Gottes Bund
1 Mose
lem, trug Brot und Wein hervor. Und er warein Priester Gottes des Höchsten.
* Ps. iw/ 4 . Ebr. 7 / i.
iS. Und ' segnete ihn, und sprach: Gesegnetseyft du, Abram, dem höchsten Gott, der Him-mel und Erde besttzet; * Ebr. 7, 6 .
20. Und gelobet sey Gott der Höchste, der deineFeinde in deine Hand beschlossen hat. Unddemselben gab Abram den * Zehnten von allerlei).
* Ebr. 7 / 2. 4 . 6.
21. Da sprach der König von Sodom zuAbram: Gib mir die Leute, die Güter behaltedir.
22. Aber Abram sprach zu dem Könige vonSodom: Ich hebe meine * Hände auf zu demHerrn, dem höchsten Gott, der Himmel und -rErde besitzet, * 6 Mos. 32 , 4 o. Off. i», 3 . 6 . -l-LMs. io, 14.
23 . Daß ich von allem, das dein ist, nichteinen Faden, noch einen Schuhriemen nehmenwill, daß du nicht sagest, du habest Abram reichgemacht.
2^1. Ausgenommen , was die Jünglinge verzeh-ret haben; und die Männer Aner, Eseol undMamre, die mit mir gezogen sind , die laß ihrTheil nehmen.
Das 15. Capitel.
AbramS Glaube und Gerechtigkeit wird gepriesen.
1. ^ach diesen Geschichten begab sichs, daß zu^ Abram geschah das Wort des Herrn im
Gesicht, und sprach: * Fürchte dich nicht, Abram:Ich bindem Schild, und dein sehr großer Lohn.
* Esch, /li, 10.
2. Abram aber sprach: Herr, Herr, was willstdu mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder;und mein " Hausvogt, dieser Elieser von Da-maskus , hat einen Sohn. * -. 24,2.
3. Und Abram sprach weiter: Mir Haft dukeinen Samen gegeben; und siehe, der Sohnmeines Gesindes soll mein Erbe seyn.
Und stehe, der Herr sprach zu ihm: Er sollnicht dein Erbe seyn; sondern der von deinemLeibe kommen wird , der soll dein Erbe seyn.
5. Und er hieß ihn hinaus gehen, und sprach:
Siehe gen Himmel, und zähle die Sterne, kannstdu sie' zählen? Und sprach zu ihm: Also solldein Same werden. * c. 13,16. c. 17,2.
2 Mos. 32 , 13 . 3 Mos. 10, 22.
6. Abram * glaubte dem Herrn, unddas rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.
* Rom. 4 , 3 . -c.
7. Und er sprach zu ihm: Ich bin der Herr,
> 4 . 15 . 16 .mit A bram. 13
der dich von Ur aus Chaldäa geführet hat, daßich dir dieß Land zu besitzen gebe.
8 . Abram aber sprach: Herr, Herr, wobeysoll ichs merken, daß ichs besitzen werde?
y. Und er sprach zu ihm: Bringe mir einedreyjährige Kuh, und eine dreyjährige Ziege,und einen dreyjährigen Widder, und eine Tur-teltaube, und eine junge Taube.
10. Und er brachte ihm solches alles, und zer-theilte es mitten von einander, und legte einTheil gegen das andere über; aber die Vögelzertheilte er nicht.
11. Und das Gevögel fiel auf die Aase; aberAbram scheuchte sie davon.
12. Da nun die Sonne untergegangen war,fiel ein tiefer Schlaf auf Abram; und siehe,Schrecken und große Finsterniß überfiel ihn.
13. Da sprach Er zu Abram: Das sollst duwissen, daß dein Same wird fremde sein ineinem Lande, das nicht sein ist; und da wirdman sie zu dienen zwingen, und plagen * vierhundert Jahre. * 2 Mos. 12, io. Ap. Gesch. 7, 6 .
1 - 4 . Aber Ich will richten das Volk, dem siedienen müßen. Darnach sollen sie ausziehen mit
* großem Gut. * 2 Mos. 3 , 21. c. 11, 2. c. 12, 33 . 36 .
Io. Und du sollst fahren zu deinen Väternmit Frieden, und in gutem Alter * begrabenwerden. * c. 25, 8 .
16. Sie aber sollen nach vier Mannsleben wie-der hieher kommen, denn die Missethat derAmoriter ist noch nicht alle.
17. Als nun die Sonne untergegangen, und
finster geworden war, siehe, da rauchte ein Ofen,und eine Feuerflamme fuhr zwischen * den Stü-cken hitt. * 8 -r. 34 , 18.
18. An dem Tage machte der Herr ' einenBund mit Abram, und sprach: Deinem Samenwill ick dieß Land geben, von dem Wasser Egyp-tens an, bis an das große Wasser Phrath;
* c. 12, 7 . rc.
iy. Die' Keniter, die Kinisiter, die Kadmo-niter, * 3 Mos. 7,1. Jos. 2-4,11.
20. Die Hethiter, die Pheresiter, die Riesen,
21. Die Amoriter, die Canaaniter, dieGerge-siter, die Jebusiter.
Das 16. Capitel.
Hagar gcbierct den Jsmacl.
1. Aarai, Abrams Weib, gebar ihm nichts.
^ Sie hatte aber eine egyptische Magd,
die hieß Hagar.
2. Und sie sprach zu Abram: Siehe, der Herr