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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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173
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Heiligung der Gläubigen.

Römer 8.

Vermahnung zur Geduld.

173

2. Denn * das Gesetz des Geistes, der dalebendig macht in Christo Jesm, hat mich freygemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

* c. 3/ 27.

3. Denn * das dem Gesetz unmöglich war,(sintemahl es durch das Fleisch geschwächet ward,)das that Gott, und sandte seinen Sohn in derGestalt des sündlichen Fleisches, und verdammetedie Sünde im Fleisch durch Sünde,

* Gcsch. 13, 10.

Auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfor-dert, in uns erfüllet würde, die wir nun nichtnach dem Fleisch wandeln, sondern nach demGeist.

s. Denn die da * fleischlich find, die find fleisch-lich gesinnet: die aber geistlich find, die findgeistlich gesinnet. * i Csr. 2,14.

6 . Aber fleischlich gesinnet seyn, * ist der Tod;und geistlich gesinnet seyn, ist Leben und Friede.

* c. 6/ 21.

7 . Denn fleischlich gesinnet seyn, ist eine * Feind-schaft wider Gott; sintemahl es dem Gesetz Gottesnicht unterthan ist, denn es vermag es auch nicht.

* Jac. 4, 4.

8 . Die aber fleischlich sind, mögen Gott nichtgefallen.

9. Ihr aber seyd nicht fleischlich, sondern geist-lich, so anders * Gottes Geist in euch wohnet.Wer aber Christus Geist nicht hat, der ist nicht sein.

* i Cor. 3/ 16 .

10. So aber Christus in euch ist; so ist derLeib zwar todt um der Sünde willen, der Geistaber ist das Leben um der Gerechtigkeit willen.

11. So nun der Geist deß, der * Jesum von

den Todten auferwecket hat, in euch wohnet:so wird auch derselbige, der Christum von denTodten auferwecket hat, eure sterbliche Leiberlebendig machen, um deß willen, daß sein Geistin euch wohnet. *c. 6,4. 3 .

(Epistel om 3. Sonntage nach Trinitatis.)

12.lAo sind wir nun, lieben Brüder, * Schuldner,nicht dem Fleisch, daß wir nach demFleisch leben. 'c. 6, 7 . 18 .

13. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, sowerdet ihr sterben müßen; wo ihr aber durchden Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so wer-det ihr leben.

i^-. Denn'welche der Geist Gottes trei-bet, die sind Gottes Kinder. 'Gal. 6 , 18 .

15. Denn ' ihr habt nicht einen knechtlichenGeist empfangen, daß ihr euch abermahl fürchtenmüßtet; sondern ihr habt einen -i kindlichen Geist

empfangen, durch welchen wir rufen: Abba,lieber Vater! * 2 Tim. 1,7. 1- Gal. 3,26. c. 4, 6 .

16. Derselbige ' Geist gibt Zeugniß unsermGeist, daß wir Gottes Kinder sind. *2 Cor. 1,22.

17. Sind wir denn 'Kinder, so sind wir auchErben, nähmlich Gottes Erben, und MiterbenChristi; so wir anders -k mit leiden , auf daß wirauch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.)

* Gal. 4 / 7 . 1 - Gcsch. 14 , 22.

(Epistel am 4. Sonntage nach Trinitatis.)

i 8 .Denn ich halte es dafür, daß dieser ZeitLeiden der Herrlichkeit nicht werth sey,die an uns soll geoffenbaret werden.

19. Denn das ängstliche Harken der Creaturwartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes.

20. Sintemahl die Creatur unterworfen ist derEitelkeit, ohne ihren Willen, sondern um deßwillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung.

21. Denn auch die' Creatur frey werden wirdvon dem Dienst des vergänglichen Wesens, zuder herrlichen Freyheit der Kinder Gottes.

* Luc. 21, 28.

22. Denn wir wissen, daß alle Creatur sehnetsich mit uns, und ängstet sich noch immerdar.

23. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst,die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen unsauch bey uns selbst nach der ' Kindschaft, und1- warten auf unsers Leibes Erlösung.)

* Gal. 4 , 3 . -s Luc. 21, 28 .

2^. Denn wir find wohl selig, doch in derHoffnung. Die Hoffnung aber, die man stehet,ist nicht Hoffnung; denn wie kann man deßhoffen, das man siehet?

25. So wir aber deß hoffen, das wir * nichtsehen; so warten wir sein durch Geduld.

* 2 'Cor. 4 , 18.

26. Desselbigen gleichen auch der Geist hilftunserer Schwachheit auf. Denn wir ' wissennicht, was wir bethen sollen, wie sichs gebühret,sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste;mit unaussprechlichen Seufzen. * ME. 20,22.

27. Der aber die' Herzen forschet, der weiß,was des Geistes Sinn sey; denn er vertrittdie Heiligen, nach dem, das Gott gefällt.

* Ps. 7, 10.

(Epistel am St. Jacob« Tage.)

28.Mir wissen aber, daß denen, die Gottlieben, alle Dinge zum Bestendienen, die nach dem ' Vorsatz berufen sind.

* Eph. 1/ 11 . c. 3, 11 .

29. Denn welche er zuvor versehen hat, diehat er auch verordnet, daß sie gleich seyn sollten