Die Söhne Zebedäi.
Marcus 10.
Blinder Bartimäus.
51
25 . Es ist * leichter, daß ein Karneel durch ein
Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins ReichGottes komme. * ME 19, 24 .
26. Sie entsetzten sich aber noch vielmehr, undsprachen unter einander: Wer kann denn seligwerden?
27 . Jesus aber sah sie an, und sprach: Beyden Menschen ist es unmöglich, aber nicht beyGott; denn * alle Dinge sind möglich bey Gott.
* Luc. i, 37.
28. Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, "wirhaben alles verlassen, und sind dir nachgefolget.
* Matth. 19/ 27.
29. Jesus antwortete, und sprach: Wahrlich,ich sage euch: Es ist Niemand, so er verläßtHaus, oder Brüder, oder Schwestern, oder Va-ter, oder Mutter, oder Weib, oder Kinder, oderAecker, um meinetwillen, und um des Evangeliiwillen:
30 . Der nicht hundertfältig empfange, jetzt indieser Zeit, Häuser, und Brüder, und Schwe-stern , und Mütter, und Kinder, und Aecker mitVerfolgungen, und in der zukünftigen Welt dasewige Leben.
3 1. Viele * aber werden die Letzten seyn, die dieErsten sind; und die Ersten seyn, die die Letzten sind.
* Matth. 19/ 3N. c. 20/ 16. Luc. 13, 30.
32 . Sie waren aber auf dem Wege, * und gin-
gen hinauf gen Jerusalem; und Jesus ging vorihnen, und sie entsetzten sich, folgten ihm nach,und fürchteten sich. Und Jesus nahm abermahlzu sich die Zwölfe, und sagte ihnen, was ihmwiderfahren würde: * Matth. 17,22. c. 20,17. is.
Luc. 9, 22. e. 18/ 31. e. 24, 7.
33 . Siehe, wir * gehen hinauf gen Jerusalem,
und des Menschen Sohn wird überantwortet wer-den den Hohenpriestern und Schriftgelehrten; undsie werden ihn verdammen zum Tode, und über-antworten den Heiden. * ME. < 6 ,21.
3^. Die werden ihn verspotten und geiffeln, undVerspeyen, und tödten; und am dritten Tage wirder auferftehen.
35. Da * gingen zu ihm Jacobus und Johannes,
die Söhne Zebedäi, und sprachen: Meister, wirwollen, daß du uns thust, was wir dich bittenwerden. * ME. 20,20.
36 . Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, daß
ich euch thue? '
37. Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wirsitzen, Einer zu deiner Rechten, und Einer zudeiner Lucken , in deiner Herrlichkeit.
38 . Jesus aber sprach zu ihnen: * Ihr wisset
nicht, was ihr bittet. Könnet ihr den Kelch trin-ken, den ich trinke, und euch 7 taufen lassen mitder Taufe, da ich mit getauft werde?
* Matth. 20 , 22 . -i- Luc. 12 , 30.
3 ?. Sie sprachen zu ihm: Ja, wir können eswohl. Jesus aber sprach zu ihnen: Zwar ihrwerdet den Kelch trinken, den ich trinke, undgetauft werden mit der Taufe, da ich mit getauftwerde;
^o. Zu sitzen aber zu meiner Rechten und zumeiner Linken, stehet mir nicht zu, euch zu geben,sondern welchen es * bereitet ist. 'ME", 34..ii. Und da das die Zehn höreten, wurden sieunwillig über Jaeobum und Johannem.
2-2. Aber Jesus rief sie, und sprach zu ihnen:* Ihr wisiet, daß die weltlichen Fürsten herrschen,und die Mächtigen unter ihnen haben Gewalt.
* Matth. 20/ 23.
^3. Aber also soll es unter euch nicht seyn; son-dern welcher will groß werden unter euch, dersoll euer Diener seyn.
2,2,. Und welcher unter euch will der Vornehmstewerden, der sott aller Knecht seyn.
^5. Denn auch * des Menschen Sohn istnicht gekommen, daß er ihm dienen lasse;sondern, daß er diene, und gebe seinLeben zur Bezahlung für Viele.
* Marth. 20 , 28 .
^ 6 . Und * sie kamen gen Jericho. Und da eraus Jericho ging, er und seine Jünger, und eingroßes Volk; da saß ein Blinder, Bartimäus,Timäi Sohn, am Wege, und bettelte.
* Lu«. 18, 33.
^ 7 . Und da er hörete, daß es Jesus von Naza-reth war, fing er an zu schreyen, und zu sagen:Jesu, du Sohn Davids, ' erbarme dich meiner!
* Luc. 17, 13.
7,8. Und viele bedroheten ihn, er sollte stillschweigen. Er aber schrie vielmehr: Du SohnDavids, erbarme dich meiner!
^9. Und Jesus stand stille, und ließ ihn rufen.Und sie riefen den Blinden, und sprachen zu ihm:Sey getrost, stehe auf, er ruft dich.
50. Und er warf sein Kleid von sich, stand auf,und kam zu Jesu.
51. Und Jesus antwortete, und sprach zu ihm:Was willst du, daß ich dir thun soll? Der Blindesprach zu ihm: Rabboni, daß ich sehend werde.
52. Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin, ' deinGlaube hat dir geholfen. Und alsobald ward ersehend, und folgte ihm nach auf dem Wege.
*«.3,34. Matth. 9/ 22.
(G 2)