Gadarener.
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6 . Da er aber Jesum sah von ferne, lief er zu,und * siel vor ihm nieder, schrie laut, und sprach:
* e. 3/ ri.
7 . Was * habe ich mit dir zu thun, o Jesu, duSohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöredich bey Gott, daß du mich nicht quälest.
* t. 1/ 24.
8 . Eraber sprach zu ihm: Fahre aus, du unsau-berer Geist, von dem Menschen.
9 . Und er fragte ihn: Wie heissest du? Under antwortete, und sprach : Legion heisse ich, dennunser ist viel.
10. Und er bath ihn sehr, daß er sie nicht ausderselben Gegend triebe.
11. Und es war daselbst an den Bergen einegroße Herde Säue an der Weide.
12. Und die Teufel bathen ihn alle, und spra-chen: Laß uns in die Säue fahren.
13 . Und alsobald erlaubte es ihnen Jesus. Dafuhren die unsaubern Geister aus, und fuhrenin die Säue; und die Herde stürzte sich mit einemSturm ins Meer, (ihrer waren aber bey zweytausend) und ersoffen im Meer.
i^. Und die Sauhirten flohen, und verkündig-ten das in der Stadt, und auf dem Lande. Undsie gingen hinaus zu sehen, was da geschehen war.
15. Und kamen zu Jesu, und sahen den, sovon den Teufeln besessen war, daß er saß, undwar bekleidet und vernünftig und fürchteten sich.
16. Und die es gesehen hatten, sagten ihnen,was dem Besessenen widerfahren war, und vonden Säuen.
17. Und sie * singen an und bathen ihn, daß eraus ihrer Gegend zöge. ' Matth. 8 , 34 .
18. Und da er in das Schiff trat, bath ihnder Besessene, daß er möchte bey ihm seyn.
19. Aber Jesus ließ es ihm nicht zu, sondernsprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus, und zu
-den Deinen, und verkündige ihnen, wie großeWohlthat dir der Herr gethan, und sich deinererbarmet hat.
20. Und er ging hin, und sing an auszurufen inden zehn Städten, wie große Wohlthat ihm Jesusgethan hatte. Und Jedermann verwunderte sich.
21. Und da Jesus wieder herüber fuhr im Schiff,versammelte sich viel Volks zu ihm, und war andem Meer.
22. Und siehe, da kam "der Obersten Einer vonder Schule, mit Nahmen Jairus. Und da erihn sah, siel er ihm zu Füßen,
* Matth 9/ 18 . Luc. 8, 4i.
23 . Und bath ihn sehr, und sprach: MeineTochter ist in den letzten Zügen; du wollest kom-
u s 5 . Blutflüffiges Weib. -iZ
men, und deine Hand auf sie legen, daß sie ge-sund werde, und lebe.
2^,. Und er ging hin mit ihm; und es folgteihm viel Volks nach, und sie dräugetcn ihn.
25 . Und da war" ein Weib, das hatte den Blut-gang zwölf Jahre gehabt, " ME 9,20.
26. Und viel erlitten von vielen Aerzten, undhatte alles ihr Gut darob verzehret, und half sienichts, sondern vielmehr ward es ärger mit ihr.
27. Da die von Jesu hörete, kam sie im Volkvon hinten zu, und'rührete sein Kleid an.
* Luc 6, <9. c 8, 44.
28. Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleidmöchte anrühren, so würde ich gesund.
29. Und alsobald vertrocknete der Brunnen ihresBluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie vonihrer Plage war gesund geworden.
30. Und Jesus fühlte alsobald an ihm selbst die"
Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandtesich um zum Volk, und sprach: Wer hat meineKleider angerühret? *L»c. 6 ,19.
31. Und die Jünger sprachen zu ihm: Du ste-hest, daß dich das Volk dränget, und sprichst:Wer hat mich angerühret?
32. Und er sah sich um nach der, die das ge-than hatte.
33. Das Weib aber fürchtete sich, und zitterte(denn sie wußte, was an ihr geschehen war) kam,und siel vor ihm nieder, und sagte ihm die ganzeWahrheit.
3^1. Er sprach aber zu ihr: Meine Tochter,dein "Glaube hat dich gesund gemacht; gehe hinmit Frieden, und sey gesund von deiner Plage.
* <, 10 , 32. ME. 9, 22 .
35. Da er noch also redete, kamen etliche vomGesinde des Obersten der Schule, und sprachen:Deine Tochter ist gestorben, was bemühest duweiter den Meister?
36. Jesus aber hörete bald die Rede, die dagesagt ward, und sprach zu dem Obersten derSchule: " Fürchte dich nicht, glaube nur.
* Luc. 8 , so.
37. Und ließ Niemand ihm Nachfolgen, dennPetrum, und Jacobum, und Johannen:, denBruder Jacobi.
38. Und er kam in das Haus des Obersten derSchule, und sah das Getümmel, und die da sehrweineten und " heuleten. "Ler 4 .«.
39. Und er ging hinein, und sprach zu ihnen:
Was tummelt und weinet ihr ? Das Kind" ist nichtgestorben, sondern es schläft. Und sie verlachtenjhtt. 'Ich.",".
^0. Und er trieb sie alle aus, und nahm mit
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