136 Stephani Apostelgeschichte 6. 7. Predigt.
13. Und ftelleten * falsche Zeugen dar , die spra-chen : Dieser Mensch höret nicht auf zu redenLästerworte wider diese heilige Stätte, und dasGesetz. * i Ko», 21, iz.
13 . Denn wir haben ihn hören sagen: Jesusvon Nazareth wird diese Stätte zerstören, undändern die Sitten, die uns Moses gegeben hat.
is. Und sie sahen ans ihn alle, die im Rathsaßen, und sahen sein Angesicht, * wie einesEngels Angesicht. * 2 Sam. 14 , 17 .
Das 7. Capitel.
Stephani Predigt, Marter und Tod.
I.^a sprach der Hohepriester: Ist dem also?
2. Er aber sprach: Lieben Brüder undVäter, höret zu. Gott der Herrlichkeit erschienunscrm Vater Abraham, da er noch in Meso-potamia war, ehe er wohnete in * Haran;
* 1 Mos. 11/ 31. c. 13/ 7 .
3. Und sprach zu ihm: * Gehe aus deinemLande, und von deiner Freundschaft, und ziehein ein Land, das ich dir zeigen will. *1 Mos. 12,1.
3 . Da ging er aus der Chaldäer Lande, undwohnete in Haran. Und von dannen, da sein* Vater gestorben war, brachte er ihn herüberin dieß Land, da ihr nun innen wohnet.
* 1 Mos. 12 , 5 . c. 13/ 7 .
5. Und gab ihm kein Erbtheil darinnen, auchnicht eines Fußes breit; und verhieß ihm, er *wollte es geben ihm zu besitzen, und seinem Sa-men nach ihm, da er noch kein Kind hatte.
- * 1 Mos. 12 / 7. c. 13/ 15. c. 13/ 18 .
6 . Aber Gott sprach also: * Dein Same wirdein Fremdling seyn iu einem fremden Lande,und sie werden ihn dienstbar machen, und übelhandeln vier hundert Jahre;
* 1 Mos. 13/ 13. 2 Mos. 12 / 41.
7 . Und das Volk, dem sie dienen werden, willich richten, sprach Gott; und darnach werdensie ausziehen, und mir dienen an dieser Stätte.
8 . Und ' gab ihm den Bund der Beschneidung.Und er ** zeugete Isaak, und beschnitt ihn amachten Tage; und Isaak den Jakob, und -k-kJakob die zwölf Erzväter.
* 1 Mos. 17, 10. 1 Mos. 21 , 2. -s 1 Mos. 25/ 26.
Ir 1 Mos. 29/ 31. c. 36/ 5.
9 . Und die Erzväter neideten Joseph, und *verkauften ihn in Egypten; aber Gott war mit
ihm , * 1 Mos. 37. 28 .
10. Und errettete ihn aus aller seiner Trübsal,und gab ihm Gnade und Weisheit vor dem Kö-nige Pharao in Egypten, der * setzte ihn zum
Fürsten über Egypten,, und über sein ganzes Haus.
* 1 Mos. 4 i, 4 o.
i i. Es kam aber * eine theure Zeit über dasganze Land Egypten und Canaan, und eine großeTrübsal, und unsere Väter fanden nicht Fütterung.
* 1 Mos. 41 , 54 .
12. * Jakob aber hörete, daß in Egypten Ge-
treide wäre, und sandte unsere Väter aus aufserste Mahl. *1 Mos. 42,1.
13. Und zum andern Mahl ward * Josepherkannt von seinen Brüdern, und ward PharaoJosephs Geschlecht offenbar. *1 Mos. 45,4.
13 . Joseph aber sandte aus, und ließ hohlenseinen Vater Jakob, und seine ganze Freund-schaft, fünf und siebenzig Seelen.
15. Und * Jakob zog hinab in Egypten, und-r starb, er und unsere Väter.
* 1 Mos. 46 , 1. -s- 1 Mos. 4 §, 33 .
16. Und sind herüber gebracht in Sichern, undgelegt in das Grab, * das Abraham gekauft hatteums Geld von den Kindern Hemors zu Sichern.
* 1 Mos. 23 , 16. 17 . Jos. 24 / 32 .
17. Da nun sich die Zeit der Verheissung na-hete, die Gott Abraham geschworen hatte, *wuchs das Volk, und mehrete sich in Egypten,
* 2 Mos. 1 / 7 .
18. Bis daß ein anderer König aufkam, dernichts wußte von Joseph.
iy. Dieser trieb Hinterlist mit unserm Ge-schlecht, und handelte unsere Väter übel, undschaffte, daß man die * jungen Kindlein hinwer-fen mußte, daß sie nicht lebendig blieben.
' 2 Mos. 1 , 22 .
20. Zu der Zeit * ward Moses geboren, undwar ein -k feines Kind vor Gott, und ward dreyMonathe ernähret in seines Vaters Hause.
* 2 Mos. 2/ 2. --- 1 Sam. 16, 12.
21. Als er aber hingeworfen ward, * nahm
ihn die Tochter Pharao auf, und zog ihn aufzu einem Sohne. * 2 Mos 210.
22. Und Moses ward gelehret in aller Weis-
heit der Egypter, und war * mächtig in Werkenund Worten. "Lu-. 24,19.
23. Da er aber vierzig Jahre alt ward, * ge-
dachte er zu besehen seine Brüder, die Kindervon Israel, *2M°s.2, n.
23 . Und sah Einen Unrecht leidem, da überhalfer, und rächete den, dem Leid geschah, und er-schlug den Egypter.
25. Er meinete aber, feine Brüder sollten esvernehmen, daß Gott durch seine Hand ihnenHeil gäbe; aber sie vernahmen es nicht.
26. Und