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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
258
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268 Simsoris Tod. Michä Abgötterey. Richter 16. 17. 18. Daniter erkundigen das Land.

mich doch, Gott, dießmahl, daß ich für meinebeyde Augen mich einst räche an den Philistern.2s. Und er fastete die zwo Mittelfäulen, aufwelchen das Haus gesetzt war und darauf sichhielt, eine in seine rechte, und die andere inseine linke Hand,

30. Und sprach: Meine Seele sterbe mit denPhilistern; und neigete sich kräftiglich. Dafiel das Haus auf die Fürsten und auf allesVolk, das darinnen war, daß der Todten mehrwaren, die in seinem Tode starben, denn diebey seinem Leben starben.

31. Da kamen seine Brüder hernieder, und

seines Vaters ganzes Haus, und hoben ihn aufund trugen ihn hinauf, und begruben ihn inseines Vaters Manoah Grab, zwischen " Zareaund Esthaol. Er richtete aber Israel zwanzigJahre. * c. 13,22.

Das 17. Capitel.

Micha richtet Götzendienst an.

1. (5s war aber ein Mann auf dem Gebirge^ Ephraim, mit Nahmen Micha.

2. Der sprach zu seiner Mutter: Die tausendund hundert Silberlinge, * die du zu dir genom-men hast, und geschworen, und gesagt vormeinen Ohren; siehe, dasselbe Geld ist beymir, ich habe es zu mir genommen. Da sprachseine Mutter: t Gesegnet sey mein Sohn dem

Herrn. * (welche dir genommen wurden , und worüber du einenFluch ausgesprochen hast vor meinen Ohren) ch Ruth 3/ 10.

3. Also gab er seiner Mutter die tausend undhundert Silberlinge wieder. Und seine Muttersprach: Ich habe das Geld dem Herrn geheili-get von meiner Hand für meinen Sohn, daßman ein Bildniß und Abgott machen soll; da-rum so gebe ich es dir nun wieder.

Aber er gab seiner Mutter das Geld wieder.Da «ahm seine Mutter zwey hundert Silber-linge , und that sie zu dem ' Goldschmied; der,nachte ihr ein Bild und Abgott, das wardarnach im Hause Micha. * Esaj. 19.s. Und der Mann Micha hatte also ein Got-teshaus , und machte einen Leibrock und Hei-ligthum, und füllete seiner Söhne einem dieHand, daß er sein Priester ward.

6. Zu der Zeit war' kein König in Israel,und ein Jeglicher that, was ihm recht däuchte.

* c. 1«, 1.

7. Es war aber ein Jüngling von BethlehemJuda, unter dem Geschlecht Juda, und er warein Levit, und war fremd daselbst.

8. Er zog aber aus der Stadt Bethlehem Juda,

zu wandern, wo er hin konnte. Und da er aufsGebirge Ephraim kam, zum Hause Micha, daßer seinen Weg ginge;

9. Fragte ihn Micha: Wo kommst du her?Er antwortete ihm: Ich bin ein Levit vonBethlehem Juda, und wandere, wo ich hinkann.

10. Micha sprach zu ihm: Bleibe bey mir,du sollst mein Vater und mein Priester seyn;ich will dir jährlich zehn Silberlinge, und be-nannte Kleider, und deine Nahrung geben. Undder Levit ging hin.

11. Der Levit trat an zu bleiben bey demManne: und er hielt den Knaben gleichwieeinen Sohn.

12. Und Micha füllete dem Leviten die Hand,daß er sein Priester ward; und war also imHause Micha.

13. Und Micha sprach: Nun weiß ich, daßmir der Herr wird wohl thun; weil ich einenLeviten zum Priester habe.

Das 18. Capitel.

Die Daniter gewinnen Lais, und richten Abgötterey an.

1. Hu der Zeit war * kein König in Israel.

^ Und der Stamm der Daniter suchte ihm

ein Erbtheil, da sie wohnen möchten ; denn eswar bis auf den Tag noch kein Erbe auf siegefallen unter den Stämmen Israels.

* c. 17, 6. c. iS, 1. c. 21, 2Z.

2. Und die Kinder Dan sandten ans ihrenGeschlechtern von ihren Enden fünf streitbareMänner, von Zarea und Esthaol, das Land zuerkundigen und zu erforschen, und sprachen zuihnen: Ziehet hin, und erforschet das Land.Und sie kamen auf das Gebirge Ephraim, ansHaus Micha, und blieben über Nücht daselbst.

3. Und weil sie da bey dem Gesinde Michawaren, kannten sie die Stimme des Knaben,* des Leviten; und sie wichen dahin, und sprachenzu ihm: Wer hat dich hieher gebracht? Wasmachst du da? Und was Haft du hier?

* c. 17, 7.

Er antwortete ihnen: So und so hat Michaan mir gethan, und hat mich gedinget, daß ichfein Priester sey.

s. Sie sprachen zu ihm: Lieber, frage Gott,daß wir erfahren, ob unser Weg, den wir wan-deln, auch wohl gerathen werde?

6. Der Priester antwortete ihnen: Ziehet hinmit Frieden; euer Weg ist recht vor dem Herrn,den ihr ziehet.