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Sünden der Juden. N ö rn
23. Du " rühmest dich des Gesetzes, und schän-dest Gott durch Übertretung des Gesetzes.
* c. 9/ 4.
2^i. Denn * euerthalben, wird Gottes Nähmegelästert unter den Heiden, als geschrieben steht.
* Esaj. §2, 5.
25. Die Beschneidung ist wohl nütze, wenn dudas Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht,so ist deine " Beschneidung schon eine Vorhaut
geworden. * Jer. 4, 4. c. 9/ 23. 26 .
26. So nun die Vorhaut das Recht im Gesetzhält, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werdefür eine Beschneidung gerechnet?
27. Und wird also, das von Natur eine Vor-haut ist, und das Gesetz vollbringet, dich richten,der du unter dem Buchstaben und der Beschnei-dung bist, und das Gesetz übertrittst.
28. Denn * das ist nicht ein Jude, der auswen-dig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschnei-dung, die auswendig im Fleisch geschieht:
* Loh. 8/ 39. Rom. 9/ 75
2y. Sondern das ist ein Jude, der inwendigverborgen ist; und die Beschneidung des Herzensist " eine Beschneidung, die im Geist und nichtim Buchstaben geschieht, welches Lob ist nichtaus Menschen-, sondern aus Gott. *3M°s.3o,6.
Das 3. Capitel.
Die Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben.
1. AAas haben denn die Juden Vortheils?
Oder was nützt die Beschneidung?
2. Zwar sehr viel. Zum ersten, " ihnen istvertrauet, was Gott geredet hat.
* Ps. E/ 49. 20. Gesch. 7/ 38.
3 . Daß aber etliche nicht glauben an dasselbige,was liegt daran? Sollte ihr * Unglaube GottesGlauben aufheben? * 2 Tim. 2 / 43 .
Das sey ferne! Es bleibe vielmehr also, daß* Gott sey wahrhaftig, und alle "" Menschenfalsch; wie 7 geschrieben steht: Auf daß du gerechtseyst in deinen Worten, und überwindest, wenndu gerichtet wirft. ' M. 3 , 33 . Nt. 4 , 2 .
** Ps. 62/ 10 . Ps. 146/ 44 . -s Ps. 31/ 6.
5 . Ist es aber also, daß unsere UngerechtigkeitGottes Gerechtigkeit preiset: was wollen wirsagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß erdarüber zörnet? (Ich rede also auf MenschenWeise.)
6 . Das sey ferne! Wie * könnte sonst Gott die
Welt richten? *iMos, 48 , 23 .
7. Denn so die Wahrheit Gottes durch meine
' r 2 . 3 . Alle Menschen falsch und Sünder.
Lügen herrlicher wird zu seinen! Preise, warumsollte ich denn noch als ein Sünder gerichtetwerden?
. «. Und nicht vielmehr also thun, wie wir gelä-stert werden, und wie etliche sprechen, daß wirsagen sollen: Laßt uns * Uebels thun, auf daßGutes daraus komme? Welcher Verdammniß istganz recht. * 1 Sam. 43 , 21 .
9. Was sagen wir denn nun? Haben wir einenVortheil? Gar keinen. Denn wir haben drobenbewiesen, daß" beyde, Juden und Griechen, alleunter der Sünde sind. * <. 44 , 32 . Gal. 3/ 22 .
10. Wie denn "geschrieben steht: Da ist nicht,der gerecht sey, auch nicht einer;
* Ps. 44 3. Ps. 33/ 4.
11. Da ist nicht, der verständig sey; da ist nicht,der »ach Gott frage;
12. Sie sind alle abgewichen, und allesamtuntüchtig geworden; da ist nicht der Gutes thue,auch nicht einer;
13. " Ihr Schlund ist ein offenes Grab, mit
ihren Zungen handeln sie trüglich, Otterngiftist unter ihren Lippen; " Ps. 3/10. Ps. 140,4.
1 " Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit;
* Ps. 10/ 7.
15. * Ihre Füße sind eilend Blut zu vergießen;
* Spr. 1/ 16 . Esaj. 39/ 7.
1 6 . In ihren Wegen ist eitel Unfall und Her-zeleid;
17. Und den Weg des Friedens wissen sienicht;
18. " Es ist keine Furcht Gottes vor ihren
Augen. " 1 Mos. 20 / 11 . Ps. 36/ 2 .
19 . " Wir wissen aber, daß, was das Gesetzsagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetzsind; auf daß aller 7 Mund verstopfet werde,und alle Welt Gott schuldig sey:
* Gal. 3/ 10 . 22. 1- Ps. 107/ 42.
20. Darum, daß kein Fleisch " durch des Ge-setzes Werke vor ihm gerecht seyn mag; denndurch das Gesetz kommt Erkenntniß der Sünde.
* Gal. 2/ 16. Ps. 143, 2 .
21. Nun " aber ist ohne Zuthun des Gesetzesdie Gerechtigkeit, die vor Gott gilt geoffenbaret,und bezeuget durch das 7 Gesetz und die Propheten.
* Gcsch. 13, 11 . 1- Job. 3, 46.
22. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vorGott, die da kommt durch den Glauben anJesum Christ, zu allen und auf alle, die daglauben.
23 . Denn " es ist hier kein Unterschied;sie sind 7 allzu mahl Sünder, und mangeln
des