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[1] (1821) [Altes Testament]
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70
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Lobgesang

2 Mose 15. 16.

Mose.

70

er ins Meer, seine anserwählten Hauptleuteversanken im Schilfmeer.

s. Die Tiefe hat sie bedeckt, sie sielen zuGrunde, wie die Steine.

6 . Herr, deine rechte Hand thnt große Wun-der ; Herr, deine rechte Hand hat die Feindezerschlagen.

7 . Und mit deiner großen Herrlichkeit Haft dudeine Widerwärtigen gestürzt; denn da dudeinen Grimm ausließest, verzehrete er sie wieStoppeln.

8 . Durch dein Blasen thaten sich die Wasserauf, und die Fluthen standen auf Haufen; dieTiefe wallete von einander mitten im Meer.

9. Der Feind gedachte: Ich will ihnen nach-jagen, und sie erhaschen, und den Raub aus-theilen, und ineinen Muth an ihnen kühlen;ich will mein Schwert ausziehen, und meineHand soll sie verderben.

40. Da ließest du deinen Wind blasen, und* das Meer bedeckte sie, und sanken unter wieBley im mächtigen Wasser. * Ps. io 6 , n.

i i. Herr, *wer ist dir gleich unter den Göt-tern? Wer ist dir gleich, der so mächtig, heilig,schrecklich, löblich und 7 wunderthätig sey?

* c. 18 / 11. ch Ps, 72/ 18.

12. Da du deine rechte Hand ausrecktest, ver-schlang sie die Erde.

13 . Du hast geleitet durch deine Barmherzig-

keit dein Volk, das du erlöset hast; und * hastsie geführet durch deine Stärke zu deiner heili-gen WohNUNg. * Ps. 77 / 21.

i-i. Da das die Völker höreten, * erbebetensie; Angst kam die Philister an; * Los. 2/1». n.

i s. Da * erschraken die Fürsten Edoms; Zitternkam die Gewaltigen Moabs an; alle Einwoh-ner Canaans wurden feig. *3^52,23.

16. Laß über sie fallen Erschrecken und Furcht,durch deinen großen Arm, daß sie erstarren wiedie Steine; bis dein Volk, Herr, hindurchkomme, bis das Volk hindurch komme, das duerworben hast.

17 . Bringe sie hinein, und pflanze sie auf demBerge deines Erbtheils, den du, Herr, dir zurWohnung gemacht hast; zu deinem Heiligthum,Herr, das deine Hand bereitet hat.

18. Der Herr wird * König seyn immer und

ewig. *Ps. § 3 / 1 . Ps. 9 S/ 1 .

19 . Denn Pharao ' zog hinein ins Meer mitRossen, und Wagen, und Reitern; und derHerr ließ das Meer wieder über sie fallen.

Aber die Kinder Israel gingen trocken mittendurchs Meer. * c. n, 23.

20. Und Mirjam, die Prophetinn, Aarons

Schwester, nahm eine * Pauke in ihre Hand;und alle Weiber folgten ihr nach hinaus mitPauken am Reigen. *Ps. 68,25.

21. Und Mirjam sang ihnen vor: Lasset unsdem Herrn singen; denn er hat eine herrlicheThat gethan, Mann und Roß hat er ins Meergestürzt.

22. Mose ließ die Kinder Israel * ziehen vomSchilfmeer hinaus zu der Wüste Sur. Und siewunderten drey Tage in der Wüste, da siekein Wasser fanden. ' 4 Mos. 33, s.

23 . Da kamen sie * gen Mara; aber sie konn-ten das Wasser zu Mara nicht trinken, denn eswar 7 sehr bitter. Daher hieß man den Ort

Mara. * Ruch 1, 20. ch 2 Kön. 2/ 19.

2^. Da murrete das Volk Wider Mose, undsprach: Was sollen wir trinken?

2s. Er schrie zu dem Herrn; und der Herrwies ihm einen Baum, den that er ins Wasser,da ward es süß. Daselbst stellete er ihnen einGesetz, und ein Recht, und versuchte sie,

26. Und sprach: Wirst du der Stimme desHerrn, deines Gottes, gehorchen, und thun,was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassenseine Gebothe, und halten alle seine Gesetze; sowill ich der Krankheiten keine auf dich legen, dieich auf Egypten geleget habe; denn ' Ich binder Herr, dein Arzt. *<.23,23. Es. 3,7. <. 33. §.

Das 16 . Capitel.

Die Wachteln und das Manna wird gegeben.

27 . 11 nd sie kamen in * Elim, da waren zwölf^ Wasserbrunnen, und fiebenzig Palmbäume;und lagerten sich daselbst ans Wasser. *4Mos.33,9.

Cap. 16. v. 1. Von Elim zogen sie, und kamdie ganze Gemeine der Kinder Israel in dieWüste Sin, die da liegt zwischen Elim undSinai, am fünfzehnten Tage des andern Mo-naths, nachdem sie aus Egypten gezogen waren.

2. Und es * murrete die ganze Gemeine der

Kinder Israel wider Mose und Aaron in derWüste, * <- ", 24.

3 . Und sprachen: * Wollte Gott, wir wärenin Egypten gestorben, durch des Herrn Hand,da wir bey den Fleischtöpfen saßen, und hattendie Fülle Brot zu essen; denn ihr habt unsdarum ausgeführet in diese Wüste, daß ihrdiese ganze Gemeine Hungers sterben lasset.

* c. 14, 11.