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[1] (1821) [Altes Testament]
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219
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Achans Diebstahl. Josua 7 . 8 . Belagerung Ai. 219

Jch werde hinfort nicht mit euch seyn, wo ihrnicht den Bann aus euch vertilget.

13 . Stehe auf, und heilige das Volk, undsprich: * Heiliget euch auf Morgen. Dennalso sagt der Herr, der Gott Israels: Es istein Baun unter dir, Israel; darum kannst dunicht stehen vor deinen Feinden, bis daß ihrden Bann von euch thut. *«. 3 /-.

i^. Und sollt euch frühe herzu machen, einStamm nach dem andern; und welchen Stammder Herr treffen wird, der soll sich herzu ma-chen , ein Geschlecht nach dem andern; undwelches Geschlecht der Herr treffen wird, dassoll sich herzu machen, ein Hans nach dem an-dern, und welches Haus der Herr wessen wird,das soll sich herzu machen, ein Hauswirrh nachdem andern.

is. Und welcher erfunden wird im * Bann,den soll man mit Feuer verbrennen, mit Allem,das er hat, darum, daß er den Bund des Herrnüberfahren, und eine Thorheit in Israel be-gangen hat. *3Mos.13/17.

16. * Da machte sich Josua des Morgens frühe

auf, und brachte Israel herzu, einen Stammnach dem andern; und ward getroffen der StammJuda. * c. 3 , i. c. 6 , 12. c. 8 . 10.

17. Und da er die Geschlechter in Juda herzubrachte; ward getroffen * das Geschlecht der Se-rahtter. Und da er das Geschlecht der Serahi-ter herzu brachte, einen Hauswirth nach demandern; ward Sabdi getroffen. *4 Mos. 25,20.

18. Und da er sein Haus herzu brachte, einenWirth nach dem andern; ward getroffen Achan,der Sohn Charmi, des Sohnes Sabdi, desSohnes Serah, aus dem Stamm Juda.

19. Und Josua sprach zu Achan: Mein Sohn,* gib dem Herrn, dem Gott Israels, die Ehre,und gib ihm das Lob , und sage mir an, was-i- hast du gethan? Und läugne mir nichts.

* Job. 9/ 21. --- 1 Sam. 11/ 13.

20. Da antwortete Achan Josua, und sprach:Wahrlich, ich habe mich versündiget an demHerrn, dem Gott Israels; also und also habeich gethan.

21. Ich sah unter dem Raube einen köstlichenBabylonischen Mantel, und zwey hundert Se-kel Silber, und eine goldene Zunge, fünfzigSekel werth am Gewicht, deß gelüftete mich,und nahm es. Und siehe, es ist verscharret indie Erde in meiner Hütte, und das Silber dar-unter.

22. Da sandte Josua Bothen hin, die liefen

zur Hütte; und siehe, es war verscharret inseiner Hütte, und das Silber darunter.

23. Und sie nahmen es aus der Hütte, undbrachten es zu Josua, und zu allen KindernIsrael, und schütteten es vor den Herrn.

2>L. Da nahm Josua, und das ganze Israelmit ihm, Achan, den Sohn Serah, sammtdem Silber, Mantel und goldenen Zunge, seineSöhne und Töchter, seine Ochsen und Esel undSchafe, seine Hütte, und alles, was er hatte;und führeten sie hinauf ins Thal Achor.

25. Und Josua sprach: Weil du uns betrübetHaft, so betrübe dich der Herr an diesem Tage.Und das ganze Israel steinigten ihn, und ver-brannten sie mit Feuer. Und da sie sie gefteinigethatten,

26. Machten sie über sie einen großen Stein-haufen, der bleibet bis auf diesen Tag. Alsokehrete sich der Herr von dem Grimm seinesZorns. Daher heißt derselbe Ort, das ThalAchor, bis auf diesen Tag.

Das 8. Capitel.

Belagerung und Eroberung der Stadt Ai.

1. Nnd der Herr sprach zu Josua: * Fürchte^ dich nicht, und zage nicht. Nimm mit

dir alles Kriegsvolk, und mache dich auf, undziehe hinauf gen Ai. Siehe da, ich habe denKönig Ai, sammt seinem Volk in seiner Stadtund Lande, in deine Hände gegeben.

* 5 Müs. 31/ 7.

2. Und sollst mit Ai und ihrem Könige thun,wie "du mit Jericho und ihrem Könige gethanhast, ohne daß ihr ihren Raub und ihr Viel-unter euch theilen sollt. Aber bestelle einenHinterhalt hinter der Stadt. * c. 6 / 21.

3. Da machte sich Josua auf, und alles Kriegs-volk, hinauf zu ziehen gen Ai. Und Josuaerwählte dreyßig tausend streitbare Männer,und sandte sie aus bey der Nacht.

Und geboth ihnen, und sprach: Sehet zu,ihr sollt der Hinterhalt seyn hinter der Stadt;machet euch aber nicht allzu ferne von derStadt, und seyd allesammt bereit.

5. Ich aber und alles Volk, das mit mir ist,wollen uns zu der Stadt machen. Und wennsie uns entgegen heraus fahren, wie vorhin,so wollen wir vor ihnen fliehen,

6 . Daß sie uns Nachfolgen heraus, bis daßwir sie heraus von der Stadt reissen. Dennsie werden gedenken, wir fliehen vor ihnen'wievorhin. Und weil wir vor ihnen fliehen , *«. 7,

Ee 2