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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Von viererlei) Acker. M a r c u s 4. 5. Vom Senfkorn.

haben; so kommt alsobald der Satan, und nimmtweg das Wort, das in ihr Herz gesäet war.

16. Also auch die sind es, die aufs Steinichtegesäet sind: wenn sie das Wort gehöret haben,nehmen sie es bald mit Freuden auf;

17. Und haben keine Wurzel in ihnen, sondernsind wetterwendisch; wenn sich Trübsal oder Ver-folgung um des Worts willen erhebt, so ärgernsie sich alsobald.

18. Und diese sind es, die unter die Dornengesäet sind, die das Wort hören;

19. Und die Sorge dieser Welt, und der"be-

trügliche Reichthum, und viele andere Lüste gehenhinein, und ersticken das Wort, und bleibt ohneFrucht. * - Tim. 6, 17.

20. Und diese sind es, die auf ein gutes Landgesäet sind: die das Wort hören, und nehmenes an, und bringen Frucht; etliche dreyßigfältig,und etliche sechzigfältig, und etliche hundertfältig.

21. Und er sprach zu ihnen: "Zündet man auchein Licht an, daß man es unter einen Scheffel,oder unter einen Tisch setze? Mit Nichten, son-dern daß man es auf einen Leuchter setze:

* Matth 5, 15. Luc. 8, 16. c, 11/ 33.

22. Denn es ist nichts verborgen, das nicht offen-bar werde, und ist nichts Heimliches, das nichthervorkomme.

23 . Wer Ohren hat zu hören, der höre, x23 . Und er sprach zu ihnen: Sehet zu, was

ihr höret. Mit welcherlei) Maß ihr messet, wirdman euch wieder messen; und man wird nochzugeben euch, die ihr dieß höret.

25 . Denn * wer da hat, dem wird gegeben; und

wer nicht hat, von dem wird man nehmen auchdas er hat.' * Matth.13,12.

26. Und er sprach: Das Reich Gottes ist sobeschaffen , als wenn ein Mensch. Samen aufsLand wirft.

27. Und schläft, und stehet auf Nacht und Tag,und der Same gehet auf, und wüchset, daß er esnicht weiß;

28. Denn die Erde bringet von ihr selbst zumersten das Gras, darnach die Aehren, darnachden vollen Weizen in den Aehren.

29. Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, soschickt er bald die Sichel hin, denn die Ernteist da.

30. Und er sprach: Wem wollen wir das ReichGottes vergleichen? Und durch welch Gleichnißwollen wir es vorbilden?

3 1. "Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesäet

wird aufs Land, so ist es das Kleinste unter allenSamen auf Erden; 'Matth »,31.

32. Und wenn es gesäet ist, so nimmt es zu, undwird größer, denn alle Koülkräuter, und gewin-net große Zweige, also, daß die Vögel unter demHimmel unter seinem Schatten wohnen können.

33. Und " durch viele solche Gleichnisse sagte erihnen das Wort, nachdem sie es hören konnten,

* Matth 13, X 34.

33. Und ohne Gleichniß redete er nichts zu ihnen:aber insonderheit legte er es seinen Jüngern allesaus.

35. Und an demselbigen Tage des Abends spracher zu ihnen: Laßt uns hinüber fahren.

36 . Und sie ließen das Volk gehen, " und nah-men ihn, wie er im Schiff war; und es warenmehr Schiffe bey ihm. »Matth. 8 ,23

37. Und " es erhob sich ein großer Windwirbel,und warf die Wellen in das Schiff, also, daßdas Schiff voll ward. * Jon. i, 4 .5.

38 . Und er war hinten auf dem Schiff, undschlief auf einem Kissen. - Und sie weckten ihnauf, und sprachen zu ihm: Meister, fragst dunichts darnach, daß wir verderben?

39. Und " er stand auf, und bedrohete den Wind,

und sprach zu dem Meer: Schweig, und ver-stumme! Und der Wind, legte sich, und ward einegroße Stille. " Matth. 8 ,26.

3 o. Und er sprach zu ihnen: Wie seyd ihr * sofurchtsam? Wie, daß ihr keinen Glauben habt?

* Luc. 24, 38.

3 i. Und sie fürchteten sich sehr, und sprachenunter einander: Wer ist der? Denn Wind undMeer sind ihm gehorsam.

Das 5. Capitel.

Vom Besessenen, dem blutflüssigen Weibe, und Jairi Töchterlem.

1. Nnd sie " kamen jenseit des Meers, in die** Gegend der Gadarener.

* Matth. 8, 28. Luc. 8/ 26.

2. Und als er aus dem Schiss trat; lief ihmalsobald entgegen aus den Gräbern ein besessenerMensch mit einem unsauber» Geist,

3. Der seine Wohnung in den Gräbern hatte.Und Niemand konnte ihn binden, auch nicht mitKetten.

3 . Denn er war oft mit Fesseln und Ketten ge-bunden gewesen , und hatte die Ketten abgerissen,und die Fesseln zerrieben, und Niemand konnteihn zähmen.

5 . Und er war allezeit, bsydes Tag und Nacht,auf den Bergen, und in den Gräbern, schrie,und schlug sich mit Steinen.