Der Apostel Verachtung und Verfolgung. 1 Korinther 4. 5. Bestrafung der Hurerey. 185
die Allergeringsten dargestellet, als dem Tode *übergeben. Denn wir sind ein -r Schauspielgeworden der Welt/ und den Engel»/ und den
Menschen. * Ps. 44, 23. Rom. 8, 36. -s Ebr. 10 , 33.
10. Wir stild * Narren um Christi willen/ ihraber seyd klug in Christo; wir schwach/ ihr aberstark; ihr herrlich/ wir aber verachtet.
* c. 3, 18.
11. Bis auf diese Stunde leiden wir * Hun-ger und Durst / und stnd nackend / und r werdengeschlagen/ und haben keine gewisse Stätte/
* 2 Cor. ii, 27. -j- 2 Cor. 6, 3.
12. Und * arbeiten/ und wirken mit unferneigenen Händen. Man schilt uns/ so segnenwir; man verfolgt uns / so dulden wir es;man lästert uns / so flehen wir. * G-sch. is, 3.
«. 20 , 34. 1 Cor. S, 15. 1 Thess 2 , 9. 2 Thess. 3/ «. 1- Ps. 109 , 28.
13. Wir stnd stets als ein Fluch der Welt/und ein Fegopfer aller Leute.
12/. Nicht schreibe ich solches / daß ich euch be-schäme/ sondern ich ermahne euch/ als * meinelieben Kinder. *1 Thess. 2,11.
15. Denn ob ihr gleich zehn tausend Zucht-meister hättet in Christo / so habt ihr doch nichtviele Väter. Denn ich habe euch * gezeuget inChristo Jesu / durch das Evangelium.'Gesch.is, 11.
16. Darum ermahne ich euch / ' seyd meine
Nachfolger. ' c. n, 1.
17. Aus derselben Ursache habe ich Timotheum
zu euch gesandt/ ' welcher ist mein lieber undgetreuer Sohn in dem Herr»/ daß er eucherinnere meiner Wege, die da in Christo sind,gleichwie ich an allen Enden in allen Gemeinenlehre. * 1 Tim. 1, 2. 2 Tim. 1, 2.
18. Es blähen sich etliche auf, als würde ichnicht zu euch kommen.
19. Ich will aber gar kürzlich zu euch kommen,* so der Herr will, und erlernen, nicht dieWorte der Aufgeblasenen, sondern die Kraft.
' Gcsch. 18, 21.
20. Denn ' das Reich Gottes steht nichtin Worten, sondern in Kraft.
* c. 2 , 4. Luc. 17 , 20 .
21. Was wollt ihr? Soll ich mit der Ruthezu euch kommen, oder mit Liebe und sanftmü-thigem Geist?
Das 5. Capitel.
Strafe der Unzucht. Ausfegung des Sauerteigs. Wie und warumdie Sünder zu meiden.
i.As geht ein gemeines Geschrei), daß Hure-^ rey unter euch ist, und eine solche Hu-
rerey, davon auch die Heiden nicht zu sagenwissen, daß 'einer seines Vaters Weib habe.
* 3 Mos. 18, 7. 8.
2. Und ihr seyd aufgeblasen, und habt nichtvielmehr leidgetragen, auf daß, der das Werkgethan hat, von euch gethan würde.
3. Ich * zwar, als der ich mit dem Leibe nichtda bin, doch mit dem Geist gegenwärtig, habeschon als gegenwärtig beschlossen über den, dersolches also gethan hat: ' 2 Cor. 10 , 2 . Col. 2 ,
In dem Nahmen unsers Herrn Jesu Christi,in eurer Versammlung mit meinem Geist und* mit der Kraft unsers Herrn Jesu Christi,
* Matth. 16 , 19 .
6. Ihn * zu übergeben dem Satan, zum Ver-derben des Fleisches, auf daß der Geist seligwerde am Tage des Herrn Jesu.
* t Tim. 1, 20 . 1 Pct. 4, 1 .
(Epistel am Ostertage.)
6. E»er Ruhm ist nicht fein. Wisset ihr nicht,
daß ein ' wenig Sauerteig den ganzen Teigversäuert? ' Gal. 5,9.
7. Darum feget den alten Sauerteig aus, aufdaß ihr ein neuer Teig seyd, gleichwie ihr unge-säuert seyd. Denn wir haben auch ' ein Oster-lamm, das ist Christus, für uns geopfert.
' Esaj. 53, 7. 1 Pet. i, 19.
8. Darum lasset uns * Ostern halten, nichtim alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteigder Bosheit und Schalkheit; sondern in demSüßteig der Lauterkeit und der Wahrheit.)
' 2 Mos. 12 , 3. 15. 19 .
9. Ich habe euch geschrieben in dem Brief,daß ihr' nichts sollt zu schaffen haben mit den
HurerN. ' Matth. 18, 17. 2Thess. 3, 14.
10. Das meine ich gar nicht von den Hurernin dieser Wett, oder von den Geitzigen, odervon den Räubern, oder von den Abgöttischen;sonst müßtet ihr die Welt räumen.
11. Nun aber habe ich euch geschrieben, ihrsollt nichts mit ihnen zu schaffen haben; nähm-lich, so Jemand ist, der sich läßt einen Brudernennen, und ist ein Hurer, oder ein Geitziger,oder ein Abgöttischer, oder ein Lästerer, oderein Trunkenbold, oder ein Räuber; ' mit dem-selbigen sollt ihr auch nicht essen. '2 Thess. 3 , 6.
12. Denn was gehen mich die' draußen an, daß
ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die dadrinnen sind? *Ma«. 4 , 11 .
13. Gott aber wird, die draußen stnd, richten."Thut von euch selbst hinaus, wer da böse ist.
* 5 Mos. 13, 5. r. 17, 7. c. 19, 19.
(A a)