Ganialiels Rath.
Apostelgeschichte 5. 6.
Ernst gebothen/ daß ihr nicht solltet lehren indiesem Nahmen? Und sehet, ihr habt Jerusalemerfüllet mit eurer Lehre, und wollt 7 dieses Men-schen Blut über uns führen.
* c. 4, 18. 1- c. 2 , LZ. Matth. 27, 25. /
29. Petrus aber antwortete, und die Apostel,und sprachen: * Man muß Gott mehr gehorchen,denn den Menschen. * c. 4 , is. Dan. e, 10.
30. Der" Gott unserer Väter hat Jesum aufer-
wecket , welchen ihr erwürget habt und an dasHolz gehänget. *e. z, 15.
31. Den hat Gott durch seine rechte Hand *erhöhet zu einem Fürsten und Heiland, zu ge-ben Israel 7 Buße und Vergebung der Sünden.
* c. 2 , 33 . -j-Luc. 24 , 47 .
' 32 . Und wir * sind seine Zeugen über dieseWorte, und der heilige Geist, welchen Gott ge-geben hat denen, die ihm gehorchen.
» Luc. 24 , 48 . Zoh. 15 , 26 . 27 .
33 . Da sie das höreten, gings ihnen durchsHerz, und dachten sie zu tödten.
32,. Da stand aber auf im Rath ein Pharisäer,mit Nahmen * Gamaliel, ein Schriftgelehrter,wohl gehalten vor allem Volk, und hieß die Apo-stel ein wenig hinaus thun, * -2,3.
35. Und sprach zu ihnen: Ihr Männer vonIsrael, nehmet euer selbst wahr an diesen Men-schen, was ihr thun sollt.
36 . Vor diesen Tagen stand auf Theudas, undgab vor, er wäre etwas, und hingen an ihmeine Zahl Männer, bey vier hundert; der isterschlagen, /nd alle, die ihm zufielen, sind zer-streuet, und zu Nichte geworden.
37. Darnach stand auf Judas aus Galiläa,in den Tagen der Schatzung, und machte vielVolks abfällig ihm nach; und er ist auch umge-kommen, und alle, die ihm zufielen, find zerstreuet.
38 . Und nun sage ich euch: Laßt ab von diesen
Menschen, und laßt sie fahren. * Ist der Rathoder das Werk aus den Menschen, so wird esuntergeben. *Matth.i 5 ,iz.
39 . Ist es aber aus Gott, so könnet ihr esnicht dampfen, auf daß ihr nicht erfunden wer-det, als die * wider Gott streiten wollen. * c. 9,5.
^0. Da sielen sie ihm zu, und riefen die Apo-stel, * stäupten sie, und gebothen ihnen, sie sollten,nicht reden in dem Nahmen Jesu, und ließensie gehen. * c. 22,19.
2,1. * Sie gingen aber fröhlich von des RathsAngesicht, daß sie würdig gewesen waren, umseines Nahmens willen Schmach zu leiden;
* Matth. 5 ^ 10.
Almosenpfleger. 4 ZZ
^2. Und höreten nicht auf alle Tage im Tempel,und hin und her in Häusern zu lehren, und zupredigen das Evangelium von Jesu Christo.
Das 6. Capitel.
Ordnung der Almoseiipflegcr. Anklage Stephani.
1. ^n den Tagen aber, da der Jünger viele^ wurden, erhob sich ein Murmeln unter
den Griechen, wider die Ebräer; darum, daßihre Witwen übersehen wurden in der täglichenHandreichung.
2. Da riefen die Zwölfe die Menge der Jün-ger zusammen, und sprachen: Es taugt nicht,daß wir das Wort Gottes unterlassen, und zuTische dienen.
3. Darum, ihr lieben Brüder, * sehet unter
euch nach sieben Männern, die ein gutes Gerüchthaben, und voll heiligen Geistes und Weisheitsind, welche wir bestellen mögen zu dieser Noth-durft. *1 Ti»,. 3 /7.«.
Wir aber wollen anhalten am Gebeth undam Amt des Worts.
s. Und die Rede gefiel der ganzen Menge wohl;und erwählten Stephanum, einen Mann vollGlaubens und heiligen Geistes, und * Philippum,und Prochorum, und Nicanor, und Timon,und Parmenam; und Nicolaum, den Judenge-nossen von Antiochia. »c.«, 5.
6 . Diese ftelleten sie vor die Apostel, und bethe-ten, und legten die Hände auf sie.
7. Und * das Wort Gottes nahm zu, und die
Zahl der Jünger ward sehr groß zu Jerusalem.Es wurden auch viele Priester dem Glauben ge-horsam. * c, 19 / 20.
(Epistel am St. Stephani-Tage.)
§.(Atephanus aber, voll Glaubens und Kräfte,that Wunder und große Zeichen unterdem Volk.
9. Da standen Etliche auf von der Schule,die da heißt der Libertiner, und der Cyrener,und der Alexandriner, und derer die aus Ciliciaund Asia waren, und befragten sich mit Stephano.
40. Und sie * vermochten nicht zu widerstehender Weisheit, und dem Geist, aus welchem er
redete. * 2 Mos. 4, 12. Luc. 2 i/ 15 .
11. Da richteten sie zu etliche Männer, diesprachen: Wir haben ihn gehöret Lästerwortereden wider Mosen nnd wider Gott.
12. Und bewegten das Volk, und die Aeltesten,und die Schriftgelehrten; und traten herzu, undrissen ihn hin, und führeten ihn vor den Rath;
>