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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Scheidebrief.

M a r c u s 9. 10.

Der reiche Jüngling.

^6. Da ihr Wurm nicht stirbt, und ihr Feuernicht * verlöschet. * o, 27.

^7. Aergcrt" dich dein Auge, so wirf es vondir. Es ist dir besser, daß du einäugig in dasReich Gottes gebest, denn daß du zwey Augenhabest, und werdest in das höllische Feuer ge-worfen ; * Matth. s, 29.

^ 8 . Da ihr Wurm nicht stirbt, und ihr Feuernicht verlöschet.

^s. Es muß alles mit Feuer gesalzen werden,und ' alles Opfer wird mit Salz gesalzen.

* 3 Mos. 2/ 13.

SO. Das * Salz ist gut; so aber das Salz dummwird, womit wird man würzen? Habt Salz beyeuch, und habt Frieden unter einander.

* Matth. s, 13. Luc. 14/ 34.

Das 10. Capitel.

Do» der Ehescheidung / kleinen Kindlein / Reichen der Welt / ChristiLeiden / Ehrgeiz der Jünger / und blinden Barttmiio.

i.iHnd er machte stch auf, und * kam von dan-" neu in die Oerter des Jüdischen Landes,jenseit des Jordans. Und das Volk ging aber-mahl mit Haufen zu ihm, und wie seine Ge-wohnheit war, lebrete er sie abermahl.

* Marth. 19, i.

2. Und die Pharisäer traten zu ihm, und frag-ten ihn, ob * ein Mann stch scheiden möge vonseinem Weibe? Und versuchten ihn damit.

* Matth. 19, 3.

3 . Er antwortete aber, und sprach: Was hateuch Moses gebothen?

2,. Sie sprachen: * Moses hat zugelassen einenScheidebrief zu schreiben, und sich zu scheiden.

* 3 Mos. 24/ 1. Matth. S/ 31.

s. Jesus antwortete, und sprach zu ihnen: Umeures Herzens Härtigkeit willen hat er euch solchesGeboth geschrieben;

6 . Aber von Anfang der Kreatur * hat sie Gottgeschaffen ein Männlein und Fräulein.

* 1 Mos. 1, 27.

7 . Darum * wird der Mensch seinen Vater undMutter lassen, und wird seinem Weibe anhangen,

* Matth. 19/ 3.

8 . Und werden seyn die zwey * ein Fleisch.So sind sie nun nicht zwey, sondern ein Fleisch.

* 1 Cor 6/ 16.

9. Was * denn Gott zusammen gefüget hat,soll der Mensch nicht scheiden. * Matth. 19,6.

10. Und daheim fragten ihn abermahl seineJünger um dasselbige.

11. Und er sprach zu ihnen: * Wer stch scheidet

von seinem Weibe, und freyet eine andere, derbricht die Ehe an ihr; " AM. s, 32.

12. Und so sich ein Weib scheidet von ihremManne, und freyet einen andern, die bricht ihreEhe.

13. Und * sie brachten Kindlein zu ihm, daß er

sie anrührete. Die Jünger aber fuhren die an,die ste trugen. * Luc, i« 13.

1^1. Da es aber Jesus sah, ward er unwillig,und sprach zu ihnen: Lasset * die Kindlein zu mirkommen, und wehret ihnen nicht; denn solcherist das Reich Gottes. "Matth. 19,14.

1 s. Wahrlich, ich sage euch: Wer * das ReichGottes nicht cmpfänget als ein Kindlein, der wirdnicht hinein kommen.

* Matth. 18/ 3. c. 19, 14. 1 Cor. 14, 20 1 Pet. 2/ 2.

1 6 . Und er * herzte ste, und legte die Hände auf

- ste, und segnete ste. * c, 9,3b.

17. Und da er hinaus gegangen war auf denWeg, * lief einer vorne vor, kniete vor chm,und fragte ihn: Guter Meister, was soll ichthun, daß ich das ewige Leben ererbe?

* Matth. 19/ 16. Luc. 18, 18.

1 8 . Aber Jesus sprach zu ihm: Was heissestdu mich gut? Niemand ist gut, denn der einigeGott.

19. Du weißt ja die Gebothe wohl: * Du sollstnicht ehebrechen. Du sollst nicht tödten. Dusollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsches Zeug-niß reden. Du sollst Niemand täuschen. Ehredeinen Vater und Mutter.

* 2 Mos. 20/ 12. c. 21/ 12. 3 Mos. 3/ 16.

20. Er antwortete aber, und sprach zu ihm:Meister, das habe ich alles gehalten von meinerJugend auf.

21. Und Jesus sah ihn an, und liebte ihn,

und sprach zu ihm: Eins fehlt dir. Gehe hin,verkaufe alles, was du hast, und gib es den Ar-men , so * wirft du einen Schatz im Himmel haben;und komm, folge mir nach, und nimm das Kreuzauf dich. "Matth.6/19.

22. Er aber ward Unmuths über der Rede,und ging traurig davon; denn er hatte vieleGüter.

23 . Und Jesus sah um stch, und * sprach zuseinen Jüngern: Wie schwerlich werden die Rei-chen in das Reich Gottes kommen!

" Matth. 19/ 23. Luc. 18, 24.

2-L. Die Jünger aber entsetzten stch über seinerRede. Aber Jesus antwortete wiederum, undsprach zu ihnen: Liebe Kinder, wie schwerlich istes, daß die, so * ihr Vertrauen auf Reichthumsetzen, ins Reich Gottes kommen!

" Ps. 62, 11. 1 Tim. 6, 17.

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