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[1] (1821) [Altes Testament]
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282
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282 Jonathan in Todesgefahr, wird errettet. 1 (samuelts 14. 15. Saul schlägt seine Feinde.

licher seinen Ochsen mit seiner Hand herzu desNachts, und schlachteten es daselbst.

35. Und Saul bauete dem Herrn einen Altar.Das ist der erste Altar, den er dem Herrnbauete.

-36. Und Saul sprach: Laßt uns hinab ziehen,den Philistern nach, bey der Nacht, und sieberauben, bis daß licht Morgen wird, daß wirNiemand von ihnen übriglassen. Sie antwor-teten : Thue alles, was dir gefällt. Aber derPriester sprach: Laßt uns hieher zu Gott nahen.

37. Und Saul fragte Gott : Soll ich hinabziehen, den Philistern nach? Und willst du siegeben in Israels Hände? Aber er antworteteihm zu der Zeit nicht.

38. Da sprach Saul: Laßt herzu treten alleHansen des Volks, und erfahret und sehet,an welchem die Sünde sey zu dieser Zeit;i^39. Denn so wahr der Herr lebet, der Hei-land Israels, und ob sie gleich an meinem SohneJonathan wäre, so soll er sterben. Und Nie-mand antwortete ihm aus dem ganzen Volk.

40. Und er sprach zu dem ganzen Israel:Seyd ihr auf jener Seite; ich und mein SohnJonathan wollen seyn auf dieser Seite. DasVolk sprach zu Saul: Thue, was dir gefällt.

41. Und Saul sprach zu dem Herrn, dem

Gott Israels: Schaffe Recht. Da ward Jo-nathan und Saul ' getroffen; aber das Volkging frey aus. * s»s. ?, ,6.

42. Saul sprach: Werfet über mich und mei-nen Sohn Jonathan. Da ward Jonathan ge-troffen.

- 43. Und Saul sprach zu Jonathan: Sage. mir, "was hast du gethan? Jonathan sagte esihm, und sprach: Ich habe ein wenig Honiggekostet mit dem Stabe, den ich in meinerHand hatte; und siehe ich muß darum sterben.

* Jos. 7, 19.

44. Da sprach Saul: * Gott thue mir dießund das, Jonathan, du mußt des Todes sterben.

* 1 Kön. 2 , 23. e. 19/ 2 .

45. Aber das Volk sprach zu Saul: SollteJonathan sterben, der ein solches * großes Heilin Israel gethan hat? Das sey ferne. So wahrder Herr lebet, es soll kein Haar von seinemHaupt auf die Erde fallen; denn Gott hat esheute durch ihn gethan. Also erlösete das Volk

. Jonathan, daß er nicht sterben mußte.

* c. ii/ 13.

46. Da zog Saul herauf von den Philistern,und diePhilister zogen an ihren Ort.

47. Aber da Saul das Reich über Israel ein-genommen hatte; stritte er wider alle seineFeinde umher, wider die Moabiter, wider dieKinder Ammon, wider die Edomiter, wider dieKönige Zoba, wider die Philister; und wo ersich hinwandte, da übte er Strafe.

48. Und machte ein Heer, und schlug dieAmalekiter, und errettete Israel von der Handaller, die sie zwackten.

4s. Saul aber hatte * Söhne: Jonathan, Jswi,Malchisua. Und seine zwo Töchter hießen also:die Erstgeborne Merob, und die Jüngste Michal.

* i Ehr. 9/ 33.

50. Und das Weib Sauls hieß Ahinoam,eine Tochter Ahimaaz. Und' sein Feldhauptmannhieß Abner, ein Sohn Ner, Sauls Vetter.

* e. 17/ 33. c. 26 / 3.

51. Kis aber war Sauls Vater: Ner aber,Abners Vater, war ein Sohn AbiEls.

52. Es war aber ein harter Streit wider diePhilister, so lang Saul lebte. Und wo Saulsah einen starken und rüstigen Mann , den nahmer zu sich.

Das 15. Capitel.

Saul wegen seines Ungehorsams verworfen.

1. Aamuel aber sprach zu Saul: Der "Herr^ hat mich gesandt, daß ich dich zum Kö-nig salbete über sein Volk Israel; so höre nundie Stimme der Worte des Herrn. * c. io, i.

2 . So spricht der Herr Zebaoth: Ich habebedacht, was * Amalek wider Israel that, undwie er ihm den Weg verlegte, da er ausEgypten zog. * 2 Mos. 17/ 8. 4 Mos. 24/ 20 .

3 Mos. 23/ 17.

3. So ziehe nun hin, und schlage die * Amale-kiter, und verbanne sie mit allem, das sie haben.Schone seiner nicht; sondern tödte beyde Mannund Weib, Kinder und Säuglinge, Ochsen undSchafe, Kameele und Esel. *2 Mos. 17 / 14 .

4. Saul ließ solches vor das Volk kommen;und er zählte sie zu Thelaim, zwey hunderttausend Fußvolks, und zehn tausend Mannaus Juda.

5 . Und da Saul kam zu der Amalekiter Stadt,machte er einen Hinterhalt am Bach,

6. Und ließ dem Keniter sagen: Gehet hin,weichet und ziehet herab von den Amalekitern,daß ich euch nicht mit ihnen aufräume; dennihr thatet Barmherzigkeit an allen Kindern Is-rael , da sie aus Egypten zogen. Also machtensich die Keniter von den Amalekitern.