Himmelbrot. 2 Mi
Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ichwill euch Brot * vom Himmel regnen lassen,und das Volk soll hinaus gehen, und sammelntäglich, was es des Tages bedarf; daß ichs ver-suche, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.
* Ps. 78, 24.
5 . Des sechsten Tages aber sollen sie sichschicken, daß ße zweyfältig eintragen, als siesonst täglich sammeln.
6. Mose und Aaron sprachen zu allen KindernIsrael: Am Abend sollt ihr inne werden, daßeuch der Herr aus Egyptenland geführet hat.
7 . Und des Morgens werdet ihr des HerrnHerrlichkeit sehen; denn er hat euer Murrenwider den Herrn gehöret. Was sind wir, daßihr wider uns murret?
8 . Weiter sprach Mose: Der Herr wird eucham Abend Fleisch zu essen geben, und am Mor-gen Brots die Fülle; darum, daß der Herr euerMurren gehöret hat, daß ihr wider ihn gemurrethabt. Denn was sind wir? Euer Murren.istnicht wider uns, sondern wider den Herrn.
9 . Und Mose sprach zu Aaron: Sage derganzen Gemeine der Kinder Israel: Kommtherbey vor den Herrn, denn er hat euer Mur-ren gehöret.
10. Und da Aaron also redete zu der ganzenGemeine der Kinder Israel, wandten sie sichgegen die Wüste, und siehe, die' Herrlichkeitdes Herrn erschien in einer Wolke.
* 4 Mos. 12 , 3. c. 14, io.
i i. Und der Herr sprach zu Mose:
12. Ich habe der Kinder Israel Murren ge-höret. Sage ihnen: Zwischen Abend sollt ihrFleisch zu essen haben, und am Morgen Brotssatt werden, und inne werden, daß ich derHerr, euer Gott, bin.
13. Und am Abend kamen * Wachteln herauf,und bedeckten das Heer. Und am Morgen lagder Thau um das Heer her. '4Mos.n,3i. Ps.io§,4o.
i^. Und als der Thau weg war; siehe, da* lag es in der Wüste rund und klein, wie derReif auf dem Lande. "Mb.«/ 13 . Ps. 78 , 24 . Zoh. 6 , 31 .
15. Und da es die Kinder Israel sahen,sprachen sie unter einander: Das ist ' Man;denn sie wußten nicht, was es war. Moseaber sprach zu ihnen: Es ist 7 das Brot, daseuch der Herr zu essen gegeben hat.
* 4 Mos. 11/ 7. -f- Joh. 6, 31. 1 Cor. 10 , 3.
16. Das ist es aber, das der Herr gebothenhat: Ein Jeglicher sammle deß, so viel er fürsich essen mag; und nehme ein Gomer auf ein
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jegliches Haupt, nach der Zahl der Seelen inseiner Hütte.
17. Und die Kinder Israel thaten also, undsammelten, einer viel, der andere wenig.
18. Aber da man's mit dem Gomer maß, *fand der nicht darüber, der viel gesammelthatte, und der nicht darunter, der wenig ge-sammelt hatte; sondern ein Jeglicher hattegesammelt, so viel er für sich essen mochte.
* 2 Cor. 8, 13.
19. Und Mose sprach zu ihnen: Niemandlasse davon etwas übrig * bis morgen.
* Matth. 6, 34.
20. Aber sie gehorchten Mose nicht. UndEtliche ließen davon übrig bis morgen; dawuchsen Würmer darinnen, und ward stinkend.Und Mose ward zornig auf sie.
21. Sie sammelten aber desselben alle Mor-gen, so viel ein Jeglicher für sich essen mochte.Wenn aber die Sonne heiß schien, zerschmolz es.
22. Und des sechsten Tages sammelten sie desBrots zweyfältig, je zwey Gomer für einen.Und alle Obersten der Gemeine kamen hinein,und verkündigten es Mose.
23 . Und er sprach zu ihnen: Das ist es,das der Herr gesagt hat: Morgen ist der Sab-bath der heiligen Ruhe des Herrn; was ihrbacken wollt, das backet, und was ihr kochenwollt, das kochet; was aber übrig ist, daslasset bleiben, daß es behalten werde bis morgen.
2^. Und sie ließen es bleiben bis morgen, wieMose gebothen hatte; da ward es nicht stinkend,und war auch kein Wurm darinnen.
25 . Da sprach Mose: Esset das heute, dennes ist heute der Sabbath des Herrn; ihr werdetes heute nicht finden auf dem Felde.
26. Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber dersiebente Tag ist der Sabbath, darinnen wirdes nicht seyn.
27. Aber am siebenten Tage gingen Etlichevom Volk hinaus zu sammeln, und fandennichts.
28. Da sprach der Herr zu Mose: Wie langeweigert ihr euch zu halten meine Gebothe undGesetze?
29. Sehet, der Herr hat euch den " Sabbathgegeben; darum gibt er euch am sechsten Tagefür zwey Tage Brot. So bleibe nun ein Jegli-cher in dem Seinen, und Niemand gehe herausvon seinem Orr des siebenten Tages.
" 1 Mos. 2 , 2 . 3.
30 . Also feyerte das Volk des siebenten Tages.