Sohn, weil Hoffnungda ist; aber laß deine Seele nicht beweget wer-den , ihn zu tödten. * 13 / 24.
19. Denn großer Grimm bringt Schaden;darum laß ihn los, so kannst du ihn mehr züch-tigen.
20. Gehorche dem Rath, und nimm die Zuchtan, daß du hernach weise seyst.
21. Es ' sind viele Anschläge in eines MannesHerzen; aber der Rath des Herrn bleibt stehen.
* c. 16/ 1. Jer. 10/ 23.
22. Einen Menschen lüstet seine Wohlthat;und ein Armer ist besser, denn ein Lügner.
23. Die * Furcht des Herrn fördert zum Leben,
und wird satt bleiben , daß kein Uebel sie heim-suchen wird. ' c. 11, 19 .
2L. Der' Faule verbirgt seine Hand im Topf,und bringt sie nicht wieder zum Munde.
* c. 26/ 18.
25. Schlägt ' man den Spötter, so wird der
Alberne witzig; straft man einen Verständigen,so wird er vernünftig. ' c. 21/11.
26. Wer Vater verstört, und Mutter verjagt,der ist ein schändliches und verstuchtes Kind.
27. Laß ab, mein Sohn, zu hören die Zucht,die da abführet von vernünftiger Lehre.
28. Ein loser Zeuge spottet des Rechts, undder Gottlosen Mund verschlinget das Unrecht.
29. Den Spöttern find Strafen bereitet, undSchläge auf der Narren Rücken.
Das 20. Capitel.
Warnung vor Völlercy und Trunkenheit.
1. ^er'Wein macht lose Leute, und starkes^ Getränk macht wild; wer dazu Lust hat,
wird nimmer weise. *c. 31, 4 .
2. Das Schrecken des Königs ist wie das Brül-len eines jungen Löwen; wer ihn erzürnet, dersündiget wider sein Leben.
3. Es ist dem Manne eine Ehre vom Haderbleiben; aber die gerne hadern, sind allzumahlNarren.
2,. Um der Kälte willen will der ' Faule nichtpflügen; so muß er in der Ernte betteln, undnichts kriegen. ' c. 18/ 9.
5. Der Rath im Herzen eines Mannes ist wie* tieft Wasser; aber ein Verständiger kann esmerken, was er meinet. * c 18/ 4.
6. Viele Menschen werden fromm gerühmet;aber wer will finden einen, der rechtschaffenfromm sey.
7. Ein Gerechter, der in seiner Frömmigkeit
wandelt, * deß Kindern wird es wohl gehennach ihm. * Ps- "2/ 2.
8. Ein König, der auf dem Stuhl sitzt zu rich-ten, zerstreuet alles Arge mit seinen Augen.
9. Wer kann sagen: ' Ich bin rein in meinemHerzen, und lauter von meiner Sünde.
* 1 Kon. 8 , 46 .
10. Mancherlei) Gewicht und Maß ist beydesGräuel dem Herrn.
11. Auch ' kennet man einen Knaben an seinemWesen, ob er fromm und redlich werden will.
' e 22/ 6.
12. Ein hörendes Ohr und sehendes Auge,die macht beyde der Herr.
13. Liebe' den Schlaf nicht, daß du nicht armwerdest; laß deine Augen wacker seyn, so wirstdu Brots genug haben. *-. 6 /10.
1^. Böse, böse, spricht man, wenn man eshat; aber wenn es weg ist, so rühmt man esdann.
15. Es ist Gold und viele Perlen; aber einvernünftiger Mund ist ein edles Kleinod.
16. Nimm" dem sein Kleid, der für einen an-
dern Bürge wird, und pfände ihn um des Unbe-kannten willen. * c. 27/iz.