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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Gott hat fein Volk

Römer 10 . 11 . nicht ganz verstoßen.

und Griechen; es ist aller znmahl Ein Herr,reich über Me, die ihn anrufen. * GM 10,34.

13. Denn ' wer den Nahmen des Herrn wirdanrufen, soll selig werden. * 8»el 3/ 3. GM. 2,21.

1^. Wie sollen sie aber anrufen, an den sienicht glauben? Wie sollen sie aber glauben,von dem sie nichts gehöret haben? Wie sollen sieaber hören ohne Prediger?

is. Wie sollen sie aber predigen, wo sie nichtgesandt werden? Wie denn * geschrieben steht:Wie lieblich sind die Füße derer, die den Friedenverkündigen, die das Gute verkündigen.

* Esaj. §2, 7 .

is. Aber sie sind nicht Alle* dem Evangeliogehorsam. Denn Jesaias -i- spricht: Herr, werglaubt unserm Predigen?

' 2 Thcss. 1/8. 1 - Es. 53 / 1. 80h. 12, 38 .

17. So * kommt der Glaube aus der Predigt,das Predigen aber durch das Wort Gottes.

* Zoh. 17 , 20 .

18. Ich sage aber: Haben sie es nicht gehöret?Zwar * es ist je in alle Laude ausgegangenihr Schall, und t in alle Welt ihre Worte.)

* Ps. 10 , 5 . -s Es. 49 , 6 .

1 9 . Ich sage aber: Hat es Israel nicht erkannt?

Der erste Moses spricht: * Ich will euch eifernmachen über dem, das nicht mein Volk ist; undüber einem unverständigen Volk will ich eucherzöruen. *3 Mos. 32,21.

20. Jesaia aber darf wohl * sagen: Ich binerfunden von denen, die mich nicht gesucht ha-ben, und bin erschienen denen, die nicht nachmir gefragt haben. * Esaj. 63 ,1. Rom. s, 30.

21. Zu Israel aber * spricht er: Den ganzenTag habe ich meine Hände ausgestreckt zu demVolk, das ihm nicht sagen läßt, und widerspricht.

* Esaj. 63 , 2.

Das 11. Capitel.

Die Erwählung ist unwandelbar.

1. (^0 sage ich nun: Hat denn * Gott sein^ Volk verstoßen? Das sey ferne! Denn

ich bin auch ein Jsraeliter, von dem SamenAbrahams, aus dem Geschlecht Benjamin.

* Zer. 31 , 37 . .

2. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, welcheser zuvor versehen hat. Oder wisset ihr nicht,was die Schrift sagt von Elia? Wie er trittvor Gott wider Israel, * und spricht:

* 1 Kon. 19 , 10. 14 .

3. Herr, sie haben deine Propheten getödtet,und haben deine Altäre ausgegraben; und ich

bin allein übergeblieben, und sie stehen mir nachmeinem Leben.

Aber was sagt ihm die göttliche Antwort?

* Ich habe mir lassen überbleiben sieben tausend

Mann, die nicht haben ihre Knie gebeuget vordem Baal. *1 Mn. 19 , 13 .

5. Also geht es auch jetzt zu dieser Zeit mit

diesen * Uebergebliebenen nach der Wahl derGnade. * <. 9,27.

6 . Ist es * aber aus Gnaden, so ist es nichtaus Verdienst der Werke; sonst würde Gnadenicht Gnade seyn. Ist es aber aus Verdienstder Werke, so ist die Gnade nichts; sonst wäreVerdienst nicht Verdienst. ' 5 Mos. 9,4.3.

7. Wie denn nun? Das Israel sucht, daserlangt es nicht: die * Wahl aber erlanget es,die andern sind verstockt. * (Die Erwählten.) c. 9 , 31 .

8 . Wie geschrieben * steht: Gott hat ihnengegeben einen erbitterten Geist; Augen, daß sienicht sehen; und Ohren, daß sie nicht hören,bis auf den heutigen Tag. * «uc. 8, 10 .

9. Und David * spricht: Laß ihren Tisch zueinem Strick werden, und zu einer Berückung,und zum Aergerniß, und ihnen zur Vergeltung;

» Ps. 69, 23. 24.

10. Verblende ihre Augen, daß sie nicht sehen,und beuge ihren Rücken allezeit.

11. So sage ich nun: Sind sie darum angelau-fen, daß sie fallen sollten? Das sey ferne! * Son-dern aus ihrem Fall ist den Heiden das Heilwiderfahren, auf daß sie denen nacheifern sollten.

* Gesch. 13 , 46 .

12. Denn so ihr Fall der Welt Reichthum ist,und ihr Schade ist der Heiden Reichthum; wie

* vielmehr, wenn ihre, Zahl voll würde?

Hos. 1, 10 . Rom. 9, 27.

1.3. Mit euch Heiden rede ich; denn dieweilich der * Heiden Apostel bin, will ich mein Amtpreisen; * Gesch. 9,13.

1^. Ob ich möchte die, so mein Fleisch sind,zu eifern reitzen, und * ihrer etliche selig machen.

* 1 Tim. 4, 16 .

1 s. Denn so ihr Verlorst der Welt Versöhnungist; was wäre das anders, denn das Leben vonden Todten nehmen?

16. Ist der Anbruch heilig, so ist auch derTeig heilig, und so die Wurzel heilig ist, sosind auch die Zweige heilig.

17. Ob aber nun * etliche von den Zweigen

zerbrochen sind; und du, da du ein wilder Oehl-baum wärest, bist unter sie gepfropfet, und theil-haftig geworden der Wurzel und des Safts imOehlbaum: * Ar. n, 16.

18. So