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Hagar schwanger, gebieret 1 Mose
hat mich verschlossen, daß ich nicht gebaren kann.Lieber, lege dich zu meiner * Magd ; ob ich dochvielleicht aus ihr mich bauen möge. Abram ge-horchte der Stimme Sarai. * c. 30,3.5).
3. Da nahm Sarai, Abrams Weib, ihreegyptische Magd, Hagar, und gab sie Abram,ihrem Manne, zum Weibe; nachdem sie zehnJahre im Lande Canaan gewöhnet hatten.
Und er legte sich zu Hagar, die wardschwanger. Als sie nun sah, daß sie schwangerwar, achtete sie ihre Frau geringe gegen sich.
5. Da sprach Sarai zu Abram: Du thustUnrecht an mir. Ich habe meine Magd dirbeygeleget; nun sie aber siehet, daß sie schwangergeworden ist, muß ich gering geachtet seyn gegenihr. * Der Herr sey Richter zwischen mir und
dir. * c. 31/ 33. Nicht. 11/ 2/. 1 Sam. 24/ 16.
6. Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deineMagd ist unter deiner Gewalt; thue mit ihr,wie dirs gefallt. Da sie nun Sarai wolltedemüthigen, fioh sie von ihr.
7. Aber der Engel des Herrn fand sie bey einemWasserbrunnen in der Wüste, nähmlich bey demBrunnen am Wege zu Sur.
8. Der sprach zu ihr: Hagar , Sarai Magd,* wo kommst du her, und wo willst du hin? Siesprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen.
* Nicht. 19/ 17.
9. Und der Engel des Herrn sprach zu ihr:Kehre um wieder zu deiner Frau, und demüthigedich unter ihre Hand.
10. Und der Engel des Herrn sprach zu ihr:Ich will deinen Samen also mehren, daß ervor großer Menge nicht soll gezählet werden.
11. Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr:Siehe, du bist schwanger geworden, und wirsteinen Sohn gebären, dessen Nahmen sollst duJsmael heissen, darum, daß der Herr dein Elenderhöret hat.
12. Er wird ein wilder Mensch seyn; seineHand wider Jedermann, und Jedermanns Handwider ihn; und wird gegen allen seinen Brüdernwohnen.
13. Und sie hieß den Nahmen des Herrn, dermit ihr redete: Du Gott stehest mich. Denn siesprach: Gewißlich hier habe ich gesehen den, dermich hernach angesehen hat.
i^. Darum hieß sie den Brunnen einen Brun-nen des * Lebendigen, der mich angesehen hat;welcher Brunnen ist zwischen Kades und Bared.
* c. 24 , 62. c. 23 , ii.
15. Und Hagar gebar Abram einen Sohn;
16. 17. den Jsmael. Bestätigung des Bundes.
und Abram hieß den Sohn, den ihm Hagargebar, Jsmael.
16. Und Abram war sechs und achtzig Jahrealt, da iym Hager den Jsmael gebar.
Das 17. Capitel.
Isaaks Verhcissung wird mit der Veschneidung bestätiget.
i.Ij ls nun Abram neun und neunzig Jahre alt^ war, erschien ihm der Herr, und sprachzu ihm: Ich bin der * allmächtige Gott; 7 wandtevor mir, und sey fromm. * 2 Mos. 6,3. 1- c. 24,4o.
Jos. 22, 3. 1 KöN. 2, 3.
2. Und ich * will meinen Bund zwischen mirund dir machen, und will dich fast sehr mehren.
* Rom. 4, 17.
3. Da siel Abram auf sein Angesicht. Und Gottredete weiter mit ihm, und sprach:
2,. Siehe, Ich bins, und habe meinen Bundmit dir, und du sollst ein Vater vieler Völkerwerden.
5. Darum sollst du nicht mehr Abram heissen,sondern Abraham soll dein Nähme seyn, dennich habe dich gemacht * vieler Völker Vater.
* Esaj. 31, 2. Rom. 4, 11.
6. Und will dich fast sehr fruchtbar machen,und will von dir Völker machen; und sollen auchKönige von dir kommen.
7. Und ich will aufrichten meinen Bund zwi-schen mir und dir, und deinem Samen nach dir,bey ihren Nachkommen, daß es ein ewiger Bundsey, also, daß ich dein Gott sey, und deinesSamens nach dir.
8. Und will dir und deinem Samen nach dirgeben * das Land, da 7 du ein Fremdlinginnen bist, nähmlich das ganze Land Canaan,zu ewiger Besitzung; und will ihr Gott seyn.
* c. 12, 7. -s- c. 14, 13.
9. Und Gott sprach zu Abraham: So halte nunmeinen Bund, du und dein Same nach dir,bey ihren Nachkommen.
10. * Das ist aber mein Bund, den ihr haltensollt zwischen mir und euch, und deinem Samennach dir: Alles, was männlich ist unter euch ,soll beschnitten werden.
* 3 Mos. 12, 3. Luc. 2, 21. Joh. 7,22. Ap. Gcsch. 7, 8. Rom. 4,11.
11. Ihr sollt aber die Vorhaut an euermFleisch beschneiden. Dasselbe soll ein Zeichenseyn des Bundes zwischen mir und euch.
12. Ein jegliches Knäblein, wenn es acht Tagealt ist, sollt ihr beschneiden bey euern Nachkom-men. Desselbigen gleichen auch alles, was Ge-sindes daheim geboren, oder erkauft ist von