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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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183
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Einfältige Weife das

1 Korinther 1. 2. 3. Evangelium zu lehren. 183

stum, ' den Juden ein " Aergcrniß/ und 7 denGriechen eine Thorheit. * Maur,. n, 6. H»h. 6,6i.

Gal. 3/11. -fl Cor. 2 / 1 //.

22 ,. Denen aber/ die berufen sind/ beyde Judenund Griechen / predigen wir Christum / * göttlicheKraft und -l- göttliche Weisheit.

* Rom. i, 16. -I- Col. 2, 3.

25. Denn die göttliche Thorheit ist Weiler/ denndie Menschen sind: und die göttliche Schwachheitist stärker, denn die Menschen sind.

26 . Seher an/ lieben Brüder/ euern Beruf;* nicht viele Weise nach dem Fleisch/ nicht vieleGewaltige/ nicht viele Edle sind berufen.

* Job. 7 48. tzac. 2/ 3.

27 . Sondern was thöricht ist vor der Welt/das hat Gott erwählet daß er die Weisen zuSchanden mache; und was schwach ist vor derWelt/ das hat Gott erwählet/ daß er zu Schan-den mache/ was stark ist;

28 . Und das Unedle vor der Welt/ und dasVerachtete hat Gott erwählet / und das da nichtsist/ daß er zu Nichte mache / was etwas ist;

29. Auf * daß sich vor ihm kein Fleisch rühme.

' Rom. 3, 27. Eph. 2 , 9.

30. Von welchem auch ihr herkommt in ChristoJesu/ welcher uns gemacht ist von Gottzur Weisheit/ und zur * Gerechtigkeit/und zur 7 Heiligung, und zur Erlösung,

* Jer. 23/ 3. 6. Rom. 4/ 23. 2 Cor. 3, 21 . -j- Zoh. 17/ 19.

31. Auf daß, (wie * geschrieben steht) wersich rühmet, der rühme sich des Herrn.

* Esaj. 63/ 16 . Jer. 9/ 23. 24. 2 Cor. 10 / 17.

Das 2. Capitel.

Einfältige Weise/ das Evangelium zu predigen.

1. Nnd ich, lieben Brüder, da ich zu euch kam,

kam ich " nicht mit hohen Worten, oderhoher Weisheit, euch zu verkündigen die göttlichePredigt. * c. i/ 17 . 2 Per. i/ 16 .

2. Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ichetwas wüßte unter euch, * ohne allein JesümChristum, den Gekreuzigten. ' Gal. 6/ 14 .

3 . Und ich * war bey euch mit Schwachheit,und mit Furcht, und mit großem Zittern.

* Gcsch. 18/ 1. 9.

Und * mein Wort und meine Predigt warnicht in vernünftigen Reden menschlicher Weisheit,sondern in Beweisung des Geistes und der Kraft;

* c. 1/ 17.

5. Auf daß euer Glaube bestehe, nicht auf Men-schen Weisheit, sondern * auf Gottes Kraft.

* Epb. 1 , 17. 1 Theff. 1 / 3.

6. Davon wir aber reden, das ist dennoch

Weisheit bey den Vollkommenen; nicht eineWeisheit dieser Welt, auch nicht der Oberstendieser W elt, welche vergehen:

7 . Sondern wir reden * von der heimlichen,verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verord-net hat vor der Welt, zu unserer Herrlichkeit,

* Ps. 31/ 8. Röm. 16 / 23.

8 . Welche keiner von den Obersten dieser Welt

erkannt hat; denn wo sie die erkannt hätten,hätten sie * den Herrn der Herrlichkeit nichtgekreuziget, «Ms». 3/i3.

9. Sondern, wie * geschrieben steht: Das

kein Auge gesehen hat, und kein Ohrgehöret hat, und in keines MenschenHerz gekommen ist, das Gott bereitethat denen, die ihn lieben: «Es. 64,4.

10. Uns aber hat es Gott * geoffenbaretdurch seinen Geist. Denn der Geist erforschetalle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

- Matth. 13/ 11 . c. 16 / 17 .

11. Denn welcher Mensch weiß, was im Men-schen ist, ohne der Geist des Menschen, der inihm ist? Also auch weiß Niemand, was in Gottist, ohne der Geist Gottes.

12. Wir aber haben nicht empfangen den Geistder Welt, sondern den Geist aus Gott, daßwir wissen können, was uns von Gott gegeben ist.

13. Welches wir * auch reden, nicht mit Wor-ten, welche menschliche Weisheit lehren kann;sondern mit Worten, die der heilige Geist lehret,und richten geistliche Sachen geistlich.

» c. 1/ 17. 2 Per. 1/ 16.

1^. * Der natürliche Mensch aber vernimmtnichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Thorheit,und kann es nicht erkennen, denn es muß geist-lich gerichtet seyn. « Rom. 8 / 7.

15. Der ' Geistliche aber richtet alles, undwird von Niemand gerichtet. «S»r. 28/3.

16. Denn "wer hat des Herrn Sinn erkannt?

Oder wer will ihn unterweisen? Wir aber habenChristi Sinn. «Ronr.li/ 34. Phil. 2/3.

Das 3. Capitel.

Lehrer sin- Dien«/ Acker-und Bauleute. Der Herr und Grund desHeils ist Christus.

1. Nttd ich, lieben Brüder, konnte nicht mit^ euch reden als mit Geistlichen, sondern

als mit Fleischlichen, wie mit jungen Kindernin Christo.

2. Milch ' habe ich euch zu trinken gegeben,und nicbt Speise; denn ihr konntet noch nicht;auch tonnet ihr noch jetzt nicht;

« 1 Pet. 2 / 2 . Ebr. s, 12 . 13 .