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Ort der Opfer. 3 Mose 16. 17. Blut essen verbothen.
Heitigthum zu versöhnen gebracht wird, soll manhinaus fuhren vor das Lager, und mit Feuerverbrennen, beydeS ihre Haut, Fleisch und
Mist. * c. 6, 30. Ez. 43, 21. Ebr. 13, 11.
28. Und der sie verbrennet, soll seine Kleiderwaschen, und sein Fleisch mit Wasser baden,und darnach ins Lager kommen.
29. Auch soll euch das * ein ewiges Rechtseyn : Am zehnten Tage des siebenten MonathSsollt ihr euern Leib casteyen, und kein Werkthun, er sey einheimisch oder fremd unter euch.
* c. 6, 18. c. io, 9. c. 17, 7. st- c. 23, 32.
30. Denn an' diesem Tage geschiehst eure Ver-
söhnung , daß ihr gereiniget werdet; von alleneuern Sünden werdet ihr gereiniget vor demHerrn. * 23,27. 4 Mos. 29,7.
31. Darum soll eS euch ' der größte Sabbath
seyu, und ihr sollt euern Leib demüthigen. Einewiges Recht sey das. * c. 23,32.
32. ES soll aber solche Versöhnung thun einPriester, den man geweihet, und deß Hand mangefullet hat zum Priester an seines Vaters Statt;und soll die leinenen Kleider anthun, nahmlichdie heiligen Kleider.
33. Und soll also versöhnen das heilige Hei-ligthum, und die Hütte deS Stifts, und denAltar, und die Priester, und alles Volk derGemeine.
3-4. Das soll euch ein ewiges Recht seyn, daßihr die Kinder Israel versöhnet von allen ihrenSunden, im Jahr* einmahl. Und Mose that,wie ihm der Herr gebothen hatte. * Ebr. 9,7.
Das 17. Capitel.
Ort der Opfer bestimmet. Blut zu essen verbothen.
I.llnd der Herr redete mit Mose, und sprach:* 2. Sage Aaron und seinen Söhnen, undallen Kindern Israel, und sprich zu ihnen: Dasist eS, das der Herr gebothen hat.
3. Welcher aus dem Hause Israel einen Ockfen,oder Lamm, oder Ziege schlachtet in dem Lager,oder außen vor dem Lager,
-4. Und nicht vor die Thür der Hütte desStifts bringet, daß eS dem Herrn zum Opfergebracht werde vor der Wohnung deS Herrn;der soll des BlutS schuldig seyn, als der Blutvergossen hat, und solcher Mensch soll auSgerot-tet werden aus seinem Volk.
5. Darum sollen die Kinder Israel ihre Opfer,die sie auf dem freyen Felde opfern wollen, vorden Herrn bringen vor die Thür der Hütte des
Stifts, zum Priester, und allda ihre Dankopferdem Herrn opfern.
6. Und der Priester soll das Blut auf den Altardes Herrn sprengen, vor der Thür der Hütte desStifts, und das Fett anzünden zum süßen Ge-ruch dem Herrn:
7. Und mit Nichten ihre * Opfer hinfort denFeldteufeln opfern, mit denen sie huren. Das7 sott ihnen ein ewiges Recht seyn bey ihrenNachkommen. * 3 Mvs. 32, 17. st- 3 Mos. 6, 18. c. 10, 9.
8. Darum sollst du zu ihnen sagen: WelcherMensch aus dem Hause Israel, oder auch einFremdling, der unter euch ist, der ein Opferoder Brandopfer thut,
9. Und bringet eS nicht * vor die Thür derHütte des Stifts, daß ers dem Herrn thue; dersoll auSgerottet werden von seinem Volk.
* 3 Mos. 12, 44.
10. Und welcher Mensch, er sey vom HauseIsrael, oder ein Fremdling unter euch, irgend *Blut isset, wider den will ich mein Antlitz setzen,und will ihn mitten aus seinem Volk ausrotten.
* c. 3, 17.
i t. Denn deS Leibes Leben ist im Blut, undich habe es euch zum Altar gegeben, daß eureSeelen damit versöhnet werden. Denn * dasBlut ist die Versöhnung für das Leben.
* Ebr. 9, 22.
12. Darum habe ich gesagt den Kindern Is-rael: Keine Seele unter euch soll Blut essen;auch kein Fremdling, der unter euch wohnet.
13. Und welcher Mensch, er sey vom HauseIsrael, oder ein Fremdling unter euch, der einThier oder Vogel sänget auf der Jagd, dasman isset; der soll desselben Blut vergießen,und mit Erde zuscharren.
12,. Denn des * Leibes Leben ist in seinemBlut, so lange eS lebet; und ich habe den Kin-dern Israel gesagt : Ihr sollt keines LeibesBlut essen. Denn deS Leibes Leben ist in seinemBlut. Wer es isset, der soll auSgerottet werden.
* i Mos. 9, 4. -j-3 Mos. 3, 17. c. 7, 26. 3 Mos. 12, 23.
15. Und welche * Seele ein Aas, oder wasvom Wilde zerrissen ist, isset, er sey ein Ein-heimischer oder Fremdling; der sott sein Kleidwaschen, und sich mit Wasser baden, und tunrein seyn bis auf den Abend ; so wird er rein.
* c. ii, 4o. -f- c. ii, 24. c. 14, 46. c. 13, 3.
16. Wo er seine Kleider nicht waschen, nochsich baden wird; so soll er seiner Missethatschuldig seyn.