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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Glaubensgerechtigkeit.

R ömer 3 . 4 .

Glaube Abrahams.

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des Ruhms, den sie an Gott haben soll-ten; * c. 10/ 12. ' Gal. 3, 28. s- i Kön. 8/ 46.

2^. Und werden " ohne Verdienst ge-recht aus seiner Gnade, durch die Erlö-sung, so durch Christum Iesum geschehenist; * Eph. 2 / 8 .

26. Welchen Gott hat vorgestellt zueinem ' Gnade nstuhl, durch den Glaubenin seinem Blut, damit er die Gerech-tigkeit, die vor ihm gilt, darbiethe, indem, daß er Sünde vergibt, welche bisanhero geblieben war unter göttlicher

Geduld: * 3 Mos. 16/ 13. Ebr. 4, 16.

26. Auf daß er zu diesen Zeiten darböthe dieGerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er alleingerecht sey, und gerecht mache den, der da istdes Glaubens an Jesu.

27. Wo ' bleibt nun der Ruhm? Er ist aus.Durch welches Gesetz? Durch der Werke Gesetz?Nicht also, sonderu durch des Glaubens Gesetz.

* c. 4/ 2. 1 Cor. i. 31.

28. So * halten wir es nun, daß derMensch gerecht werde ohne des GesetzesWerke, allein durch den Glauben.

* Gal. 2/ 16.

29. Oder ist Gott allein der Juden Gott?Ist er nicht auch der Heide» Gott? Ja freylichauch der Heiden Gott.

30. Sintemahl cs ist ein einiger Gott, derda gerecht macht die Beschneidung * aus demGlauben, und die Vorhaut durch den Glauben.

" * Gcsch. 13, 11.

31. Wie? Heben wir denn das Gesetz aufdurch den Glauben? Das sey ferne! Sondernwir richten das Gesetz auf.

Das 4. Cayitel.

Die Gerechtigkeit des Glaubens wird durch das Exempel Abrahamserkläret.

i.I^Z as sagen wir denn von unserm Vater Ab-raham, daß er gefunden habe nach dem

Fleisch?

2. Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werkegerecht, so hat er wohl' Ruhm, aber nicht vor

Gott. * c. 3, 27.

3. Was sagt denn die * Schrift? Abrahamhat Gott g eg laubet, und das ist ihmzur Gerechtigkeit gerechnet.

* 1 Mos. 13, 6. Gal. 3, 6. Jac. 2, 23.

Dem aber, der mit Werken umgehet, wirdder Lohn nicht aus Guaden zugerechnet, sondern* aus Pflicht. * c. ", 6 .

5 . Dem * aber, der tticht mit Werkenumgehet, glaubet aber an den, der dieGottlosen gerecht macht; dem wird seinGlaube gerechnet zur Gerechtigkeit. .

* c. 3, 28.

6 . Nach welcher Weise auch David sagt, daßdie Seligkeit sey allein des Menschen, welchemGott zurechnet die Gerechtigkeit, ohne Zuthunder Werke, da er spricht:

7 . * Selig sind die, welchen ihre Ungerechtig-

keiten vergeben sind, und welchen ihre Sündenbedecket sind. *Ps. 32, i. 2.

8 . Selig ist der Mann, welchem der Herrkeine Sünde zurechnet.

9. Nun diese Seligkeit gehet sie über die Be-schneidung , oder über die Vorhaut? Wir müßenje sagen, daß dem Abraham sey sein Glaube zurGerechtigkeit gerechnet.

10. Wie ist er ihm denn zugerechnet? In derBeschneidung, oder in der Vorhaut? Nicht inder Beschneidung, sondern in der Vorhaut.

11. Das Zeichen aber der Beschneidung empfinger zum * Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens,welchen er noch in der Vorhaut hatte; auf daßer würde ein Vater aller, die da glauben in derVorhaut, daß denselbigen solches auch gerechnetwerde zur Gerechtigkeit; * 1 Mos. 17,10. n.

12. Und würde auch ein Vater der Beschnei-dung, nicht allein derer, die von der Beschnei-dung sind, sondern auch derer, die da wandelnin den Fußstapfen des Glaubens, welcher warin der Vorhaut unsers Vaters Abrahams.

13. Denn die * Verheissung, daß er sollte seynder Welt Erbe , ist nicht geschehen dem Abraham,oder seinem Samen, durch das Gesetz; sonderndurch die Gerechtigkeit des Glaubens.

* 1 Mos. 17, 2. 6.

1^. Denn wo die vom Gesetz * Erben sind; soist der Glaube nichts, und die Verheissung ist ab.

* Gal. 3, 18.

15. Sintemahl * das Gesetz richtet nur Zorn an;

denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keineUebertretung. * c. 3,13. e. 7, 8.10.

16. Derhalben muß die Gerechtigkeit durch denGlauben kommen, auf daß sie sey aus Gnaden,und die * Verheissung fest bleibe allem Samen;nicht allein dem, der unter dem Gesetz ist, son-dern auch dem, der des Glaubens Abrahamsist, welcher ist unser aller Vater. * Gal. 3,18.

1 7 . Wie' geschrieben steht: Ich habe dich ge-setzt zum Vater vieler Heiden, vor Gott, demdu geglaubet hast, der da lebendig macht die

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