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[1] (1821) [Altes Testament]
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Hiob verant-

H i o b 5. 6. 7.

wortet sich.

23. Sondern dein * Bund wird seyn mit denSteinen auf dem Felde, und die wilden Thiereauf dem Lande werden Frieden mit dir halten;

* Ezcch. 34, 25.

24. Und wirst erfahren, daß deine Hütte Frie-den hat; und wirst deine Behausung versorgen,und nicht sündigen;

2Z. Und wirst erfahren, daß deines Samenswird viel werden, und deine Nachkommen wiedas Gras auf Erden;

26. Und wirst im Alter zu Grabe kommen,wie Garben eingeführet werden zu seiner Zeit.

27. Siehe, das haben wir erforschet, und istalso; dem gehorche, und merke du dirs.

Das 6. Capitel.

HiobS Verantwortung wider EliphaS.

i.^>iob antwortete und sprach :

2. Wenn man meinen Jammer wöge,und mein Leiden zusammen in eine Wage legte;

3. So würde es schwerer seyn, denn Sandam Meer: darum ist es umsonst, was ich rede.

4. Denn die * Pfeile des Allmächtigen stecken inmir, derselben Grimm säuft aus meinen Geist,und die Schrecknisse Gottes sind auf mich gerichtet.

* c. 34, 6. Ps. 38, 3.

s. Das Wild schreyet nicht, wenn es Grashat; der Ochse blöket nicht, wenn er sein Futterhat.

6. Kann man auch essen, das ungesalzen ist?Oder wer mag kosten das Weiße um den Dotter?

7. Was meiner Seele widerte anzurühren,das ist meine Speise vor Schmerzen.

8. O! daß meine Bitte geschähe, und Gottgäbe mir, was ich hoffe!

9. Daß Gott anfinge und zerschlüge mich, undließe seine Hand gehen und zerscheiterte mich;

10. So hätte ich noch Trost, und wollte bittenin meiner Krankheit, daß er nur nicht schonete.Habe ich doch nicht verläugnet die Rede des Hei-ligen.

i i. Was ist meine Kraft, baß ich möge be-harren? Und welches ist mein Ende, daß meineSeele geduldig seyn sollte?

12. Ist doch meine Kraft nicht steinern, so istmein Fleisch nicht ehern.

13. Habe ich doch nirgend keine Hülfe, undmein Vermögen ist weg.

14. Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten we-gert, der verlässet des Allmächtigen Furcht.

15. Meine Brüder gehen * verächtlich vor mir

über, wie ein Bach, wie die Wasserströme vor-über fließen. " U- 38,12.

16. Doch, welche sich vor dem Reif scheuen,über die wird der Schnee fallen.

17. Zu der Zeit, wenn fie die Hitze drückenwird., werden sie verschmachten, und wenn esheiß wird, werden sie vergehen von ihrer Stätte.

18. Ihr Weg gehet beyseit aus; fie treten auf.das Ungebahnte, und werden umkommen.

19. Sie sehen auf die Wege Thema, auf diePfade des Reichs Arabien warten fie.

20. Aber sie werden zu Schanden werden,wenn es am sichersten ist, und sich schämen müßen,wenn fie dahin kommen.

21. Denn ihr seyd nun zu mir gekommen;und weil ihr Jammer sehet, fürchtet ihr euch.

22. Habe ich auch gesagt: Bringet her, undvon euerm Vermögen schenket mir,

23. Und errettet mich aus der Hand des Fein-des, und erlöset mich von der Hand der Ty-rannen ?

24. Lehret mich, ich will schweigen; und wasich nicht weiß, das unterweiset mich.

26. Warum tadelt ihr die rechte Rede? Werist unter euch, der fie strafen könnte ?

26. Ihr erdenket Worte, daß ihr nur strafet,und daß ihr nur paustet Worte, die mich ver-zagt machen sollen.

27. Ihr fallet über einen armen Waisen,und * grabet euerm Nächsten Gruben. * Ps. 7/16.

28. Doch weil ihr habt angehoben, sehet aufmich, ob ich vor euch mit Lügen bestehen werde.

29. Antwortet, was recht ist; meine Antwortwird noch recht bleiben.

30. Was gtlts , ob meine Zunge Unrecht habeund mein Mund Böses vorgebe?

Das 7. Capitel.

Hiobs Klage über der Menschen Elend.

1. TMuß nicht der Mensch immer im Streit

seyn auf Erden, und seine Tage find* Wie eines Taglöhners? * c. i-y 6.

2. Wie ein Knecht sich sehnet nach dem Schat-ten, und ein Taglöhner, daß seine Arbeit ausfty;

3. Also habe ich wohl ganze Monathe vergeb-lich gearbeitet, und elender Nächte find mir vielegeworden.

4. Wenn ich mich legte, sprach ich: Wannwerde ich aufstehen? Und darnach rechnete ich,wenn es Abend wollte werden; denn ich warganz ein Scheusal Jedermann, bis es finsterward.

s. Mein Fleisch ist um und um wurmicht

und