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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Sünden der Juden. N ö rn

23. Du " rühmest dich des Gesetzes, und schän-dest Gott durch Übertretung des Gesetzes.

* c. 9/ 4.

2^i. Denn * euerthalben, wird Gottes Nähmegelästert unter den Heiden, als geschrieben steht.

* Esaj. §2, 5.

25. Die Beschneidung ist wohl nütze, wenn dudas Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht,so ist deine " Beschneidung schon eine Vorhaut

geworden. * Jer. 4, 4. c. 9/ 23. 26 .

26. So nun die Vorhaut das Recht im Gesetzhält, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werdefür eine Beschneidung gerechnet?

27. Und wird also, das von Natur eine Vor-haut ist, und das Gesetz vollbringet, dich richten,der du unter dem Buchstaben und der Beschnei-dung bist, und das Gesetz übertrittst.

28. Denn * das ist nicht ein Jude, der auswen-dig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschnei-dung, die auswendig im Fleisch geschieht:

* Loh. 8/ 39. Rom. 9/ 75

2y. Sondern das ist ein Jude, der inwendigverborgen ist; und die Beschneidung des Herzensist " eine Beschneidung, die im Geist und nichtim Buchstaben geschieht, welches Lob ist nichtaus Menschen-, sondern aus Gott. *3M°s.3o,6.

Das 3. Capitel.

Die Gerechtigkeit kommt aus dem Glauben.

1. AAas haben denn die Juden Vortheils?

Oder was nützt die Beschneidung?

2. Zwar sehr viel. Zum ersten, " ihnen istvertrauet, was Gott geredet hat.

* Ps. E/ 49. 20. Gesch. 7/ 38.

3 . Daß aber etliche nicht glauben an dasselbige,was liegt daran? Sollte ihr * Unglaube GottesGlauben aufheben? * 2 Tim. 2 / 43 .

Das sey ferne! Es bleibe vielmehr also, daß* Gott sey wahrhaftig, und alle "" Menschenfalsch; wie 7 geschrieben steht: Auf daß du gerechtseyst in deinen Worten, und überwindest, wenndu gerichtet wirft. ' M. 3 , 33 . Nt. 4 , 2 .

** Ps. 62/ 10 . Ps. 146/ 44 . -s Ps. 31/ 6.

5 . Ist es aber also, daß unsere UngerechtigkeitGottes Gerechtigkeit preiset: was wollen wirsagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß erdarüber zörnet? (Ich rede also auf MenschenWeise.)

6 . Das sey ferne! Wie * könnte sonst Gott die

Welt richten? *iMos, 48 , 23 .

7. Denn so die Wahrheit Gottes durch meine

' r 2 . 3 . Alle Menschen falsch und Sünder.

Lügen herrlicher wird zu seinen! Preise, warumsollte ich denn noch als ein Sünder gerichtetwerden?

. «. Und nicht vielmehr also thun, wie wir gelä-stert werden, und wie etliche sprechen, daß wirsagen sollen: Laßt uns * Uebels thun, auf daßGutes daraus komme? Welcher Verdammniß istganz recht. * 1 Sam. 43 , 21 .

9. Was sagen wir denn nun? Haben wir einenVortheil? Gar keinen. Denn wir haben drobenbewiesen, daß" beyde, Juden und Griechen, alleunter der Sünde sind. * <. 44 , 32 . Gal. 3/ 22 .

10. Wie denn "geschrieben steht: Da ist nicht,der gerecht sey, auch nicht einer;

* Ps. 44 3. Ps. 33/ 4.

11. Da ist nicht, der verständig sey; da ist nicht,der »ach Gott frage;

12. Sie sind alle abgewichen, und allesamtuntüchtig geworden; da ist nicht der Gutes thue,auch nicht einer;

13. " Ihr Schlund ist ein offenes Grab, mit

ihren Zungen handeln sie trüglich, Otterngiftist unter ihren Lippen; " Ps. 3/10. Ps. 140,4.

1 " Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit;

* Ps. 10/ 7.

15. * Ihre Füße sind eilend Blut zu vergießen;

* Spr. 1/ 16 . Esaj. 39/ 7.

1 6 . In ihren Wegen ist eitel Unfall und Her-zeleid;

17. Und den Weg des Friedens wissen sienicht;

18. " Es ist keine Furcht Gottes vor ihren

Augen. " 1 Mos. 20 / 11 . Ps. 36/ 2 .

19 . " Wir wissen aber, daß, was das Gesetzsagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetzsind; auf daß aller 7 Mund verstopfet werde,und alle Welt Gott schuldig sey:

* Gal. 3/ 10 . 22. 1- Ps. 107/ 42.

20. Darum, daß kein Fleisch " durch des Ge-setzes Werke vor ihm gerecht seyn mag; denndurch das Gesetz kommt Erkenntniß der Sünde.

* Gal. 2/ 16. Ps. 143, 2 .

21. Nun " aber ist ohne Zuthun des Gesetzesdie Gerechtigkeit, die vor Gott gilt geoffenbaret,und bezeuget durch das 7 Gesetz und die Propheten.

* Gcsch. 13, 11 . 1- Job. 3, 46.

22. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vorGott, die da kommt durch den Glauben anJesum Christ, zu allen und auf alle, die daglauben.

23 . Denn " es ist hier kein Unterschied;sie sind 7 allzu mahl Sünder, und mangeln

des