Marcus 2. 3.
Fasten. Sabbath.
sie sahen, daß er mit den Zöllnern und Sündernaß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum issetund trinket er mit den Zöllnern und Sündern?
17. Da das Jesus hörete, sprach er zu ihnen:Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern dieKranken. * Ich bin gekommen, zu rufen dieSünder zur Buße, und nicht die Gerechten.
' March. 9/ 13.
18. Und die Jünger Johannis und der Phari-säer fasteten viel; und es kamen Etliche, die *sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger Jo-hannis und der Pharisäer, und deine Jünger
fasten Nicht ? " Matth. 9, 14. Luc. 3, 3Z.
19. Und Jesus sprach zu ihnen: Wie könnendie Hochzeitleute fasten, dieweil der Bräutigambcy ihnen ist? Alsolang der Bräutigam bey ihnenist, können sie nicht fasten.
20. Es wird aber die Zeit kommen, daß derBräutigam von ihnen genommen wird; dannwerden sie fasten.
21. Niemand * flickt einen Lappen von neuemTuch an ein altes Kleid; denn der neue Lappe reißtdoch vom Alten, und der Riß wird ärger.
* Matth. 9, 16 . Luc. 3, 36.
22. Und Niemand fasset Most in alte Schläuche;anders zerreißt der Most die Schläuche, und derWein wird verschüttet, und die Schläuche kom-men um. Sondern man soll Most in neue Schläu-che fassen.
23 . Und * es begab sich, da er wandelte amSabbath durch die Saat, und seine Jünger' singenan, indem sie gingen, t Aehren auszuraufen.
* Luc. 6, t. st- 3 Mos. 23, 23.
27 ,. Und die Pharisäer sprachen zu ihm : Siehezu, was thun deine Jünger am Sabbath, dasnicht recht ist?
25 . Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gele-sen, was David that, da es ihm noth war, undihn hungerte, samt denen, die bey ihm waren?
26. "Wie er ging in das Haus Gottes, zurZeit Abjachars, des Hohenpriesters, und aß dieSchaubrote, die Niemand 7 durfte essen, denndie Priester, und er gab sie auch denen, die bey
ihm waren. * 1 Sam. 21 , 6. 1 - 2 Mos. 29 , 32. 3 Mos. 2 i, 9-
27 . Und er sprach zu ihnen: * Der Sabbathist um des Menschen willen gemacht, und nichtder Mensch um des Sabbaths willen.
* 3 Mos. 3, 14.
28. So ist des * Menschen Sohn ein Herrauch des Sabbaths. "Lm. 6 ,
Verdorrete Hand.
Das 3 . Capttel.
Von der verdorreten Hand. Christi Flucht. Wahl der Apostel. DerEchrifkgclchrten Lästerung. Gottes Freunde.
1. Nnd er ging abermahl in die Schule. Und^ es war " da ein Mensch, der hatte eine ver-dorrete Hand. * Matth. 12, 9 . 10. Luc. 6 , 6 .
2. Und sie * hielten auf ihn, ob er auch am Sab-bath ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache
ZU ihm hätten. * Luc. 14 , i.
3 . Und er sprach zu dem Menschen mit der ver-dorreren Hand: Tritt hervor.
Und er sprach zu ihnen:" Soll man am Sab-bath Gutes thun, oder Böses thun? Das Lebenerhalten, oder tödten? Sie aber schwiegen stille.
" Matth. 12 , 12 .
5. Und er sah sie umher an mit Zorn, und war
betrübt über ihrem verstockten Herzen, und sprachzu dem Menschen: Strecke deine Hand aus. Under streckte sie aus: und * die Hand ward ihm ge-sund wie die andere. *iK->n. 13,6.
6. Und die * Pharisäer gingen hinaus, und hiel-ten alsobald einen Rath mit Herodis Dienern überihn, wie sie ihn umbrächten.
* Matth. 12 , i4. Luc. 6, tt.
7 . Aber * Jesus entwich mit seinen Jüngern andas Meer; und viel Volks folgte ihm nach ausGaliläa, und aus Judäa. * Loh. 6 , i.
8 . Und von Jerusalem, und aus Jdumäa, undvon jenseit des Jordans, und die um Tyro undSidon wohnen, eine große Menge, die seine Tha-ten höreten, und kamen zu ihm.
9. Und er sprach zu seinen Jüngern, daß sie ihmein Schifflein hielten um des Volks willen, daßsie ihn nicht drängeten.
i». Denn er heilete ihrer viele, also: daß ihnübersielen alle, die geplagt waren, auf daß sie ihnanrühreten.
11. Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen,fielen sie vor ihm nieder, schrien und sprachen:Du bist Gottes Sohn.
12. Und er" bedrohete sie hart, daß sie ihn nicht
offenbar machten. * -. i, 23.
13. Und er ging auf einen Berg, und " rief zusich, welche er wollte; und die gingen hin zu ihm.
' Matth, io, 1 . Luc 6, , 2 . 13.
i^. Und er" ordnete die Zwölfe, daß sie bey ihmseyn sollten, und daß er sie aussendete zu predigen.
* Luc. 6, 13.
15 . Und daß sie Macht hätten die Seuchen zuheilen, und die Teufel auszutreiben.
1 6 , Und gab " dem Simon den Nahmen Petrus:
' Matth. 10 , 2. 3. 4.
17 . Und