David isset Schaubrote, 1 Samuelis 20. 21. 22. kommt gen Mizpe. 291
40. Da gab Jonathan seine Waffen seinemKnaben, und sprach zu ihm: Gehe hin, undtrage es in die Stadt.
41. Da der Knabe hinein kam, stand Davidauf vom Ort gegen Mittag, und * fiel auf seinAntlitz zur Erde, und bethete dreymahl an,und küsseten sich mit einander, und weinetenmit einander, David aber am allermeisten.
* 1 Mos. 33/ 3. 4.
42. Und Jonathan sprach zu David: Gehehin mit Frieden. Was wir beyde geschworenhaben im Nahmen des Herrn, und gesagt:Der Herr sey zwischen mir und dir, zwischenmeinem Samen und deinem Samen; das bleibeewiglich.
43. Und Jonathan machte sich auf, und kamin die Stadt.
Das 21. Capitel.
David hungert / fliehet und verstellet sich.
1. A>avid aber kam gen Nobe, zum Priester^ Ahimelech. Und Ahimelech entsetzte sich,
da er David entgegen ging, und sprach zu ihm:Warum kommst du allein, und ist kein Mannmit dir?
2 . David sprach zu Ahimelech, dem Priester:Der König hat mir eine Sache befohlen, undsprach zu mir: Laß Niemand wissen, warum ichdich gesandt habe, und was ich dir befohlenhabe. Denn ich habe auch meine Knaben etwahier oder daher beschieden.
3. Hast du nun etwas unter deiner Hand,ein Brot oder fünf, die gib mir in meine Hand,oder was du findest.
4. Der Priester antwortete David, und sprach:Ich habe kein gemeines Brot unter meiner Hand,sondern heiliges Brot; wenn sich nur die Kna-ben von * Weibern enthalten hätten.
* 2 Mos. 19/ 13.
5. David antwortete dem Priester, und sprachzu ihm: Es find die Weiber drey Tage unsversperret gewesen, da ich auszog, und derKnaben Zeug war heilig; ist aber dieser Wegunheilig, so wird er heute geheiliget werden andem Zeuge.
6. Da gab ihm der Priester "des heiligen,weil kein anderes Brot da war, denn die Schau-brote , die man vor dem Herrn aufhob, daß mananderes frisches Brot auflegen sollte des Tages,da er die weggenommen hatte.
* Matth. 12 , 3. Luc. 6, 3.
7. Es war aber des Tages ein Mann darin-
nen versperret vor dem Herrn, aus den Knech-ten Sauls, mit Nahmen * Doeg, ein Edomiter,der mächtigste unter den Hirten Sauls.
*e. 22,9. Ps. 32/2.
8. Und David sprach zu Ahimelech: Ist nichthier unter deiner Hand ein Spieß oder Schwert?Ich habe mein Schwert und Waffen nicht mitmir genommen; denn die Sache des Königswar eilend.
9 . Der Priester sprach: Das Schwert des Phi-
listers Goliath, den du * schlugest im Eichgrunde,das ist hier, gewickelt in einen Mantel hinterdem Leibrock. Willst du dasselbige, so nimmes hin, denn es ist hier kein anderes, denn das.David sprach: Es ist seines gleichen nicht, gibmirs. ' c-17,3o. - 1 .
10. Und David machte sich auf, und sioh vorSaul, und kam zu Achis, dem König zu * Gath.
* Ps. 36, 1.
i i. Aber die * Knechte Achis sprachen zu ihm:Das ist der David, des Landes König, vondem sie sangen am Reigen, und sprachen: Saul1- schlug tausend, David aber zehn tausend.
* e. 29, 3. -s- c. 18, 7.
12 . Und David nahm die Rede zu Herzen,und fürchtete sich sehr vor Achis, dem Königzu Gath,
13 . Und verstellete seine * Geberde vor ihnen,und kollerte (rasm) unter ihren Händen, undstieß sich an die Thür am Thor, und sein Gei-fer floß ihm in den Bart. * Ps- i.
14. Da sprach Achis zu seinen Knechten:Siehe, ihr sehet, daß der Mann unsinnig ist;warum habt ihr ihn zu mir gebracht?
15 . Habe ich der Unsinnigen zu wenig, daßihr diesen herbrächtet, daß er neben mir rasete?Sollte der in mein Haus kommen?
Das 22. Capitel.
Saul Mt durch den Verräter Doeg fünf und achtzig Priestertobten.
1. A>avid ging von dannen, und entrann in^ die Höhle * Adullam. Da das seine
Brüder höreten, und das ganze Haus seinesVaters; kamen sie zu ihm hinab daselbst hin.
* Ps. 37, i.
2 . Und es versammelten sich zu ihm allerleyMänner, die in Noth und Schuld und betrüb-ten Herzens waren; und er war ihr Oberster,daß bey vier hundert Mann bey ihm waren.
3. Und David ging von dannen gen Mizpe,in der Moabiter Land, und sprach zu der Moa-
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