Verbotene
3 Mose 18.
117
Ehen. '
l 6. Du sollst ' deines Bruders Weibes Schamnicht bloßen; denn sie ist deines Bruders Scham.
* Marc. 6/ 18.
Das 18. Capitel.
Verbothene Grade der Blutsfreundschast im Hcirathen.
1 lind der Herr redete mit Mose, und sprach:" 2. Rede mit den Kindern Israel, undsprich zu ihnen: Ich ' bin der Herr, euer Gott.
* c. 11, 44. c. 19, 2. 3. 4. 10. 23. 31.
3 . Ihr sollt nicht thun nach den Werken desLandes Egypten, darinnen ihr gewöhnet habt,auch nicht nach den Werken des Landes Canaan,darein ich euch führen will, ihr sollt auch euchnach ihrer Weise nicht halten.
> 4 . Sondern nach meinen Rechten sollt ihrthun, und meine Satzungen sollt ihr halten,daß ihr darinnen wandelt; denn Ich bin derHerr, euer Gott.
s. Darum sollt ihr meine Satzungen halten,und meine Rechte. Denn welcher * Mensch die-selben thut, der wird dadurch leben; denn Ichbin der Herr. * Nch. 9, 29. Ezcch. 20, 11. Nom. 10, 3.Gal. 3, 12.
6. Niemand soll sich zu seiner nächsten Bluts-freundintt thun, ihre Scham zu.bloßen; dennIch bin der Herr.
7. Du sollst * deines Vaters und deiner Mut-ter Scham nicht bloßen; es ist deine Mutter,darum sollst du ihre Scham uicht bloßen.
* 1 Mos. 9, 22. c. l9, 33. Ezcch. 22, 10.
8. Du sollst * deines Vaters Weibes Schamnicht bloßen; denn es ist deines Vaters Scham.
* 1 Mos. 33, 22. 3 Mos. 20, 11. 1 Cor. 3, 1.
9 . Du sollst deiner Schwester Scham, diedeines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist,daheim oder draußen geboren, nicht bloßen.
10. Du sollst deines Sohnes oder deiner Toch-ter Tochter Scham nicht bloßen; denn es istdeine Scham.
11. Du sollst der Tochter deines Vaters Wei-bes , die deinem Vater gebohren ist, und deineSchwester ist, Scham nicht bloßen.
12. Du sollst deines Vaters Schwester Schamnicht bloßen; denn es ist deines Vaters nächsteBlutsfreundinn.
13 . Du sollst deiner Mutter Schwester Schamnicht bloßen; denn es ist deiner Mutter nächsteBlutsfreundinn.
i^,. Du sollst * deines Vaters Bruders Schamnicht bloßen, daß du sein Weib nehmest; dennsie ist deine Base. ' -. 20,20.
15 . Du sollst * deiner Schnur Scham nichtbloßen; denn sie ist deines Sohnes Weib,darum sollst du ihre Scham nicht bloßen.
* 1 Mos. 38, 16. Eiccb. 22, 11.
17 . Du sollst * deines Weibes sammt ihrerTochter Scham nicht bloßen, noch ihres Soh-nes Tochter, oder Tochter Tochter nehmen,ihre Scham zu bloßen; denn es ist ihre nächsteBlutsfreundinn, und ist ein Laster. * c. 20,14.
18. Du sollst auch deines Weibes Schwesternicht nehmen, neben ihr, ihre Scham zu bloßen,ihr zuwider, weil sie noch lebet.
19. Du sollst nicht' zum Weibe gehen, weil sie
ihre Krankheit hat, in ihrer Unreinigkeit ihreScham zu bloßen. * c. 20,18.
20. Du sollst auch nicht bey deines * NächstenWeibe liegen, sie zu besamen, damit du dich anihr verunreinigest. *-.20,10. 2CMi.1l, 4.
21. Du sollst auch deines Samens nicht geben,daß es'dem Molech verbrannt werde, daß dunicht entheiligest den Nahmen deines Gottes;denn Ich bin der Herr. * -. 20,2. 3 M°s. 18,10.
2 Köu. 21, 6. c. 23, 10. Ps. 106, 37. Jer. 7, 31. c. 32, 33.
22. Du sollst nicht bey ' Knaben liegen, wiebeym Weibe; denn es ist ein Gräuel.
* c. 20, 13. Rom. i, 27. 1 Ccr^ 6, 9.
23 . Du sollsi auch bey ' keinem Thier liegen,daß du mit ihm verunreiniget werdest. Undkein Weib soll mit einem Thier zn schaffenhaben, denn es ist ein Gräuel.
* c. 20, 13. 2 Mos. 22, 19. 3 Mos. 27, 21.
2^. Ihr sollt' euch itt dieser keinem verunrei-nigen ; denn in diesem allen haben sich verunrei-niget die Heiden, die ich vor euch her willausstoßen, ' 2 Ko». >7,13.
25 . Und das Land dadurch verunreiniget ist.Und ich will ihre Missethat an ihnen heimsuchen,daß das Land seine Einwohner ausspeye.
26. Darum haltet meine Satzungen und Rechte,und thut dieser Gräuel keine, weder der Ein-heimische, noch der Fremdling unter euch.
27. Denn alle solche Gräuel haben die Leutedieses Landes gethan, die vor euch waren, undhaben das Land verunreiniget.
28. Auf daß ' euch nicht auch das Land aus-speye, wenn ihr es verunreiniget; gleichwie esdie Heiden hat ansgespcyet, die vor euch waren.
* c. 20, 22.
29. Denn welche diese Gräuel thun, dererSeelen sollen ausgerottet werden von ihrem Volk.
30. Darum' haltet meine Satzungen, daß ihrnicht thut nach den gräulichen Sitten, die voreuch waren, daß ihr nicht damit verunreinigetwerdet; denn i- Ich bin der Herr, euer Gott.
* c. 19, 37. c. 20, 8. -s c. ii, 44. c. 20, 7. 24.