Samuel warnet
1 Samuelis 12. 13.
das Volk.
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10. Und schrien abermahl zum Herrn/ undsprachen: * Wir haben gesündiget / daß wir denHerrn verlassen und Baalim und Astharothgedienet haben; nun aber errette uns von derHand unserer Feinde / so wollen wir dir dienen.
* c. 7/ 6. Nicht, io, io.
11. Da sandte der Herr * JerubBaal/ Beda»/i- Jephthah und Samuel, und errettete euchvon eurer Feinde Händen umher, und ließ euchsicher wohnen. * Nicht. 6 , n. -h Nicht, n, 2.29.
1 Sam. 7, 10 .
12. Da ihr aber sähet, daß Nahas, der Kö-nig der Kinder Ammon, wider euch kam;sprächet ihr zu mir: Nicht * du, sondern einKönig soll über uns herrschen; so doch derHerr, euer Gott, euer König war.
13. Nun, da habt ihr euern König, den ihrerwählet und gebethen habt; denn siehe, derHerr hat einen König über euch gesetzt.
1^. Werdet ihr nun den Herrn fürchten, undihm dienen, und seiner Stimme gehorchen,und dem Munde des Herrn nicht ungehorsamseyn; so werdet beyde ihr und euer König, derüber euch herrschet, dem Herrn, euerm Gott,folgen.
15. Werdet ihr aber des Herrn Stimme nichtgehorchen, sondern seinem Munde ungehorsamseyn; so wird die Hand des Herrn wider euchund wider eure Väter seyn.
16. Auch tretet nun her, und sehet das großeDing, das der Herr vor euern Augen thunwird.
17. Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich willaber den Herrn anrufen, daß er soll donnernund regnen lassen, daß ihr innen werdet undsehen sollt das große Nebel, das ihr vor desHerrn Augen gethan habt, daß ihr euch einenKönig gebethen habt.
18 . Und da Samuel den Herrn anrief, ließder Herr donnern und regnen desselben Tages.Da fürchtete das ganze Volk sehr den Herrn undSamuel,
19. Und sprachen alle zu Samuel: "Bittefür deine Knechte den Herrn, deinen Gott,daß wir nicht sterben; denn über alle unsereSünde haben wir auch» das Uebel gethan, daßwir uns einen König gebethen haben.
* 2 Mos. 9, 28 .
20. Samuel aber sprach zum Volk: Fürchteteuch nicht, ihr habt zwar das Uebel alles gethan;doch weichet nicht hinter dem Herrn ab, sonderndienet dem Herrn von ganzem Herzen,
21. Uttd Weichet Nicht dem EitelN (Götzendienste)nach; denn es nützet nicht, und * kann nichterretten, weil es ein eiteles Ding ist.
* L Mos. 32, 37. 38.
22. Aber der Herr verlässet sein Volk nicht,um seines großen Nahmens willen; denn derHerr hat angefangen, euch ihm selbst zum Volkzu machen.
23. Es sey aber auch ferne von mir, michalso an dem Herrn zu versündigen, daß ichsollte Massen für euch zu bethen und euch zulehren den guten und richtigen Weg.
2^. * Fürchtet nur den Herrn, und dienet ihmtreulich von ganzem Herzen; denn ihr habt ge-sehen, wie große Dinge er mit euch thut.
* 2 Kön. 17, 39.
25. Werdet ihr 'aber übel handeln, so werdetbeyde ihr und euer König verloren seyn.
Das 13. Capitel.
Souls Mißtrauen im Zuge wider die Philister.
1. Aaul war ein Jahr König gewesen; und^ da er zwey Jahre über Israel regieret
hatte,
2. Erwählte er ihm drey tausend Mann ausIsrael. Zwey tausend waren mit Saul zuMichmas und auf dem Gebirge BethEl, undEin tausend mit Jonathan zu GibeaBcnjamin;das andere Volk aber ließ ergehen, einen Jeg-lichen in seine Hütte.
3. Jonathan aber schlug die Philister in ihremLager, das zu Gibea war; das kam vor diePhilister. Und Saul ließ die Posaune blasenim ganzen Lande, und sagen: Das lasset dieEbräer hören.
2,. Und ganz Israel hörete sagen: Saul hatder Philister Lager geschlagen, denn Israelstank vor den Philistern. Und alles Volk schrieSaul nach gen Gilgal.
5. Da versammelten sich die Philister zu strei-
ten mit Israel, dreyßig tausend Wagen, sechstausend Reiter, und sonst Volk, so viel wie* Sand am Rande des Meers, und zogen her-auf, und lagerten sich zu Michmas, gegen Mor-gen vor BethAven. * sucht. 7 , 12.
6. Da das sahen die Männer Israel, daß siein Nöthen waren (denn dem Volk war bange),verkrochen sie sich in die Höhlen, und Klüfte,und Felsen, und Löcher, und Gruben.
7. Die Ebräer aber gingen über den Jordan,ins Land Gad und Gilead. Saul aber war nochzu Gilgal, und alles Volk ward hinter ihm zag.