Kämmerer und Philippus. Apostelgeschichte 8 . 9 . Christus erscheiut Saulo. 139
2^. Da antwortete Simon, und sprach: Bittetihr den Herrn für mich/ daß der Keins über michkomme/ davon ihr gesagt habt.
26. Sie aber/ da sie bezeuget und geredethatten das Wort des Herrn / wandten sie wiederum gen Jerusalem/ und predigten das Evan-gelium vielen Samaritischen Flecken.
26. Aber der Engel des Herrn redete zu Phi-lipps / und sprach: Stehe auf/ und gehe gegenMittag / auf die Straße / die von Jerusalemgehet hinab gen Gaza/ die da wüste ist.
27. Und er stand auf/ und ging hin. Undstehe/ ein Mann aus Mohrenland/ ein Kämme-rer und Gewaltiger der Königin» Candaces inMohrenland / welcher war über alle ihre Schatz-kammern/ der war gekommen gen Jerusalemanzubethen /
28. Und zog wieder heim/ und saß auf seinemWagen/ und las den Propheten Jesaiam.
29. Der Geist aber sprach zu Philipps: Gehehinzu/ und mache dich bey diesen Wagen.
30 . Da lief Philippus hinzu/ und hörete, daßer den Propheten Jesaiam las/ und sprach:Verstehest du auch/ was du liesest?
3 i. Er aber sprach: Wie kann ich/ so mich nichtJemand anleitet? Und ermahnete Philippum,daß er aufträte und setzte sich bey ihn.
32. Der Inhalt aber der Schrift/ die er las/war dieser: * Er ist wie ein Schaf zur Schlachtunggeführet / und still wie ein Lamm vor seinem Sche-rer/ also hat er nicht aufgethan seinen Mund;
* Esaj. 23/ 7.
33 . In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht erha-ben; wer wird aber seines Lebens Länge aus-reden? Denn sein Leben ist von der Erde weg-genommen.
3^. Da antwortete der Kämmerer Philipps/und sprach: Ich bitte dich / von wem redet derProphet solches? Von ihm selbst/ oder von Je-mand anders?
36. Philippus aber that seinen Mund ans/und fing von dieser Schrift an/ und predigteihm das Evangelium von Jesu.
36 . Und als sie zogen der Straße nach/ kamen
sie an ein Wasser; und der Kämmerer sprach:Siehe / da ist * Wasser / was hindert es / daßich mich taufen lasse? * io, 47.
37. Philippus aber sprach: Glaubest du vonganzem Herzen / so mag es wohl seyn. Er ant-wortete/ und sprach: Ich glaube/ daß * JesusChristus Gottes Sohn ist. *M<M.i 6 ,i 6 .
38 . Und er hieß den Wagen halten, und stie-
gen hinab in das Wasser / beyde Philippus undder Kämmerer; und er taufte ihn.
39. Da sie aber herauf stiegen aus dem Wasser;rückte' der Geist des Herrn Philippum hinweg,und der Kämmerer sah ihn nicht mehr, er zogaber seine Straße fröhlich. *iKöu.i8/i2.
^0. Philippus aber ward gefunden zu Asdod,und wandelte umher, und predigte allen Städtendas Evangelium, bis daß er kam gen * Eäsarien.
* c. 21/ 8 .
Das 9. Capitel.
Pauli Bekehrung. Petri Wundemerke an Aenea und Tabith»verrichtet.
(Epistel am Tage St. Pauli Bekehrung.)
1. Paulus * aber schnaubte noch mit Drohen^ und Morden wider die Jünger des Herrn,
und ging zum Hohenpriester, * c. 26/ 9.
2. Und bath ihn * um Briefe gen Damascusan die Schulen, auf daß, so er etliche 7 diesesWeges fände, Männer und Weiber, er sie ge-bunden führete gen Jerusalem.
* c. 26/ 12. -j- c. 19/ S. 2Z.
3. Und da er auf dem Wege war, und nahebey Damascus kam; * umleuchtete ihn plötzlichein Licht vom Himmel. * c. 22/ 6. 1 Cor. iZ/ 8.
2,. Und er fiel auf die Erde, und hörete eineStimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, wasverfolgst du mich?
6. Er aber sprach: Herr, wer bist du? DerHerr sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgest.Es wird dir schwer werden, wider den Stachel
zu löckeN (auozuschlagen / zu widerstehen.)
6. Und er sprach mit Zittern und Zagen: Herr,was willst du, daß ich thun sott? Der Herrsprach zu ihm: Stehe auf, und gehe in die Stadt;da * wird man dir sagen, was du thun sollst.
* c. 10/ 6.
7. Die Männer aber, die seine Gefährten wa-ren , standen und waren erstarret; denn sie höre-ten eine Stimme, und sahen Niemand.
8. Saulus aber richtete sich auf von der Erde,und als er seine Augen aufthat, sah er Niemand.Sie nahmen ihn aber bey der Hand, und sichre-ren ihn gen Damascus.
9. Und er war drey Tage nicht sehend, undaß nicht, und trank nicht.
10. Es war aber ein Jünger zu Damascus,mit Nahmen Ananias; zu dein sprach der Herrim Gesicht: Anania! Und er sprach: Hier binich, Herr.
11. Der Herr sprach zu ihm: Stehe auf, und
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