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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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1 Korinther 3. 4.

Lehrer sind Diener;

3 . Dieweil ihr noch fleischlich seyd. Denn sin-temal)! * Eifer, und Zank, und Zwietracht un-ter euch sind; seyd ihr denn nicht fleischlich, undwandelt nach menschlicher Weise? *«. ^ io. n.

- 4 . Denn so Einer sagt: * Ich bin Paulisch;der Andere aber: Ich bin Apolitisch; seyd ihrdenn nicht fleischlich? * c. i, 12.

s. Wer ist nun Paulus? Wer ist Apollos? *Diener sind sie, durch welche ihr seyd gläubiggeworden; und dasselbige, wie der Herr einemJeglichen gegeben hat. »G-sch. 18,24.

0. Ich habe * gepflanzt, Apollos hat begossen;aber Gott hat das Gedeihen gegeben. »Jac.i,2i.

' 7 . So ist nun weder der da pflanzet, nochder da begießet, etwas, sondern Gott, der dasGedeihen gibt.

8 . Der aber pflanzet, und der da begießet, istEiner wie der Andere. Ein * Jeglicher aberwird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit.

- Ps. 62, 13 . Röm. 2, 6 .

y. Denn wir sind Gottes * Mitarbeiter; ihrseyd Gottes Ackerwerk, und 7 Gottes Gebäude.

» 2 Cor. 6 , 1. -s Eph. 2 , 20.

10. Ich * von Gottes Gnade, die mir gegebenist, habe den Grund gelegt, als ein weiser Bau-meister, ein Anderer bauet darauf. Ein Jegli-cher aber sehe zu, wie er darauf baue. * 0. 14, 10.

11. Einen * andern Grund kann zwar Niemand

legen, außer dem, der gelegt ist, welcher istJesus Christ. *Esaj. 28,16.

12. So aber Jemand auf diesen Grund bauetGold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stoppeln:

13. So wird eines Jeglichen Werk offenbar

werden, der Tag wird es klar machen; denncs wird durchs Feuer offenbar werden, und 'welcherley eines Jeglichen Werk sey, wird dasFeuer bewähren. * E«aj. 48 ,10.

1^. Wird Jemandes Werk bleiben, das erdarauf gebauet hat; so wird er Lohn empfangen.

iZ. Wird aber Jemandes Werk verbrennen,so wird er deß Schaden leiden: Er selbst aberwird selig werden, so doch, als durchs Feuer.

16. Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes * Tempelseyd, und der Geist Gottes in euch wohnet?

- c. 6 , 19 . 2 Cor. 6 , 16. Eph. 2, 21. 22. c. 3 , 17 .

1 Pct. 2, 4 . Ebr. 3 , 6 .

17. So Jemand den Tempel Gottes verderbet,den wird Gott verderben; denn der TempelGottes ist heilig, der seyd ihr.

18. Niemand ' betrüge sich selbst. Welchersich unter euch dünkt weise zu seyn, der werdeein 7 Narr in dieser Welt, daß er möge weise seyn.

» Jac. 1 , 22 . -j- 1 Cor. 4 , i«.

Christus der Herr.

19. Denn dieser Welt Weisheit ist Thorheitbey Gott. Denn es steht geschrieben: * DieWeisen erhaschet er in ihrer Klugheit.

* Hiob 4, 13.

20. Und abermahl: Der Herr weiß der Wei-sen Gedanken, daß sie eitel sind.

21. Darum rühme sich Niemand eines Menschen.Es ist alles euer:

22. Es sey Paulus oder Apollos, es sey Kephasoder die Welt, es sey das Leben oder der Tod,es sey das Gegenwärtige oder das Zukünftige:alles ist euer.

23 . Ihr ' aber seyd Christi, Christus aber ist

Gottes. '«- ", s.

Das 4. Capitel.

Der Prediger Ansehen, Amt und Zustand.

(Epistel am 3. Sonnt, des Advents.)

1. A>afür halte uns Jedermann», nähmlich^ für * Christi Diener, und Haushalter

über Gottes Geheimnisse. *Ma«h 16,19.

2. Nun sucht man nicht mehr an den Haushal-tern, denn daß * sie treu erfunden werden.

* Luc. 12, 42.

3 . Mir aber ist es ein Geringes, daß ich voneuch gerichtet werde, oder von einem menschlichenTage, auch richte ich mich selbst nicht.

Ich bin mir wohl nichts bewußt, aber dar-innen * bin ich nicht gerechtfertiget; der t Herrist es aber, der mich richtet.

* 2 Mos. 34, 7. 's Ps. 34, 24.

s. Darum richtet nicht vor der Zeit, bis derHerr komme, welcher auch wird ans * Licht brin-gen, was im Finstern verborgen ist, und denRath der Herzen offenbaren; alsdann wird einemJeglichen von Gott Lob widerfahren.) * Prcd. 12,14.

6 . Solches aber, lieben Brüder, habe ich auf

mich und Apollos gedeutet, um euertwillen, daßihr an uns lernet, daß * Niemand höher vonsich halte' denn jetzt geschrieben ist; auf daßsich nicht Einer wider den Andern um Jemandeswillen anfblase. ' Spr. 3,7. Rom. 12,3.

7. Denn wer hat dich vorgezogen? * Washast du aber, das du nicht empfangen hast? Sodu es aber empfangen hast, was rühmest dudich denn, als der es nicht empfangen hätte?

* 80h. 3, 27. Rom. 12, 6. 1 Pet. 4, 10. Zac. 1, 17.

8 . Ihr seyd schon satt geworden, ihr seyd schonreich geworden, ihr herrschet ohne uns; undwollte Gott, ihr herrschtet, auf daß auch wirmit euch herrschen möchten.

9. Ich halte aber, Gott habe uns Apostel für

die