190
Strafe der Verführer. *5 Mo s e 13. 14. Reine und unreine Thiere. Zehnten.
11. Auf daß ganz Israel 'höre, und fürchtesich, und nicht mehr solches Uebel vornehmeunter euch. ' c. 17,13. c. 19/ 20.
12. Wenn du hörest von irgend einer Stadt,die dir der Herr, dein Gott, gegeben hat,darinnen zu wohnen, daß man sagt:
13. Es sind etliche Kinder Belials ausgegangenunter dir, und haben die Bürger ihrer Stadtverführet und gesagt: ' Laßt uns gehen undandern Göttern dienen, die ihr nicht kennet:
* v. 2 . 6 .
1 - 4 . So sollst du fleißig suchen, forschen undfragen. Und so sich findet die Wahrheit, daßes gewiß also ist, daß der Gräuel unter euchgeschehen ist;
15. So sollst du die Bürger derselben Stadtschlagen mit des Schwerts Schärfe, und sieverbannen mit allem, was darinnen ist, und ihrVieh mit der Schärfe des Schwerts.
16. Und allen ihren Raub sollst du sammelnmitten auf die Gassen, und mit Feuer verbren-nen , beydes die Stadt und allen ihren Raub,mit einander, dem Herrn, deinem Gott, daßsie auf einem Haufen liege ewiglich, und nimmergebauet werde.
17. Und laß nichts von dem Bann ' an deiner
Hand hängen, auf daß der Herr von demGrimm seines Zorns abgewendet werde, undgebe dir Barmherzigkeit, und erbarme sich dei-ner , und mehre dich, wie er deinen Vätern ge-schworen hat; *«. 7 ,2Z. 26.
18. Darum, daß du der Stimme des Herrn,-eines Gottes, gehorchet hast, zu halten alleseine Gebothe, die ich dir heute gebiethe, daßdu thust, was recht ist vor den Augen desHerrn, deines Gottes.
Das 14. Capitel.
Trauer- Speis- und Zehntenordnung.
1. ^hr seyd Kinder des Herrn, euers Gottes:^ Ihr * sollt euch nicht Mahle stechen,
noch kahl scheren über den Augen, über einemTodten. *3 M°s. 21,3.
2. Denn du bist ein * heiliges Volk dem Herrn,deinem Gott, und der Herr hat dich 7 erwählet,daß du sein Eigenthum seyest, aus allen Völ-kern, die auf Erden sind. '«.7,6. sc.4,20.
3 . Du sollst kesnen Gräuel essen.
-4. Das ist aber ' das Thier, das ihr essensollt: Ochsen, Schafe, Ziegen, *3 Ms. 11,2.
5 . Hirsch, Rehe, Büffel, Steinbock, Tendlen(Gemsen) Auerochs UN- Elend,
6 . Und alles Thier, das feine Klauen spaltetund Wiederkäuer, sollt ihr essen.
7 . Das sollt ihr aber nicht essen, das Wie-derkäuer , und die Klauen nicht spaltet. * DasKameel, der Hase und Kaninchen, die da Wie-derkäuen und doch die Klauen nicht spalten, solleneuch unrein seyn. *3 Ms. 11,4.
8 . Das Schwein, ob es wohl die Klauenspaltet, so Wiederkäuer es doch nicht, soll euchunrein seyn. Ihres Fleisches sollt ihr nichtessen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren.
9. Das ists, * das ihr essen sollt von allem,das in Wassern ist, alles, was Floßfedern undSchuppen hat, sollt ihr essen. * 3 Ms.n,s.
10. Was aber keine Floßfedern noch Schup-pen hat, sollt ihr nicht essen, denn es ist euch-unrein.
11. Alle reine Vögel esset.
12. Das find sie aber, die ihr nicht essen sollt:Der Adler, der Habicht, der Fischaar,
13. Der Taucher, der Weihe, der Geyer mitseiner Art,
1^. Und alle Raben mit ihrer Art,
15. Der Strauß, die Nachteule, der Kukuk,der Sperber mir seiner Art,
16. Das Käuzlein, der Uhu, die Fledermaus,
17. Die Rohrdommel, der Storch, derSchwan,
1 8 . Der Reiger, der Heher mit seiner Art,der Wiedehopf, die Schwalbe,
19. Und alles Gevögel, das kriechet, soll euchunrein seyn, und sollt es nicht essen.
20. Das reine Gevögel sollt ihr essen.
21. Ihr sollt'kein Aas essen: dem Fremdlingin deinem Thor magst du es geben, daß er esesse, oder verkaufe es einem Fremden; denn dubist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott.Du sollst 7 das Böcklein nicht kochen, weil esnoch seine Mutter sauget.
* 2 Mos. 22, 31 . -s 2 Mvs. 23 , IS.
22. Du sollst alle Jahre den * Zehnten abson-
dern alles Einkommens deiner Saat, das ausdeinem Acker kommt; ' 3 Ms. 27,30.
23. Und sollst ' es essen vor dem Herrn, deinemGott, an dem Ort, den er erwählet, daß feinNähme daselbst wohne; nähmlich von dem Zehn-ten deines Getreides, deines Mosts, deinesOehls, und der Erstgeburt deiner Rinder unddeiner Schafe; auf daß du lernest fürchten denHerrn, deinen Gott, dein Lebenlang.
* c. 12, 17. 18.
2-4. Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daßdu solches nicht hintragen kannst, darum, daß