428 Israels Zerstreuung, 3 Mose 26. 27. und Wiederannehmung.
32 . Also will ich das Land ' wüste machen/ daß
eure Feinde/ so darinnen wohnen/ fich davorentsetzen werden. * Kr. 25 , 9 .
33. Euch aber * will ich unter die Heiden streuen /
und das Schwert ausziehen hinter euch her/daß euer Land soll wüste seyn / und eure Städteverstöret. * - Mos. 28 ,64.
3 ^. Alsdann wird das Land ihm seine * Feyergefallen lassen / so lange es wüste liegt / undihr in der Feinde Land seyd; ja/ dann wirddas Land feyern / und ihm seine Feyer gefallenlassen, * c. 25, 2 .
35. So lange es wüste liegt; darum / daß esnicht feyern konnte/ da ihrs solltet feyern lassen,da ihr darinnen wohnetet.
36. Und denen/ die von euch überbleiben,will ich ein feiges * Herz machen in ihrer FeindeLand / daß sie soll ein rauschendes Blatt jagen,und sollen stiehen davor/ als jagte sie einSchwert/ und fallen/ da sie Niemand jaget.
* 3 Mos. 28/ 66. 67. c. 32/ 30. Esaj. 30/ 17.
37. Und soll Einer über den Andern hinfallen/gleich als vor dem Schwert / und doch sie Nie-mand jaget; und ihr sollt euch nicht auflehnendürfen wider eure Feinde.
38. Und ihr sollt umkommen unter den Heiden/und eurer Feinde Land soll euch fressen.
39. Welche aber von euch überbleiben / diesollen in ihrer Missethat verschmachten in derFeinde Land; auch in ihrer Väter Missethatsollen sie verschmachten.
>40. Da werden ' sie dann bekennen ihre Mis-sethat / und ihrer Väter Missethat/ damit siesich an mir versündiget/ und mir entgegen ge-wandelt haben. *3 Mos. 4/30. c. 30/2.
>41. Darum will ich auch ihnen entgegen wan-deln / und will sie in ihrer Feinde Land weg-treiben; da wird sich ja ihr unbeschnittenesHerz demüthigen/ und dann werden sie ihnendie * Strafe ihrer Missethat gefallen lassen.
* ver§ 43.
>42. Und ich werde ' gedenken an meinen BundMit Jakob / und an meinen Bund mit Isaak /und an meinen Bund mit Abraham; und werdean das Land gedenken / * 2 Mos. 2 , 24 . 2 mn. 13 / 23 .
>43. Das von ihnen verlassen ist / und ihmseine Feyer gefallen lässet / dieweil es wüste vonihnen liegt / und sie ihnen * die Strafe ihrer Mis-sethat gefallen lassen; darum/ daß sie meineRechte verachtet / und ihre Seele an meinenSatzungen Ekel gehabt hat. * o. 41.
>44» Auch wenn sie schon in der Feinde Land
sind / habe ich sie gleichwohl nicht verworfen,und ekelt mich ihrer nicht also / daß es mitihnen aus seyn sollte/ und mein Bund mitihnen sollte nicht mehr gelten; denn ich bin derHerr / ihr Gott.
>45. Und will über sie an meinen * ersten Bundgedenken / da ich sie 7 aus Egyptenland führete/vor den Augen der Heiden / daß ich ihr Gottwäre / ich der Herr. * 1 Mos. 13 , 13 . e. 22 / 18 .
-s 2 Mos. 12 / 33. 31. 32. c. 13. 3.
>46. Dieß sind die Satzungen und Rechte undGesetze/ die der Herr zwischen ihm und den Kin-dern Israel gestellet hat / auf dem Berge. Sinai/durch die Hand Mose.
Das 27. Capitel.
Von Gelübden und Zehnten.
i.Nnd der Herr redete-mit Mose/ und sprach:^ 2 . Rede mit den Kindern Israel/ undsprich zu ihnen: Wenn Jemand dem Herrn einbesonderes * Gelübde thut / daß er seinen Leib
schätzet; * 4 Mos. 30/ 3. 3 Mos. 23/ 21 .
3. So soll das die Schatzung seyn: Ein Manns-bild zwanzig Jahre alt / bis ins sechzigste Jahr/sollst du schätzen auf fünfzig silberne Sekel / nachdem Sekel des Heiligthums;
>4. Ein Weibsbild auf dreyßig Sekel.
5. Von fünf Jahren / bis auf zwanzig Jahre /sollst du ihn schätzen auf zwanzig Sekel / Wennsein Mannsbild ist; ein Weibsbild aber aufzehn Sekel.
6. Von einem Monath an / bis auf fünfJahre/sollst du ihn schätzen auf fünf silberne Sekel/Wenns ein Mannsbild ist; ein Weibsbild aberauf drey silberne Sekel.
7. Ist er aber sechzig Jahre alt/ und darüber/so sollst du ihn schätzen auf fünfzehn Sekel/Wenns ein Mannsbild ist; ein Weibsbild aberauf zehn Sekel.
8. Ist er aber zu arm zu solcher Schatzung /so soll er sich vor den Priester stellen, und derPriester soll ihn schätzen; er soll ihn aber schätzen,nach dem seine Hand, deß, der gelobet hat,erwerben kann.
9. Ist es aber ein Vieh, das man dem Herrnopfern kann; alles, was man deß dem Herrngibt, ist heilig.
10. Man solls nicht wechseln noch wandeln,ein Gutes um ein Böses, oder ein Böses umein Gutes. Wirds aber Jemand wechseln, einVieh um das Andere; so sollen sie beyde demHerrn heilig seyn.
11. Ist