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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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51
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Die Söhne Zebedäi.

Marcus 10.

Blinder Bartimäus.

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25 . Es ist * leichter, daß ein Karneel durch ein

Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins ReichGottes komme. * ME 19, 24 .

26. Sie entsetzten sich aber noch vielmehr, undsprachen unter einander: Wer kann denn seligwerden?

27 . Jesus aber sah sie an, und sprach: Beyden Menschen ist es unmöglich, aber nicht beyGott; denn * alle Dinge sind möglich bey Gott.

* Luc. i, 37.

28. Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, "wirhaben alles verlassen, und sind dir nachgefolget.

* Matth. 19/ 27.

29. Jesus antwortete, und sprach: Wahrlich,ich sage euch: Es ist Niemand, so er verläßtHaus, oder Brüder, oder Schwestern, oder Va-ter, oder Mutter, oder Weib, oder Kinder, oderAecker, um meinetwillen, und um des Evangeliiwillen:

30 . Der nicht hundertfältig empfange, jetzt indieser Zeit, Häuser, und Brüder, und Schwe-stern , und Mütter, und Kinder, und Aecker mitVerfolgungen, und in der zukünftigen Welt dasewige Leben.

3 1. Viele * aber werden die Letzten seyn, die dieErsten sind; und die Ersten seyn, die die Letzten sind.

* Matth. 19/ 3N. c. 20/ 16. Luc. 13, 30.

32 . Sie waren aber auf dem Wege, * und gin-

gen hinauf gen Jerusalem; und Jesus ging vorihnen, und sie entsetzten sich, folgten ihm nach,und fürchteten sich. Und Jesus nahm abermahlzu sich die Zwölfe, und sagte ihnen, was ihmwiderfahren würde: * Matth. 17,22. c. 20,17. is.

Luc. 9, 22. e. 18/ 31. e. 24, 7.

33 . Siehe, wir * gehen hinauf gen Jerusalem,

und des Menschen Sohn wird überantwortet wer-den den Hohenpriestern und Schriftgelehrten; undsie werden ihn verdammen zum Tode, und über-antworten den Heiden. * ME. < 6 ,21.

3^. Die werden ihn verspotten und geiffeln, undVerspeyen, und tödten; und am dritten Tage wirder auferftehen.

35. Da * gingen zu ihm Jacobus und Johannes,

die Söhne Zebedäi, und sprachen: Meister, wirwollen, daß du uns thust, was wir dich bittenwerden. * ME. 20,20.

36 . Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, daß

ich euch thue? '

37. Sie sprachen zu ihm: Gib uns, daß wirsitzen, Einer zu deiner Rechten, und Einer zudeiner Lucken , in deiner Herrlichkeit.

38 . Jesus aber sprach zu ihnen: * Ihr wisset

nicht, was ihr bittet. Könnet ihr den Kelch trin-ken, den ich trinke, und euch 7 taufen lassen mitder Taufe, da ich mit getauft werde?

* Matth. 20 , 22 . -i- Luc. 12 , 30.

3 ?. Sie sprachen zu ihm: Ja, wir können eswohl. Jesus aber sprach zu ihnen: Zwar ihrwerdet den Kelch trinken, den ich trinke, undgetauft werden mit der Taufe, da ich mit getauftwerde;

^o. Zu sitzen aber zu meiner Rechten und zumeiner Linken, stehet mir nicht zu, euch zu geben,sondern welchen es * bereitet ist. 'ME", 34..ii. Und da das die Zehn höreten, wurden sieunwillig über Jaeobum und Johannem.

2-2. Aber Jesus rief sie, und sprach zu ihnen:* Ihr wisiet, daß die weltlichen Fürsten herrschen,und die Mächtigen unter ihnen haben Gewalt.

* Matth. 20/ 23.

^3. Aber also soll es unter euch nicht seyn; son-dern welcher will groß werden unter euch, dersoll euer Diener seyn.

2,2,. Und welcher unter euch will der Vornehmstewerden, der sott aller Knecht seyn.

^5. Denn auch * des Menschen Sohn istnicht gekommen, daß er ihm dienen lasse;sondern, daß er diene, und gebe seinLeben zur Bezahlung für Viele.

* Marth. 20 , 28 .

^ 6 . Und * sie kamen gen Jericho. Und da eraus Jericho ging, er und seine Jünger, und eingroßes Volk; da saß ein Blinder, Bartimäus,Timäi Sohn, am Wege, und bettelte.

* Lu«. 18, 33.

^ 7 . Und da er hörete, daß es Jesus von Naza-reth war, fing er an zu schreyen, und zu sagen:Jesu, du Sohn Davids, ' erbarme dich meiner!

* Luc. 17, 13.

7,8. Und viele bedroheten ihn, er sollte stillschweigen. Er aber schrie vielmehr: Du SohnDavids, erbarme dich meiner!

^9. Und Jesus stand stille, und ließ ihn rufen.Und sie riefen den Blinden, und sprachen zu ihm:Sey getrost, stehe auf, er ruft dich.

50. Und er warf sein Kleid von sich, stand auf,und kam zu Jesu.

51. Und Jesus antwortete, und sprach zu ihm:Was willst du, daß ich dir thun soll? Der Blindesprach zu ihm: Rabboni, daß ich sehend werde.

52. Jesus aber sprach zu ihm: Gehe hin, ' deinGlaube hat dir geholfen. Und alsobald ward ersehend, und folgte ihm nach auf dem Wege.

*«.3,34. Matth. 9/ 22.

(G 2)