Sdjute unb §au$.
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£cf)rer gcringfdjätjen unb fid) gcringfdjähig über fie unb ihren 23 eruf äußern, iIjre©d)Wä=d)en gefliffentlid) f)e«cvt)c6cn, bie ©dfule glcidjfam alb ein notl)ioenbigcS Itebcl, als eine3 ft>angSanftalt hinftetten, bic man nun einmal nidjt entbehren fönne, Wenn fie beu ©d)ülcntbeBiilflid) finb, bie Drbuuugcn ber ©dfule auf jebe SBcife 311 umgeben, für it)re offen;baren geiler unb Unarten ftetS ©ntfclmlbigungcu bereit Ijaben, bie Fertigung ihrer fpauS;aufgabeit mit ©leidjgüttigfeit behaubeln, mit einem Sßort bie ©dfule innert entfremben,in ber fte bicfelben heintifdf madfcit fotlten. Sa wirb ber Setfrer in bic ©cmiether berÄinber eingeführt als ein Sreiber unb Sßiagegeifl, nidft als ein oüterlidfer greunb unbSBerforger. Saß biefeS gefdfielft unb fogar in gebilbeten Greifen gefdfielft, lehrt leiberbie Erfahrung. Ein SBeWciS 001t ber in höheren unb ntaßgebcnbeu Greifen Iferrfdfenben2 lnf(^auung liegt audf in ber focialcn Stellung, welche bie Seigrer früher in ben meifteuSäubern gegenüber Oon anberen öffentlichen Sieitern eingenommen haben, uitb Weldfcman erft in neuerer 3eit 31t Oerbeffcrit angefangen hat. 2lber aud) oon ber anbern ©eitewerben l)ier große ^elfter gemalt, 5 Dtand)e Setircr’geben burdf bie 2 lrt, toie fie if)renSSeritf auffaffen, 9 lnlaß 31t fo geringfdjütjigcn Urteilen, ©ie felgen fo Wenig bie Elternals ilfre wahren SSerbünbetcn an, baff fie fid) beigeren laffen, gegenüber oou ben Sinbernbie Sldftung aus beu Slugen 3U fetjen, Weld)e fie benfelbeit fdfulbig jinb. ©0 erlaubenfid) oft Sel;rer bei fiinbern aus beit untern ©tänben, wenn fie fid) S 3 crfel)lungen 31tfdjutben fommen laffen, fränfenbe 2 lnfpielungen auf ben ©tanb unb baS ©ewerbe berEttern. Slnbcre fpredjen gegenüber 001t hodfgebornen Ä'inbern mit §ol)n oon ber ©tel=luttg beS 23 aterS, fie legen eS ihnen nalfe, baß fie eben, Weil fie twlfcren ©tanbeS finb,um fo fdjärfer belfaubelt Werben, ja fie geben bem ©d)üler auf, bent tßater unangenehmeSinge auS3urid)ten, unb cS fann borl'ommen, baß man ben ifraelitifd)cn @d)üler füllenläßt, baß er ein 3ube, ben fatlfotifdfen, baß er ein Sfefuit, ben ^roteftantifc^en, baß erein £et)cr fei. Sa fommen ©d^ule unb fjauS in eine gan3 fd)icfe Stellung 31t ciuanbctunb gWar giejft bie ©dfule l)ier immer ben bürgeren. SaS Äinb nimmt natürlid) biePartie beSfpaufeS, berSel)rer oerfdfergt bieSldftung beS ©dfüterS ober wirb ihm gerabeguOerhaßt, Wenn and) ber ©djülcr auS gurdft ober ©dfeinlfciligfeit get)ordft. ©tatt imS 3 unbe mit bem Elternl)aufc erfd)eint ber Sel)rer als beffen geinb unb gwar häufig alsber geheime. Semt ber ©d)üler wirb in mandfen gatten bic Söetradftung anftctlcn, baßber Sel)rer bie Singe, bie er hier bem ©ohne fagt, Wohl fd)Werlidj bem 93 ater inS @e=fid)t 31t fagen ben SObutlf hätte. SBenn auf biefe SBcife ©Item ber ©dfule ober bie©chule beit ©Item bie gcbülfrenbe 9 ld)tung oerfagen, fo Wirb bie gcmcinfame 2 fufgabebetber einanber in Siebe unb ißertraueu fjanbreidfung 31t tt)un oereitelt.
SaSfelbe gefdjieht, Wo baS §auS in baS ©ebiet ber ©d)ute ober bie ©chute in baS©ebiet beS fpaufcS Eingriffe thut. Sfcbem SEIfcil nutßcn feine Siedfte, foWeit er nidft umbeS gemeiufatnen 3 ' cet ^ eS loitten baraitf 31t 0er3id)ten hat, oorbehaltcn bleiben. 2 lbetbiefe Stedfte genauer gu beftimmen, hat eben feine ©dfwierigfeiten. 2 BaS gunüdffi bie3 eit betrifft, fo l)at baS §auS fein 9 le<ht, über bie 3 e ü ä u oerfügen, welche für bie©d)ute nötlfig ifi, ebenfo wenig aber barf bie ©d)ute Stnfprüdfe mad)en auf bie 3<ut,Welche ber ©dfüler nicht für bie @d)ulc gu oerwenben hat. tQierauS folgt für baS dtcdftber ©d)ulc, baß ber ©dfüler nicht ot)ue ©orwiffen bcgiehungSweife Erlaubnis ber ©chuleSectionen Ocrfäumen barf, baß er burd) foldfe unerlaubte SBcrfüumniffe baS IRcdft ber©chule oerlebt unb ftraffättig Wirb, ©rfranfuitgen finb ber ©d)itle fo geitig angugeigen,baß ber Sel)rer nicht lange (t)ö<hftenS ‘/ 2 £ag) über baS SBcgbleibcn beS ©d)ülerS imungewißen bleibt. Sie Erlaubnis aber, bie ©d)ute 31t berfäumen, ifi unter ülngabe beS©runbeS bei beut betreffenben Sehrer, an größeren 2 lnftatten bei bem ©chuloorftanb oonben ©Item ober ^fauSoorftäuben fäfrifttid) ober münblich eingul)olcn; unb gwar bei bem©d)itloorftanb bcShalb, Weit ihm bic gleichmäßige §anbhabung ber Srbnung beS @an3enobliegt, wie er and) bafür oerantworttidj ift. §iernad) h«t ber ^auSOorftanb in feinerSBeife baS 3 ie<ht, ben ßinbern wiHfiirlich Urlaub 3U geben, fte Oon Slufgaben 311 biSpemfiren, ihnen Sehrfiunbeit ober gar obligate gädjer nad)3ulaffen. IBiclmehr fann adcS bieS