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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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41
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Christi Mutter und Brüder.

Marcus 3. 4.

Gleichnisse und Auslegung. 41

17 . Und Jaeobum, den Sohn Zebedäi, undJohannem, den Bruder Jacob:; und gab ihnenden Nahmen Boanerges , das ist gesagt, Don-nerskinder ;

18. Und Andream, und Philippum, und Bar-tholomäum, Matthäum, und Thomam, undJa-cobum, Alphäi Sohn, und Thaddäum, und Si-mon von Cana;

i s. Und Judam Jscharioth, der ihn verrieth.

20. Und sie kamen zu Hause; und da kam aber-mahl das Volk zusammen, also, "daß sie nichtRaum hatten zu essen. * c. 6 , si.

21. Und da es höreten, die um ihn waren, gin-gen sie hinaus, und wollten ihn halten; dennsie sprachen: Er wird von Sinnen kommen.

22. Die Schriftgelehrten aber, die von Jeru-salem herabgekommen waren, sprachen : Er hatden Beelzebub, und durch den Obersten der Teufeltreibt er die Teufel aus.

23 . Und er rief sie zusammen, und sprach zuihnen in Gleichnissen: Wie kann ein * Satan denandern austreiben? "Matth. 12,23.

2 - 4 . Wenn" ein Reich mit ihm selbst unter ein-ander uneins wird, mag es nicht bestehen.

- Lue. 11, 17.

2Z. Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen.

26. Setzet sich nun der Satan wider sich selbst,und ist mit ihm selbst uneins; so kann er nichtbestehen, sondern es ist aus mit ihm.

27. Es kann Niemand einem Starken in seinHaus fallen, und seinen Hausrath rauben; essey denn, daß er zuvor den Starken binde, undalsdann sein Haus beraube.

28. Wahrlich, ich sage euch: * Alle Sünden wer-den vergeben den Menschenkindern, auch die Got-teslästerung, damit sie Gott lästern. "Matth. 12,31.

29. Wer aber den heiligen Geist lästert, derhat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schul-dig des ewigen Gerichts.

30. Denn sie sagten: Er hat einen unsauber::Geist.

31. Und es " kam seine Mutter und seine Brü-

der, und standen draußen, schickten zu ihm, undließen ihn rufen. * «»c. s, is.

32. (Und das Volk saß um ihn.) Und sie spra-chen zu ihm:" Siehe, deine Mutter und deine Brü-der draußen fragen nach dir.

* Matth. 12, 46. Lue. 8, 19.

33. Und er antwortete ihnen, und sprach: Werist meine Mutter, und meine Brüder?

3^. Und er sah rings um sich auf die Jünger,

die um ihn im Kreis saßen, und sprach: Siehe,das ist meine " Mutter und meine Brüder.

* Joh. 12, 14. ELr. 2, it.

35. Denn wer Gottes Willen thut, der ist meinBruder, und meine Schwester, und meine Mutter.

Das 4. Capitel.

Mancherley Gleichnisse, Stillung des ungestümen Meers.

1. Nnd er fing abermahl an" zu lehren an: Meer;^ und es versammelte sich viel Volks zu

ihm, also, daß er mußte in ein Schiff treten,und auf dem Wasser sitzen, und alles Volk standauf dem Lande an: Meer." Ma»h. 13,1. Luc. 8,4.

2. Und er predigte ihnen lange durch Gleichnisse.Und in seiner Predigt sprach er zu ihnen:

3. Höret zu l Siehe, es ging ein Säemann auszu säen.

- 4 . Und es begab sich, indem er säete, siel etlichesan den Weg; da kamen die Vögel unter demHimmel, und fraßen es auf.

5. Etliches fiel in das Steinichte, da es nichtviel Erde hatte, und ging bald auf, darum, daßes nicht tiefe Erde hatte.

6 . Da nun die Sonne aufging, verwelkte es,und dieweil es nicht Wurzel hatte, verdorrete es.

7. Und etliches fiel unter die Dornen, und dieDornen wuchsen empor, und erstickten es, undes brachte keine Frucht.

8 . Und etliches siel auf ein gutes Land, undbrachte Frucht, die da zunahn: und wuchs; undetliches trug dreyßigfältig, und etliches sechzigfäl-tig, und etliches hundertfältig.

9. Und er sprach zu ihnen: " Wer Ohren hat

zu hören, der höre. " Luc. 8, s.

10. Und da er allein war, fragten ihn um die-ses Gleichniß, die um ihn waren, samt denZwölfen.

11. Und er sprach zu ihnen:" Euch ist es gegeben,

das Geheimniß des Reichs Gottes zu wissen;denen aber draußen widerfährt es alles durchGleichnisse, »M-mh 11,23.

12. " Auf daß sie es mit sehenden Augen sehen,und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohrenhören, und doch nicht verstehen; auf daß sie sichnicht dermahleins bekehren, und ihre Sündenihnen vergeben werden. "Lue. «, 10.

13. Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr diesesGleichniß nicht, wie wollt ihr denn die andernalle verstehen?

1-4. Der Säemann säet das Wort.

15. Diese sind es aber, die an den: Wege sin-,wo das Wort gesäet wird, und sie es gehöret

(F)