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Sieglied.
Gedeih wider die Bösen.
Psal m 9. 10.
6. Du schiltst die Heiden, und * bringest die
Gottlosen um; ihren Nahmen vertilgest du im-mer und ewiglich. * Ps. 7.
7. Die Schwerter des Feindes haben ein Ende;die Städte Haft du umgekehret; ihr Gedächtnisist umgekommen sammt ihnen.
8. Der Herr aber bleibet ewiglich, er hatseinen * Stuhl bereitet zum Gericht. *Ps,ioZ/is.
9. Und * er wird den Erdboden recht richten,und die Leute regieren rechtschaffen.
* Ps. 96/ 13. Ps. 98/ 9.
10. Und * der Herr ist des Armen Schutz, ein
Schutz in der Noth. * Ps. 37/39.
11. Darum hoffen auf dich, die deinen Nahmen
kennen ; denn du 'verlassest nicht, die dich, Herr,suchen. ' Ps- e.
12. Lobet den Herrn, 'der zu Zion wohnet;verkündiget unter den Leuten sein Thun.
* Ps. 71/ 2. Ps. 76/ 3.
13. Denn er gedenket und fraget ' nach ihremBlut; er vergißt nicht des Schreyens der Armen.
* 3 Mss. 32/ 13.
14. Herr, sey mir gnädig, siehe an mein Elendunter den Feinden, der du mich erhebest aus denThoren des Todes,
15. Auf daß ich erzähle allen deinen Preis inden Thoren der Tochter Zion, ' daß ich fröhlichsey über deiner Hülfe. ' Ps. ", 6.
16. Die Heiden sind versunken in der Grube,die sie zugerichret hatten; ihr Fuß ist gefangenim Netz, das sie gestellet hatten.
17. So erkennet man, daß'der Herr Rechtschaffet. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werkseiner Hände, durch das Wort, Sela.
* Ps. 26/ 1. Ps. LI/3.
18. Ach daß die Gottlosen mußten zur Höllegekehret werden, alle Heiden , die Gottes ver-gessen :
19. Denn er wird des Armen nicht so ganzvergessen, und die Hoffnung der Elenden wirdnicht verloren seyn ewiglich.
20. Herr, ' stehe auf, daß Menschen nickt
Ueberhand kriegen; laß alle Heiden vor dirgerichtet werden. *Ps. 7/7.
21. Gib ihnen, Herr, einen Meister, daß dieHeiden ' erkennen , daß sie Menschen find, Sela.
* Ps. LS/ 14.
Der 10. Psal m.
Gedeih wider die Feinde der Kirche.
t.^err, warum trittst du so ferne, verbirgst^ dich zur Zeit der Noth?
2. Weil der Gottlose Uebcrmuth treibet, mußder Elende leiden. Sie hängen sich an einander,und erdenken böse Tücke.
3. Denn der Gottlose rühmt sich seines Muth-
willens, und der Geitzige segnet sich,' und lästertden Herrn. ' - Mos. 29/19.
4. Der Gottlose ist so stolz und zornig, daß ernach Niemand fragt; in allen seinen Tücken hälter Gott für nichts.
5. Er fährt fort mit seinem Thun immerdar;deine Gerichte sind ferne von ihm; er handelttrotzig mit allen seinen Feinden.
6. Er spricht in seinem Herzen: Ich werdenimmermehr darnieder liegen ; es wird für undfür keine Noth haben.
7. Sein ' Mund ist voll Fluchens, Falsches
und Trugs; seine Zunge richtet Mühe und Ar-beit an. ' Rom. 3/ 14.
8. Er sitzet und lauert in den Höfen, er er-würget die Unschuldigen heimlich, seine Augenhalten auf die Armen.
9. Er lauert' im Verborgenen, wie ein Löwe
in der Höhle, er lauert, daß er den Elendenerhasche, und erhaschet ihn, wenn er ihn in seinNetz ziehet. ' Ps. 37,32.
10. Er zerschlägt, und drückt nieder, und stößtzu Boden den Armen mit Gewalt.
11. Er spricht in seinem Herzen: Gott hat esvergessen, er hat sein Antlitz verborgen, er'wird es nimmermehr sehen. * Hiob 22,13. P,. 91,7.
12. Stehe auf, Herr Gott, erhebe deine Hand;vergiß der Elenden nicht.
13. Warum soll der Gottlose Gott lästern,und in seinem Herzen sprechen : Du fragst nichtdarnach?
iu. Du siehest ja, denn du schauest das Elendund Jammer, es steht in deinen Händen; dieArmen befehlen es dir, Du bist der' WaisenHelfer. * Ps. 68/ 6.
15. Zerbrich den Arm des Gottlosen, undsuche das Bose; so wird man fern ' gottlosesWesen nimmer finden. ' Ps. i»4/ n.
16. Der ' Herr ist Körrig immer und ewiglich,die Heiden müssen aus seinem Lande umkommen.
' Ps. 29/ 10. Ps. 146/ 10.
17. Das Verlangen der Elenden ' hörest du,
Herr; ihr Herz ist gewiß, daß dein Ohr daraufmerket, * Ps. 6/ 10 .
18. Daß du ' Recht schaffest dem Waisen und
Armen, daß der Mensch nicht mehr trotze ausErden» *L Ms. io/ i8.