Balak sendet zu Bileam.
156 Israel schlagt'Sihon und Og. ^ M 0 s
wolle» nicht weichen in die Aecker, noch in dieWeingärten/ wollen auch des Brunnenwassersnicht trinken; die Landstraße wollen wir ziehen/vis wir durch deine Grenze kommen. ' c. 20.17.23. Aber Sihon gestattete den Kindern Israelden Zug nicht durch seine Grenze; sondernsammelte alles sein Volk/ und zog aus Israelentgegen in die Wüste/ und als er gen *Iahzakam/ stritt er wider Israel. Mos.2,32.
Israel aber schlug ihn ' mit der Schärfe desSchwerts / und nahm sein Land ein, von Arnonan bis an den Jabok/ und bis an die KinderAmmon; denn die Grenzen der Kinder Ammonwaren feste. * A„,os 2,9.
2Z. Also nahm Israel alle diese Städte, undwohnete in allen Städten der Amoriter, zuHesbon und allen ihren Töchtern.
26. Denn Hesbon die Stadt war Sihons,des Königs der Amoriter, und er hatte zuvormit dem Könige der Moabiter gestritten, und ihmalles sein Land abgewonnen, bis gen Arnon.
27. Daher sagt man im Sprüchwort: Kommtgen Hesbon, daß man die Stadt Sihon baueund aufrichte;
28. Denn Feuer ist aus Hesbon gefahren,eine Flamme von der Stadt Sihon, die hatgefressen Ar der Moabiter, und die Bürger derHöhe Arnons.
29. Wehe dir, Moab, du Volk * Camos bistverloren; man hat seine Söhne in die Fluchtgeschlagen , und seine Töchter gefangen geführet,Sihon, dem Könige der Amoriter.
* Nicht. 11/ 24. 1 Kön. 11, 7. 2 Kön. 23/ 13.
30 . Ihre Herrlichkeit ist zu Nichte geworden,von Hesbon bis gen * Dibon; sie ist verstöretbis gen Nopha, die da langet bis gen Medba.
* Esch. 16/ 2 .
31. Also wohnete Israel im Lande der Amo-riter.
32. Und Mose sandte aus Kundschafter gen *Iaeser, und gewannen ihre Töchter, und nah-men die Amoriter ein, die darinnen waren;
* c. 32/ 3.
33. Und wandten sich, und zogen hinauf desWeges zu Basan. Da * zog aus ihnen entgegenOg, der König zu Basan, mit allem seinemVolk, zu streiten in Edrei. * 6 Mos. 3 , i. 29,7.
3^. Und der Herr sprach zu Mose: Fürchtedich nicht vor ihm; denn ich habe ihn in deineHand gegeben mit Land und Leuten, und sollstmit ihm thun, wie du mit' Sihon, dem Königeder Amoriter, gelhan Haft, der zu Hesbonwohnete. * Ks. E 19.
21 . 22 .
35 . Und sie schlugen ihn und seine Söhne,und alles sein Volk, bis ' daß keiner überblieb;und nahmen das Land ein.
* Jos. 8 / 22 . c. 10 / 23 . c. 30 / 32 .
Das 22. Capitel.
Bileam soll de» Israeliten fluchen. Seine Elelinn redet.
1. Darnach zogen die Kinder Israel, und
lagerten sich in das * Gefilde Moabs,jenseit des Jordans, gegen Jericho. * 33 / 43 .
(Anfang des 22 . Capitcls.)
2 . Md da Balak, der Sohn Zipors, sah
alles, was Israel gethan hatte den Amo-ritern;
3 . Und daß sich die Moabiter sehr fürchtetenvor dem Volk, das so groß war, und daß denMoabitern grauete vor den Kindern Israel,
Und sprachen zu den Aeltesten der Midia-niter: Nun wird dieser Haufe auffressen, wasum uns ist, wie ein Ochse Kraut auf dem Feldeauffrisset. Balak aber, der Sohn Zipors, warzu der Zeit König der Moabiter.
5 . Und er sandte ' Bothen aus zu i-Bileam,dem Sohne Beors, gen Pethor, der wohnetean dem Wasser im Lande der Kinder seines Volks,daß sie ihn forderten, und ließ ihm sagen:Siehe, es ist ein Volk aus Egypten gezogen, dasbedeckt das Angesicht der Erde, und liegt gegen
mir. * Jos. 24/ 9. -k 4 Mos. 23/ 7. Offcnb. 2 / 14.
6. So komm nun, und verfluche mir das Volk,denn es ist mir zu mächtig; ob ichs schlagenmöchte, und aus dem Lande vertreiben: denn ichweiß, daß, welchen du segnest, der ist gesegnet,und welchen du verfluchest, der ist verflucht.
7. Und die Aeltesten der Moabiter gingen hin
mit den Aeltesten der Midianiter, und hattenden Lohn * des Wahrsagens in ihren Händen,und gingen zu Bileam ein, und sagten ihm di*Worte Balaks. * 2 P-t. 2 , i§.
8. Und er sprach zu ihnen: Bleibet hier überNacht; so will ich euch wieder sagen, wie mirder Herr sagen wird. Also blieben die Fürstender Moabiter bey Bileam.
9 . Und Gott kam zu Bileam, und sprach 1* Wer sind die Leute, die bey dir sind?
* Esaj. 39/ 3.
10 . Bileam sprach zu Gott: Balak, der SohnZipors, der Moabiter König, hat zu mir gesandt:
i i. Siehe, ein Volk ist aus Egypten gezogen,und bedeckt das Angesicht der Erde; so kommnun, und fluche ihm, ob ich mit ihm streitenmöge, und sie vertreiben.
12 . Gott aber sprach zu Bileam: Gehe nicht