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[1] (1821) [Altes Testament]
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525
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Wenige Heilige.

Gottesverläugner.

525

Psalm 11-15.

Der 11. Psal m.

Trost wider dir Feinde steht im rechten Vertrauen auf Gott.

Ein Psalm Davids, vorzusingen.

<^ch traue auf den Herrn. Wie sagt ihr denn^ zu meiner Seele, sie soll fliegen wie ein Vo-gel auf eure Berge?

2. Denn siehe, die Gottlosen spannen denDogen, und legen ihre Pfeile auf die Sehnen,damit heimlich zu schießen die Frommen.

3. Denn sie reissen den Grund um; was sollteder Gerechte ausrichten?

- 4 . Der ' Herr ist in seinem heiligen Tempel,des st Herrn Stuhl ist im Himmel; seine Augensehen darauf, seine Augeulieder prüfen die Men-schenkinder. * Hab. 3, 20 . -j- Esaj. 66, i. Matth. 4, 34.

s. Der Herr prüfet den Gerechten; seine Seele* hasset den Gottlosen, und die gern freveln.

* Ps.

6 . Er wird regnen lassen über die GottlosenBlitz, Feuer und Schwefel, und wird ihnen einWetter zum Lohn geben.

7 . Der Herr ist gerecht, und hat Gerechtigkeitlieb; darum, daß ihre Angesichter schauen aufdas da recht ist.

Der 12 . Psalm.

Ecbech um Erhaltung des kleinen Hausteins durch Gottes Wort.

1. Ein Psalm Davids, vorzusingen auf achtSaiten.

2. <^ilf, Herr, die Heiligen haben abgenom-^ men, und der Gläubigen ist wenig unter

den Menschenkindern.

3 . Einer redet mit dem andern unnütze Dinge,und heucheln, und lehren aus * uneinigem Herzen.

* Ps. 44, 10.

Der Herr * wolle ausrotten alle Heucheley,und die Zunge, die da stolz redet, "Gal.4,12.

s. Die da sagen: Unsere Zunge soll Ueberhandhaben, uns gebühret zu reden; * wertst unserHerr? *2M°s. 4,2. Dan. 3,14.

6 . Weil denn die Elenden verstöret werden,und die Armen seufzen, will ich auf, spricht derHerr; ich will eine Hülfe schaffen, daß man ge-trost lehren soll.

7 . Die * Rede des Herrn ist lauter, wie

durchlautert Silber im irdenen Tiegel bewähretsiebenmahl. * Spr. 30, 4.

8 . Du, Herr, wollest sie bewahren , und unsbehülhen vor diesem Geschlecht ewiglich.

s. Denn" es wird allenthalben voll Gottloser,wo solche lose Leute unter den Menschen herrschen.

* Spr. 28, 12,

Der 13. Psalm.

Gebrth in Traurigkeit und Herzensangst.

1. Ein Psalm Davids, vorzufingen.

2. ^>err, * wie lange willst du meiner so gar^ vergessen? Wie lang verbirgest du dein

Antlitz vor mir ? * Ps. 77 ,8.

3. Wie lang soll ich sorgen in meiner Seele,und mich ängsten in meinem Herzen täglich?Wie lang soll sich mein Feind über mich er-heben?

Schaue doch, und erhöre mich, Herr, meinGott. Erleuchte meine Augen, daß ich nichtim Tode entschlafe,

s. Daß nicht mein Feind rühme, er sey meinermächtig geworden, und meine Widersacher sichnicht freuen, daß ich niederltege.

6. Ich hoffe aber darauf, daß du so gnädigbist; mein Herz freuet sich, daß du so gernhilfst. Ich will dem Herrn singen, daß er sowohl an mir thut.

Der 14 . Psalm.

Lehre vom Verderben menschlichen Geschlechts, und dessen Hülfe.

1. Ein Psalm Davids, vorzusingen.

A>ie * Thoren sprechen in ihrem Herzen: Es^ ist kein Gott. Sie taugen nichts, und findein Gräuel mit ihrem Wesen; da ist keiner, derGutes thue. 'Ps. 43,2.

2. Der * Herr schauet vom Himmel auf derMenschen Kinder, daß er sehe, ob Jemand klugsey, und nach Gott frage. 'Ps. 33,13.

3. Aber sie sind * alle abgewichen, und alle-

sammt untüchtig , da ist Keiner, der Gutes thue,auch nicht Einer. * Nom. 3,12.

L. Will denn der Uebelthäter Keiner das mer-ken , die * mein Volk fressen, daß sie sich nähren ?Aber -t den Herrn rufen sie nicht an.

' Ps. 79, 7. st Hos. 7, 7. 14.

5. Daselbst fürchten sie sich ; aber Gott ist beydem Geschlecht der Gerechten.

6. Ihr schändet des Armen Nath; aber * Gottist seine Zuversicht. * Ps- 46,2.

7. ' Ach daß die Hülfe aus Zion über Israel

käme, und der Herr sein gefangenes Volk erlö-fete! So würde Jakob fröhlich seyn, und Israelsich freuen. " Pb 23,7.

Der 15. Psalm.

Der Gläubigen Thun und Lassem

1. Ein Psalm Davids.

^>erc, wer ' wird wohnen in deiner Hütte?^ Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge?

' Ps. i>4, 4.