Davids letzter Wille.
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Adonia fliehet.
1 Kö nige 1. 2.
-46. Dazu sitzt Salomo auf dem königlichenStuhl.
-47. Und die Knechte des Königs sind hineingegangen/ zu segnen unfern Herrn/ den KönigDavid/ und haben gesagt: Dein Gott macheSalomo einen bessern Nahmen/ denn dein Nähmeist, und mache seinen Stuhl größer/ denn dei-nen Stuhl. Und der König hat angebethet aufdem Lager.
^8. Auch hat der König also gesagt: Gelobetsey der Herr/ der Gott Israels/ der heute hatlassen einen sitzen auf seinem Stuhl/ das meineAugen gesehen haben.
-4s. Da erschraken und machten sich auf alle /die bey Adonia geladen waren/ und gingen hin/ein Jeglicher seinen Weg.so. Aber Adonia fürchtete sich vor Salomo /und machte sich auf / ging hin / und fassete dieHörner des Altars.
5i. Und es ward Salomo angesagt: Siehe/Adonia fürchtet den König Salomo; und siehe /er' fasset die Hörner des Altars/ und spricht:Der König Salomo schwöre mir heute/ daß erseinen Knecht nicht tödte mit dem Schwert.
* c. 2, 23.
' 52. Salomo sprach: Wird er redlich seyn,so * soll kein Haar von ihm auf die Erde fallen;wird aber Böses an ihm gefunden / so soll er
sterben. * 1 Sam. 14, --5. 2 Sam. 14, 11.
53. Und der König Salomo sandte hi«/ undließ ihn herab von dem Altar hohlen. Und daer kam / bethete er den König Salomo an. Sa-lomo aber sprach zu ihm: Gehe in dein Haus.
Das 2. Capitiel.
Davids letzter Wille und Abschied. SalomonS Folge und ernstlicheRegierung.
1. Hsls nun die Zeit herbey kam/ daß David
sterben sollte; geboth er seinem SohneSalomo/ und sprach:
2 . Ich * gehe hin den Weg aller Welt; sosey getrost, und sey ein Mann. * Los. 23, 14.
3 . Und warte auf die Huth des Herrn / deinesGottes / daß du wandelst in seinen Wegen / undhaltest seine Sitten/ Gebothe/ und Rechte/ undZeugnisse / wie * geschrieben stehet im GesetzMose/ auf daß du klug seyest in allem/ das duthust/ und wo du dich Hinwendeft;
* 3 Mos. 17, 16. Jos. 1, 7. c. 23, 6.
-4. Auf daß der Herr sein Wort erwecke/ daser über mich geredet hat/ und gesagt: Werdendeine Kinder ihre Wege behüthen / daß sie * vor
mir treulich und von ganzem Herzen und vonganzer Seele wandeln; so soll von dir nimmergebrechen ein Mann auf dem Stuhl Israels.
* 1 Mos. 17, 1.
5 . Auch weißt du wohl / was mir gethan hatJoab/ der Sohn ZeruJa/ was er that den zweenFeldhauptmännern Israels / ' Abner dem SohneNer/ und-!-Amasa, dem Sohne Jethers/ dieer erwürget hat/ und vergoß Kriegsblut imFrieden/ und that Kriegsblut an seinen Gürtel/der um seine Lenden war/ und an seine Schu-he/ die an seinen Füßen waren.
* 2 Sam. 3, 27. -j- 2 Sam. 20, 10.
6. Thue nach deiner Weisheit/ daß du seinegrauen Haare nicht mit Frieden hinunter zurHölle bringest.
7 . Aber den Kindern Barsillai / des Gileadi-
ters/ sollst du Barmherzigkeit beweisen / daß sieauf deinem Tisch essen. Denn * also thaten siesich zu mir / da ich vor Absalom / deinem Bru-der/ floh. * 2 Sam. 17, 27. e. 19, 31. 32.
8. Und siehe/ du hast bey dir Simei/ denSohn Gera/ des Sohns Jemini von BahuriM/* der mir schändlich fluchte zu der Zeit / da ich genMahanaim ging. Er aber kam herab mir ent-gegen am Jordan, -t Da schwur ich ihm beydem Herrn, und sprach: Ich will dich nichttödten mit dem Schwert.
* 2 Sam. 16, 3. c. 19, 16. -s 2 Sam. 19, 13.
9 . Du aber laß ihn nicht unschuldig seyn; denndu bist ein weiser Mann, und wirst wohl wissen,was du ihm thun sollst, daß du * seine grauenHaare mit Blut hinunter in die Hölle bringest.
* Ps. 63, 10.
10. Also entschlief David mit seinen'Vätern ,und ward begraben in der Stadt Davids.
11 . Die "Zeit aber, die David König gewesenist über Israel, ist vierzig Jahre. Sieben Jahrewar er König zu Hebron, und drey und dreyßigJahre zu Jerusalem. * 2 Sam. 3,4.1 Chr. 30,26.27.
12. Und Salomo saß auf dem Stuhl seinesVaters Davids, und sein Königreich ward sehrbeständig.
13. Aber Adonia, der Sohn Hagiths, kam
hinein zu BathSeba, der Mutter Salomons.Und sie sprach: * Kommst du auch mit Frieden?Er sprach: Ja. 'i Sam. 16,4.
1-4. Und sprach: Ich habe mit dir zu reden.Sie sprach: Sage her.
15. Er sprach: Du weißt, daß * das König-reich mein war, und ganz Israel hatte sich aufmich gerichtet, daß ich König seyn sollte; aber