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[1] (1821) [Altes Testament]
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Der ersten Menschen Fall.

1 Mose 2. 3.

Verheissung des Messiä. 3

er sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie ersie nennete: denn wie der Mensch allerley leben-dige Thiere nennen würde, so sollten sie heissen.

20. Und der Mensch ' gab einem jeglichen Vieh/und Vogel unter dem Himmel/ und Thiere aufdem Felde seinen Nahmen; aber für den Menschenward keine Gehülfinn gefunden / die um ihn wäre.

* Hiob 3 S, 11.

21. Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaffallen auf den Menschen/ und er entschlief. Under nahm seiner Rippen eine / und schloß dieStätte zu mit Fleisch.

22. Und Gott der Herr * bauete ein Weib ausder Rippe, die er von dem Menschen nahm,und brachte sie zu ihm. * i Cor. n,». i Tim. 2,13.

23. Da sprach der Mensch: Das ist dochBein von meinen Beinen, und Fleisch von mei-nem Fleisch. Man wird sie Märminn heissen,darum, * daß sie vom Manne genommen ist.

* 1 Cor. 11 / 8 .

23. * Darum wird ein Mann seinen Vaterund seine Mutter verlassen, und an seinem Weibehangen, und sie werden seyn Ein Fleisch.

* Matth. 19. s.

25. * Und sie waren beyde nackend, der Menschund sein Weib; und schämeten sich nicht. * c. 3, 7.

Das 3. Capitel.

Adam und Eva sündigen. Ihre Strafe. Verheissung des NcsslS.

I.ljnd die Schlange war listiger, denn alleThiere auf dem Felde, die Gott der Herrgemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja,sollte * Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essenvon allerley Bäumen im Garten? * c. 2,16.

2. Da sprach das Weib zu der Schlange: Wiressen von den Früchten der Bäume im Garten;

3. Aber von den Früchten des Baums mittenim Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon,rühret es auch nicht an, daß ihr nicht sterbet.

3. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihrwerdet * mit Nichten des Todes sterben;

* Joh. 8 / 44 . 2 Cor. 11 / 3 .

5. Sondern Gott weiß, daß, welches Tagesihr davon esset, so werden eure Augen aufgethan,und werdet seyn wie Gott, und wissen, wasgut und böse ist.

6 . Und das Weib schauete an, daß von demBaum gut zu essen wäre, und lieblich anzusehen,daß es ein lustiger Baum wäre, weil er klugmachte; und nahm * von der Frucht, und,und gab ihrem Manne auch davon, und er.

* 1 Tim. 2 / i-j.

7 . ^ Da wurden ihrer beyder Augen aufgethan,und wurden gewahr, daß sie nackend waren;und flochten Feigenblätter zusammen, und mach-ten ihnen Schürze. *«. 2,2-.

s. Und sie höreten die Stimme Gottes desHerrn, der im Garten qieng, da der Tag kühlegeworden war. Und Adam versteckte sich mitseinem Weibe vor dem Angesicht Gottes desHerrn, unter die Bäume im Garten.

9. Und Gott der Herr rief Adam, und sprachzu ihm: Wo bist du?

10. Und er sprach: Ich hörete deine Stimmeim Garten, und fürchtete mich, denn ich binnackend; darum versteckte ich mich.

11. Und er sprach: Wer hat dir's gesagt, daß

du nackend bist? Hast du nicht gegessen von demBaume, davon * ich dir geboth, du solltestnicht davon essen? * c. 2/16.17.

12. Da sprach Adam: Das * Weib, das dumir zugesellet Haft, gab mir von dem Baume,

UNd ich. *v. 6 . 2 Cor. ii/ 3 .

13. Da sprach Gott der Herr zum Weibe:Warum hast du das gethan? Das Weib sprach:Die Schlange betrog mich also, daß ich.

13. Da sprach Gott der Herr zu der Schlange:Weil du solches gethan hast, seyest du verfluchtvor allem Vieh, und vor allen Thieren auf demFelde. Auf deinem Bauch sollst du gehen, undErde essen dein Lebenlang.

15. Und ich will Feindschaft setzen zwi-schen dir und dem Weibe, und zwischendeinem Samen und ihrem Samen. *Derselbe soll dir den Kopf zertreten;und du wirft ihn in die Ferse stechen.

* 1 Joh. 3 / 8 .

16. Und zum Weibe sprach er: Ich will dirviele Schmerzen schaffen, wenn du schwangerwirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären,* und dein Wille soll deinem Manne unterwor-fen seyn , und er soll dein -k- Herr seyn.

* Joh. 16/ 21. -f 1 Cor. 11 / 3 . c. 14 / 31 . Evh. 3 / 22.

1 Tim. 2/11. 12. Tit. 2/ L. 1 Petr. 3 / 6 .

17. Und zu Adam sprach er: Dieweil du hastgehorchet der Stimme deines Weibes, und ge-gessen von dem Baume, davon ich dir geboth,und sprach: Du sollst nicht davon essen; 'verfluchtsey der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollstdu dich darauf nähren dein Lebenlang.' Pf. 107/ 31.

18. Dornen und Disteln * soll er dir tragen,und sollst das Kraut auf dem Felde essen.

' Hiob 31 / 4 o. Jcr. 12/ 13 .

19. Im ' Schweiß deines Angesichts sollst du

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