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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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170
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170 Christenriihm.

Todten / und ruft dem, das nicht ist, daß es sey.

* 1 Mos. 17 , 5 .

18. Und er hat geglaubet auf Hoffnung/ danichts zu hoffen war / auf daß er würde einVater vieler Heiden, wie denn zu ihm gesagt ist:* Also soll dein Same feyn. * i Mos. 15, 5.

19. Und er ward nicht schwach im Glauben;"sah auch nicht an seinen eigenen Leib/ welcherschon erstorben war, weil er fast hundertjährigwar; auch nicht den erstorbenen Leib der Sarah.

* 1 Mos. 17 , 17 .

20. Denn er zweifelte nicht an der VerheißungGottes durch Unglauben: sondern ward * starkim Glauben, und i-gab Gott die Ehre;

* 1 Mos. 15 , 6 . -s Ebr. 11 , 7 .

21. Und wußte aufs allergewisseste, daß, wasGott verheißt, das * kann er auch thun.

* Ps. 116, 3 . Es. 57 , 19 . Luc. i, 37 .

22. Darum * ist es ihm auch zur Gerechtigkeit

gerechnet. * i Mos. 15, 6 .

23. Das ist aber nicht geschrieben allein * umfeinet willen, daß es ihm zugerechnet ist;

* c. 15 , 4 .

22,. Sondern auch um unsert willen, welchenes soll zugerechnet werden, so wir glauben anden, der unfern Herrn Jesum auferwecket hatvon den Todten;

25. Welcher ist * um unserer Sündenwillen dahin gegeben, und um unserer-!- Gerechtigkeit willen auferwecket.

* «. 8 , 32 . -j- 1 Cor. 15 , 3 . 17.

Das 5. Capitel.

Von etlichen Früchte» der Gerechtigkeit des Glaubens. Gegeneinander-

Haltung Christi und Adams.

1. H^UN wir denn sind gerecht gewor-

den durch den Glauben; so habenwir ' Frieden mit Gott, durch unfernHerrn Jesum Christ.

* c. 14 , 17 . Es. 32 , 17. 18 . Job. 16 , 33 .

2. Durch welchen wir auch einen * Zuganghaben im Glauben zu dieser Gnade, darinnenwir stehen; und rühmen uns der Hoffnung derzukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben soll.

* Eph. 2, 18. c. 3 , 12.

z. Nicht allein aber das, sondern * wir rühmenuns auch der Trübsale: dieweil wir wissen,daß Trübsal Geduld bringet;

* 2 Cor. 11, 23. Jac. i, 2.

-i. Geduld aber bringet Erfahrung; Erfahrungaber bringet Hoffnung;

5. " Hoffnung aber läßt nicht zu Schandenwerden. Denn die i- Liebe Gottes ist ausgegossen

Adam und Christus.

in unsere Herzen durch den heiligen Geist, wel-cher uns gegeben ist. * Ebr. 6 , 18. 19 .-7 1 Joh. 4 , 16.

6. Denn auch Christus, da * wir noch schwach

waren, nach der Zeit, ist -k für uns Gottlose ge-storben. * Eph. 2, 1. 1-1 Pet. 3 , 18.

7. Nun * stirbt kaum Jemand um des Rechtes

willen; um etwas Gutes willen dürfte vielleichtJemand sterben. * Joh. 15,13.

8. Darum preiset Gott seine" Liebe gegen uns,

daß Christus für uns gestorben ist, da wir nochSünder waren. "Loh. 3,16..

9. So werden wir je vielmehr durch ihn behal-ten werden vor dem Zorn, nachdem wir durch seinBlut gerecht geworden sind.

10. Denn so wir Gott * versöhnet sind durchden Tod seines Sohnes, da wir noch Feindewaren; vielmehr werden wir selig werden durchsein Leben, so wir nun versöhnet sind.

* 2 Cor. 5, 18.

11. Nicht allein aber das; sondern.wir rüh-men uns auch Gottes, durch unfern HerrnJesum Christ, durch welchen wir nun die Ver-söhnung empfangen haben.

12. Derhalben, wie durch einen Menschen

die Sünde ist gekommen in die Welt, und der"Tod durch die Sünde, und ist also der Todzu allen Menschen durchgedrungen, dieweil siealle gesündiget haben; *-.6,23.

13. (Denn die Sünde war wohl in der Welt,bis auf das Gesetz; aber wo " kein Gesetz ist;da achtet man der Sünde nicht. " c. 4,15.

i-L. Sondern der Tod herrschte von Adam anbis auf Mosen, auch über die, die nicht gesün-diget haben, mit gleicher Übertretung, wieAdam, welcher ist ein Bild deß, der zukünftigwar. ^

15. Aber nicht hält sichs mit der Gabe, wiemit der Sünde. Denu so an " Eines SündeViele gestorben sind; so ist vielmehr Gottes Gnadeund Gabe Vielen reichlich wiederfahren, durch" die Gnade des einigen Menschen, Jesu Christi.

* 1 Cor. 15 , 22. -7 Joh. 1, 16.

16. Und nicht ist die Gabe allein über eineSünde, wie durch des einigen Sünders einigeSünde alles Verderben. Denn das Urtheil istgekommen aus einer Sünde zur Verdammniß;die Gabe aber hilft auch aus vielen Sündenzur Gerechtigkeit.

17. Denn so um des Einigen Sünde willender Tod geherrscht! hat durch den Einen;vielmehr werden die, so da empfangen die Fülleder Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit,

Römer 4. 5.