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Der Sodomiter Sünde. 1 Mose 19. Lot gehet aus Sodom.
6. Lot ging heraus zu ihnen vor die Thür,und schloß die Thür hinter ihm zu,
7. Und sprach: Ach, lieben * Brüder, thut
nicht so übel. * Nicht. 19, n.
8. Siehe, ich habe zwo Töchter, die habennoch keinen Mann erkannt, die will ich herausgeben unter euch, und thut mit ihnen, waseuch gefällt: allein diesen Männern thut nichts,denn darum sind sie unter den Schatten meinesDachs eingegangen.
9. Sie aber sprachen: Komm hieher. Dasprachen sie: Du bist der einige Fremdling hier,und willst regieren? Wohlan, wir wollen dichstärker plagen, denn jene. Und sie * drungenhart auf den Mann Lot. Und da sie hinzu lie-fen, und wollten die Thür aufbrechen;'2 Per. 2,7.
1 0. Griffen die Männer hinaus, und zogenLot hinein zu ihnen ins Haus, und schlossen dieThür zu.
11. Und die Männer vor der Thür am Hause
wurden * mit Blindheit geschlagen, beyde kleinund groß, bis sie müde wurden, und die Thürnicht finden konnten. ' 2 Kön. 6,18.
12. Und die Männer sprachen zu Lot: Hastdu noch irgend hier einen Eidam, und Söhne undTochter, und wer dir angehöret in der Stadt,den führe aus dieser Stätte.
13. Denn wir werden diese Stätte verderben,darum, daß ihr * Geschrey groß ist vor demHerrn; der hat uns gesandt, sie zu verderben.
* c. 18, 20. Ez. 16, äs. so. Off. is, s.
1^. Da ging Lot hinaus, und redete mit seinenEidamen, die seine Töchter nehmen sollten:Machet euch auf, und gehet aus diesem Ort;denn der Herr wird diese Stadt verderben.Aber * es war ihnen lächerlich. * 2 Chwn. 30,10.
15. Da nun die Morgenröthe aufging, * hießendie Engel den Lot eilen, und sprachen: Machedich auf, nimm dein Weib und deine zwo Töch-ter, die vorhanden sind, daß du nicht auch um-kommest in der Missethat dieser Stadt.
* 2 Pct. 2 , 6. 7.
1Ü. Da er aber verzog, ergriffen die Männerihn und sein Weib und seine zwo Töchter bey derHand, darum, daß der Herr seiner verschönere;und führeten ihn hinaus, und ließen ihn außenvor der Stadt.
17. Und als sie ihn hatten hinaus gebracht,sprach Er: Errette deine Seele, und siehe nichthinter dich; auch stehe nicht in dieser ganzenGegend. Auf dem Berge errette dich, daß dunicht umkommest.
18. Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr;
19. Siehe, dieweil dein Knecht 'Gnade gefun-
den hat vor deinen Augen, so wollest Du deineBarmherzigkeit groß machen, die Du an mirgethan hast, daß Du meine Seele bey dem Lebenerhieltest. Ich kann mich nicht auf dem Bergeerretten; es möchte mich ein Unfall ankommen,daß ich stürbe. * c. 6 , 8 . «»c. 1,30.
20. Siehe, da ist eine Stadt nahe, darein ichfliehen mag, und ist klein; daselbst will ich micherretten: ist sie doch klein, daß meine Seelelebendig bleibe.
21. Da sprach Er zu ihm: Siehe, Ich habeauch in diesem Stück, dich angesehen, daß Ich dieStadt nicht umkehre, davon du geredet hast.
22. Eile, und errette dich daselbst, denn Ichkann nichts thun, bis daß du hinein kommest.Daher ist diese Stadt genannt Zoar.
23. Und die Sonne war aufgegangen auf Erden,da Lot gen ' Zoar einkam. * c. n, 2.
2ä. Da ließ ' der Herr Schwefel und Feuerregnen von dem Herrn vom Himmel herab aufSodom und Gomorra. * § Mos. 29,2z. Ps. n, 6 .
Esaj. 13, 19 . Jer. so, 4o. 2 Pet. 2 , 6. Ep. Jud. v. 7.
25 . Und kehrete die Städte um, und die ganzeGegend, und alle Einwohner der Städte, undwas auf dem Lande gewachsen war.
26. ' Und sein Weib ff sah hinter sich, undward zur Salzsäule. * Luc. 17,32. -k- Lu-. s, 62.
27. Abraham aber machte sich des Morgensfrühe auf an den Ort, da er gestanden war vordem Herrn;
28. Und wandte sein Angesicht gegen Sodomund Gomorra, und alles Land der Gegend,und schauete; und siehe, da ging ein Rauchauf vom Lande, wie ein Rauch vom Ofen.
29. Denn da Gott die Städte in der Gegendverderbete, gedachte er an Abraham, und ge-leitete Lot aus den Städten, die er umkehrete,darinnen Lot wohnete.
30. Und Lot zog aus Zoar, und blieb auf demBerge mit seinen beyden Töchtern; denn er fürch-tete sich zu Zoar zu bleiben; und blieb also ineiner Höhle mit seinen beyden Töchtern.
31. Da sprach die Aelteste zu der Jüngsten:Unser Vater ist alt, und ist kein Mann mehrauf Erden, der uns beschlafen möge nach allerWelt Weise;
32. So komm, laß uns unserm Vater Weinzu trinken geben, und bey 'ihm schlafen, daßwir Samen von unserm Vater erhalten.
* 3 Mos. 18, 7 .
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