438 Stephani Eifer u. Tod. Simon, Apostelgeschichte 7. 8. der Zauberer, biethet Petro Geld an.
der Engel Geschäfte, und habt es nicht gehalten.
* 2 Mos. 20, 1. Gal. 3, IS.
52,. Da sie * solches höreten, ging es ihnendurchs Herz, und bissen die Zähne zusammenüber ihn. * c. 3,33.
55. Als er aber voll heiligen Geistes war, sah
er ans gen Himmel, und sah die HerrlichkeitGottes, und Jesum stehen zur Rechten Gottes,und sprach: 'Siehe, ich sehe den Himmel offen,und des Menschen Sohn zur Rechten Gottesstehen. * Hiob 16,19.
56. Sie schrien aber laut, und hielten ihreOhren zu, und stürmeten einmülhiglich zu ihmein, stießen ihn zur Stadt hinaus, und steinig-ten ihn.
57. Und die * Zeugen legten ab ihre Kleiderzu deu Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus.
* e. 22, 20.
58. Und' steinigten Stephanum, der anrief undsprach: Herr Jesu, nimm meinen Geist
auf! 'Ebr.it, 37.
59. Er kniete aber nieder, und schrie laut: *Herr, behalte ihnen diese Sunde nicht!Und als er das gesagt, entschlief er.) * Luc.23,3).
Das 8. Capitel.
Sauli Verfolgung. Bekehrung der Samariter. Simons, des Zaube-rers / Tücke. Belehrung des Kämmerers aus Mohrenland-
1. (Paulus * aber hatte Wohlgefallen an seinem
Tode. Es erhob sich aber zu der Zeiteine große Verfolgung über die Gemeine zu Je-rusalem : und sie zerstreueten sich alle in die Län-der Judäa und Samaria, ohne die Apostel.
* c. 7/ 37.
2. Es * beschickten aber Stephanum gottesfürch-tige Männer, und hielten eine große Klage über
ihn. * Matth. ll, t2.
3. Saulus aber' zerstörete die Gemeine, ginghin und her in die Häuser, und zog hervorMänner und Weiber, und überantwortete sie indas Gefängniß. * c. 7,37. c. 9,1. 13. 21.
« 22/ 4. r. 26/ to. 11. Gal. t, 13. 23. Phil. 3, 6. 1 Tim. 1/ 13.
Die * nun zerstreuet waren, gingen um, undpredigten das Wort. * c. 11,19.
5. ' Philippus aber kam hinab in eine Stadtin Samaria, und predigte ihnen von Christo.
' -. 6, 3.
6. Das Volk aber hörete einmüthiglich undfleißig zu, was Philippus sagte, und sahen dieZeichen, die er that.
7. ' Denn die unsaubern Geister fuhren ausvielen Besessenen mit großem Geschrey, auch
viele Gichtbrüchige und Lahme wurden gesundgemacht. 'Mare. 16,17.
8. Und ' ward eine große Freude in derselbigen
Stadt. ' Zoh 4,10.
9. Es war aber ein Mann, mit Nahmen Si-mon, in derselbigen Stadt, der zuvor Zaube-rey trieb, und bezauberte das Samaritische Volk,und gab vor, er wäre etwas Großes.
10. Und sie sahen alle auf ihn, beyde kleinund groß, und sprachen: Der ist die Kraft Got-tes, die da groß ist.
11. Sie sahen aber darum aus ihn, daß er sielange Zeit mit seiner Zauberey bezaubert hatte.
12. Da sie aber Philippi Predigten glaubtenvon dem Reich Gottes und von dem NahmenJesu Christi; ließen sich taufen beyde Männerund Weiber.
13. Da ward auch der Simon gläubig, undließ sich taufen, und hielt sich zu Philippo.Und als er sah die Zeichen und Thaten, die dageschahen; verwunderte er sich.
(Epistel om Pstngstdicnstogc.)
i^.Aa aber die Apostel höreten zu Jerusalem,daß Samaria das Wort Gottes ange-nommen hatte; sandten sie zu ihnen Petrum undJohannen:.
15. Welche, da sie hinab kamen, betheten sieüber sie, daß sie den heiligen Geist empfingen.
16. (Denn'er war noch auf Keinen gefallen,sondern waren allein getauft in dem Nahmendes Herrn Jesu.) ' -. 19,2.
17. Da' legten sie die Hände auf sie, und sieempfingen den heiligen Geist.) * c. 6, s.
18. Da aber Simon sah, daß der heilige Geistgegeben ward, wenn die Apostel die Hände auf-legten; both er ihnen Geld an,
19. Und sprach: Gebet mir auch die Macht,daß, so ich Jemand die Hände auflege, derselbigeden heiligen Geist empfange.
20. Petrus aber sprach zu ihm: Daß du ver-dammet werdest mit deinem Gelde, ' daß dumeinest, Gottes Gabe werde durch Geld erlanget.
* Mottl). 10, 8.
21. Du wirst weder Theil noch Anfall habenan diesem Wort; denn dein Herz ist nicht recht-schaffen vor Gott.
22. Darum thue Buße für diese deine Bos-heit, und bitte Gott, ob dir vergeben werdenmöchte der Tück deines Herzens.
23. Denn ich sehe, daß du bist ' voll bittererGalle, und verknüpft mit Ungerechtigkeit.
* 3 Mos. 29, 18.