R ö in e r 8. 9.
Wahl der Gnade.
17-4 Große Liebe Gottes.
dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß dersel-bige der * Erstgeborne sey unter vielen Brüdern.
* Col. 1/ 18.
30. Welche er aber verordnet hat/ die hat erauch berufen; welche er aber berufen hat / diehat er auch gerecht gemacht; welche er aber hatgerecht gemacht / die hat er auch herrlich ge-macht.
3 i. Was wollen wir denn hiekzu sagen? Ist *Gott für uns/ wer mag wider uns sey n?
* 4 Mos. 14/ 9.
32. Welcher auch* seines eigenen Soh-
nes nicht hat verschonet/ sondern hatihn für uns alle 7 dahin gegeben; wiesollte er uns mit ihm nicht Alles schen-ken? *1 Mos. 22/16. -i- Job. 3/16.
33 . Wer will die Auserwählten Got-
tes * beschuldigen? Gott ist hier/ derda gerecht macht. *Es.3»/8s.
32/. Wer * will verdammen? Christusist hier/ der gestorben ist/ ja vielmehr/der auch auferwecket ist/ welcher ist zurRechten Gottes/ und vertritt uns.
* v. i. Hiob. 34/ 29.
35. Wer will uns scheiden * von der LiebeGottes? Trübsal/ oder Angst/ oder Verfolgung/oder Hunger/ oder Blöße/ oder Fährlichkeit/oder Schwert? *goh. io/28.
36 . Wie * geschrieben steht: Um deinet willenwerden wir getödtet den ganzen Tag; wir stndgeachtet wie Schlachtschafe.
* Ps. 44/ 23. 1 Cor. 4/ s. 2 Cor. 4/11.
37. Aber in dem allen * überwinden wir weit/um deß willen / der uns geliebet hat.*iKor.iH 37 .
38 . Denn * ich bin gewiß/ daß weder Tod nochLeben/ weder Engel noch Fürftenthum, noch Ge-walt/ weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges/
* Phil. 1/ 6. 2 Tim. 1/ 12.
39 . Weder Hohes noch Tiefes/ noch keine an-dere Creatur/ mag uns scheiden von der LiebeGottes / die in Christo Jesu ist / unscrm Herrn.)
Das 9. Capitel.
Die Erwählung hängt'nicht am äußerlichen Vorzug / sondern anGottes Gnade.
1. ^Vch sage die Wahrheit in Christo/ und^ lüge nicht, deß * mir Zeugniß gibt mein
Gewissen / in dem heiligen Geist. * e. i/ 9.
2. Daß ich große Traurigkeit und Schmerzenohne Unterlaß in meinem Herzen habe.
3. Ich habe * gewünscht verbannet zu seyn von
Christo für meine Brüder/ di-e meine Gefreundtesind nach dem Fleisch; ' *2Mos.32/32.
Die da sind von Israel/ welchen gehöret die* Kindschaft/ und die Herrlichkeit/ und der Bund/und das Gesetz/ und der Gottesdienst/ und dieVerheißung; * § Mos. 7/ 6.
5. Welcher auch stnd die Väter/ aus welchenChristus * herkommt nach dem Fleisch/ der daist Gott über alles / gelobet in Ewigkeit. Amen.
* Matth. 1/ 1-23.
6 . Aber nicht sage ich solches/ * daß GottesWort darum aus sey. Denn es find t nichtalle Jsraeliter/ die von Israel sind;
* 4 Mos. 23/ 19. -l- 80h. 8/ 39. Rom. 2, 28.
7. Auch nicht alle/ die Abrahams Same sind/sind darum auch Kinder; sondern in * Isaak solldir der Same genannt seyn.
* 1 Mos. 21/ 12. Gal. 4/ 28. Ebk. 11/ 18.
8 . Das ist/ nicht sind das Gottes Kinder, dienach dem Fleisch Kinder sind; sondern * die Kin-der der Verheissung werden für Samen gerechnet.
* Gal. 4/ 28.
9 . Denn dieß ist ein Wort der Verheissung / *da er spricht: Um diese Zeit will ich kommen/und Sarah soll einen Sohn haben. * i Mos. 18/10.
10. Nicht allein aber ist es mit dem also/ son-dern auch/ da * Rebecca von dem einigen Isaak/unserm Vater schwanger ward; *1 Mos. 23/21.
11. Ehe die Kinder geboren waren/ und wederGutes noch Böses gethan hatten/ auf daß derVorsatz Gottes bestünde nach der Wahl; wardzu ihr gesagt,
12. Nicht aus Verdienst der Werke, sondernaus Gnaden des Berufers, also: Der * Größeresoll dienstbar werden dem Kleinern. *1 Mos.23/23.
13. Wie denn * geschrieben steht: Jakob habeich geliebet, aber Esan habe ich gehasset.
* Mal. 1/ 2. 3.
1^. Was wollen wir denn hier sagen? Istdenn * Gott ungerecht? Das sey ferne!
* 3 Mos. 32/ 4.
f 5 . Denn * er spricht zu Mose: Welchem ichgnädig bin, dem bin ich gnädig; und welchesich mich erbarme, deß erbarme ich mich.
* 2 Mos. 33/19.
16. So liegt es nun nicht an Jemandes Wollenoder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
17. Denn die Schrift * sagt zu Pharao:Eben darum habe ich dich erwecket, daß ich andir meine Macht erzeige, auf daß mein Nähmeverkündiget werde in allen Landen.
* 2 Mos. 9/ 16. c. 14/ 4. 17.
18. So erbarmet er sich nun, welches er will,und verstecket, welchen er will.
19. So sagest du zu mir: Was schuldiget er