134 Warnas und Sapphira. Apostelgeschichte -4. 5. Gefärigniß der Apostel.
des Trostes) vom Geschlecht ein Levit aus Cy-pcrn,
37. Der hatte einen Acker, und verkaufte ihn,und brachte das Geld, und * legte es zu der ApostelFußen. *c.2.
Das 5. Capitel.
Ananiä und Sapphirä schleuniger Tod. Der Apostel Gefängniß undErrettung.'
1. Am Mann aber, mit Nahmen Warnas, samt^ seinem Weibe Sapphira, verkaufte seine
Güter;
2. Und entwandte etwas vom Gelde, mit Wissenseines Weibes, und brachte einen Theil, und' legte es zu der Apostel Füßen. *«. 37.
3. Petrus aber sprach: Warna, warum hat
der * Satan dein Herz erfüllet, daß du demheiligen Geist lögest, und entwendetest etwasvom Gelde des Ackers? * Soh. 13,2.
2,. Hättest du ihn doch wohl mögen behalten,da du ihn hattest; und da er verkauft war,war es auch in deiner Gewalt. Warum hast dudenn solches in deinem Herzen vorgenommen?Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen,s. Da aber Warnas diese Worte hörete, fieler nieder, und gab den Geist auf. Und es *kam eine große Furcht über alle, die dieß höreten.
* Luc. 1, 63. c. 7, 16.
6. Es standen aber die Jünglinge auf, undthaten ihn beyseits, und ' trugen ihn hinaus,und begruben ihn. * 3 Mos. 10,4.3.
7. Und es begab fich über eine Weile, bey dreycnStunden, kam sein Weib hinein, und wußtenicht, was geschehen war.
8. Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir,habt ihr den Acker so theuer verkauft? Sie sprach:Ja, so theuer.
9. Petrus aber sprach zu ihr: Warum seydihr deun eins geworden zu versuchen den Geistdes Herrn? Siehe, die Füße derer, die deinenMann begraben haben, sind vor der Thür, undwerden dich hinaus tragen.
10. Und alsobald siel sie zu seinen Füßen, undgab den Geist auf. Da kamen die Jünglinge,und fanden sie todt, trugen sie hinaus, und be-gruben sie bey ihrem Mann. .
11. Und es * kam eine große Furcht über dieganze Gemeine, und über alle, die solches höreten.
* Lue. 7/ 16.
12. Es geschahen aber viele Zeichen und Wun-der inr Volk durch der Apostel Hände; und warenalle in der ' Halle Salomons einmüthiglich.
* c. 3/11.
13. Der Andern aber durfte sich keiner zu ihnenthun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.
1^. Es wurden aber je mehr zugethan, * die daglaubten an den Herrn, eine Menge der Männerund der Weiber. * e. 2,47. c. 4,4. c. n, 21.
15. Also, ' daß sie die Kranken auf die Gassenheraus trugen, und legten sie auf Betten undBahren, auf daß, wenn Petrus käme, seinSchatten ihrer Etliche überschattete. *c-is, 11.12.
16. Es kamen auch herzu Viele von den umlie-genden Städten gen Jerusalem, und brachtendie Kranken, und die von unsaubern Geistern ge-peiniget waren; und wurden alle gesund.
17. Es stand aber auf der Hohepriester, undalle, die mit ihm waren, welches ist die Secteder 'Saddueäer, und wurden voll Eifers,
* c. 4/ 1.
18. Und legten die Hände an die Apostel, Mdwarfen sie in das gemeine Gefängniß.
19. Aber * der Engel des Herrn that in der
Nacht die Thür des Gefängnisses auf, und führetesie heraus, und sprach: * c. iS/ 7.
20. Gehet hin, und tretet auf, und redet imTempel zum Volk alle Worte dieses Lebens.
21. Da sie das gehöret hatten, gingen sie früh
in den Tempel, und lehreten. Der * Hohepriesteraber kam, und die mit ihm waren, und riefenzusammen den Rath, und alle Aeltesten der Kin-der von Israel; und sandten hin zum Gefängniß,sie zu hohlen. ' c. 4,3.
22. Die Diener aber kamen dar, und fandensie nicht im Gefängniß; kamen wieder, undverkündigten,
23. Und sprachen: Das Gefängniß fanden wirverschlossen mit allem Fleiß, und die Hüter drau-ßen stehen vor den Thüren; aber da wir auftha-ten, fanden wir Niemand darinnen.
22,. Da diese Rede höreten der Hohepriesterund der Hauptmann des Tempels, und andereHohepriester, wurden sie über ihnen betreten,was doch das werden wollte.
25. Da kam Einer dar, der verkündigte ihnen:Sehet, die Männer, die ihr in das Gefängnißgeworfen habt, sind im Tempel, stehen undlehren das Volk.
26. Da ging hin der Hauptmann mit den Die-nern, und hohleten sie, nicht mit Gewalt, dennsie fürchteten sich vor dem Volk, daß sie nichtgefteiniget würden.
27. Und als sie sie brachten, stelleten sie sievor den Rath. Und der Hohepriester ftagte sie,
28. Und sprach: Haben" wir euch nicht mit