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[1] (1821) [Altes Testament]
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Schnld-Vrand-

3 Mose 5. 6. und Speisopfer.

sie es " verstehet, und sich versündiget an dem,das dem Herrn geweihet ist; soll sie ihr Schuld-opfer dem Herrn bringen, einen Widder ohneWandel von der Herde, der zween Sekel Sil-bers werth sey, nach dem Sekel des Heiligthums,zum Schuldopfer. * c. 4 /13.

16. Dazu was er gefündiget hat an dem Ge-weiheten, soll er * wiedergeben, und das fünfteTheil darüber geben, und soll es dem Priestergeben; der 7 soll ihn versöhnen mit dem Widderdes Schuldopsers, so wird es ihm vergeben.

* c. 6 / 4 . 2 Mos. 22, 14 . -s c. 6 , 7 .

17 . Wenn eine Seele sündiget, und thutwider irgend ein Gebots) des Herrn, das sienicht thun sollte, und hat es nicht gewußt; diehat sich verschuldet, und ist einer Missethat schuldig.

18. Und soll bringen einen Widder von derHerde ohne Wandel, der eines Schuldopferswerth ist, zum Priester; "der soll ihm seineUnwissenheit versöhnen, die er gethan hat, undwußte es nicht; so wird es ihm vergeben.

* c. 4 , 26 . 31 . 35 .

19. Das ist das Schuldopfer, das er demHerrn verfallen ist.

Das 6. Capitel.

Dom Brand- Speit- und Sündopfer.

i.Nnd der Herr redete mit Mose, und sprach:^ 2. Wenn' eine Seele sündigen würde, undsich an dem Herrn vergreiffen, daß er seinemNebenmenschen verlaugnet, was er ihm anvertrauthat, oder das ihm zu treuer Hand gethan ist,oder das er mit Gewalt genommen, oder mitUnrecht an sich gebracht, ' 4 Mos. 5, 6 .

Z. Oder, das verloren ist, gefunden hat, undläugnet solches mit einem falschen Eide; wiees der eines ist, darinnen ein Mensch widerseinen Nächsten Sünde thut;

- 4 . Wenn es nun geschiehst, daß er also sün-diget und sich verschuldet; * so soll er wieder-geben, was er mit Gewalt genommen, oder mitUnrecht an sich gebracht, oder was ihm anvertrautist, oder was er gefunden hat, * EM. 33,15.

5. Oder worüber er den falschen Eid gethan

hat; das soll er alles ganz wiedergeben, dazu" den fünften Theil darüber geben dem, deß esgewesen ist, des Tages, wann er sein Schuld-opfer gibt. " c. 5 , 16 .

6. Aber für seine Schuld soll er dem Herrn

zu dem Priester einen Widder von der Herdeohne Wandel bringen, * der eines Schuldopferswerth ist. * c. 5, is.

7. So ' soll ihn der Priester versöhnen vordem Herrn; so wird ihm vergeben alles, waser gethan hat, daran er sich verschuldet hat.

* P. 4 , 20 . 26 . 31 . 35 .

(Anfang des 6. Capitols.)

8 . ^nd der Herr redete mit Mose, und sprach:

9. Gebiethe Aaron und seinen Söhnen,und sprich: Dieß ist das Gesetz des ' Brandop-fers: Das Brandopfer soll brennen auf demAltar, die ganze Nacht bis an den Morgen;es soll aber allein des Altars Feuer daraufbrennen. * c. i, 3.

10. Und der Priester soll seinen leinenen Rockanziehen, und die leinenen Beinkleider an seinenLeib; und soll die Asche aufheben, die das Feuerdes Brandopsers auf dem Altar gemacht hat,und soll sie neben den Altar schütten.

11. Und soll seine Kleider darnach ausziehen,

und andere Kleider anziehen; und die Aschehinaus tragen, * außer dem Lager an eine reineStätte. * c. 4,12.

12. Das Feuer auf dem Altar soll brennen,und nimmer verlöschen; der Priester soll alleMorgen Holz darauf anzünden, und oben dar-auf das Brandopfer zurichten, und das Fettder Dankopfer darauf anzünden.

13 . Ewig soll das Feuer auf dem Altar bren-nen , und nimmer verlöschen.

1-4. Und das ist das * Gesetz des Speisopfers,das Aarons Sohne opfern sollen vor dem Herrnauf dem Altar. * c. 2,1. 4 Mos. 15, 4 .

15 . Es soll einer heben seine Hand voll Sem-melmehl vom SpeiSopfer, und des Oehls, undden ganzen Weihrauch, der auf dem SpeiS-opfer liegt; und soll es anzünden auf dem Altarzum "süßen Geruch, ein Gedächtniß dem Herrn.

* c. 1 / 17. c. 2, 9.

16. Das " Uebrige aber sollen Aaron und

seine Söhne verzehren; und sollen es ungesäuertessen , an heiliger Stätte; im Vorhof der HüttedeS Stifts. " c. 2,3.10. n.

17. Sie sollen es nicht "mit Sauerteig backen;

denn es ist ihr Theil, das ich ihnen gegeben habevon meinem Opfer. Es soll ihnen das aller-heiligste seyn, gleichwie das Sundopfer undSchuldopftr. * c. 2,11.

18. Was männlich ist unter den KindernAarons, sollen es essen. Das sey " ein ewigesRecht euer« Nachkommen, an den Opfern desHerrn: ES soll sie Niemand anrühren, er seydenn geweihet. " 2 Ms. 27,21. c. 3 »/ 31.