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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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und Gichtbrüchigen.

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Christus heilt den Aussätzigen, M a r c U s 1 . 2 .

30. Und die Schwieger Simons lag und hattedas Fieber; und alsobald sagten sie ihm von ihr.

31. Und er trat zu ihr/ und richtete sie auf/ undhielt sie bey der Hand; und das Fieber verließsie alsobald/ und sie dienete ihnen.

32. Am Abend aber/ da die Sonne untergegan-

gen war /" brachten sie zu ihm allerley Kranke undBesessene. *Matth. 8 , 16 .

33. Und die ganze Stadt versammelte sich vorder Tour.

3^l. Und er half vielen Kranke»/ die mit man-cherlei) Seuchen beladen waren; und trieb vieleTeufel aus/ und" ließ die Teufel nicht reden/ dennsie kannten ihn. * Gesa,, is, 17. is.

35. Und des Morgens vor Tage stand er aus/und ging hinaus. Und * Jesus giug in eine wüsteStätte / und -t bethete daselbst.

* Luc. 4, 42. 7- Luc. 6/ 16.

36. Und Petrus, mit denen, die bey ihm waren,eileten ihm nach.

37. Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm:Jedermann sucht dich.

3 8. Und er sprach zu ihnen: "Laßt uns in dienächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch pre-dige; 1 denn dazu bin ich gekommen.

* Luc. 4, 4Z. -j- Luc 4, 18.

39. Und er predigte in ihren Schulen in ganzGaliläa, und trieb die Teufel aus.

^o. Und es * kam zn ihm ein Aussätziger, derbath ihn, kniete vor ihm, und sprach zu ihm:Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.

* Matth. 8/ 2. Luc. 5/ 12.

^1. Und es jammerte Jesum, und reckte dieHand aus, rührete ihn an, und sprach: Ich willes thun, sey gereiniget.

2.2. Und als er so sprach, ging der Aussatz al-sobald von ihm, und er ward rein.

2.3. Und Jesus " bcdrohete ihn, und trieb ihn

alsobald von sich, * Marth. 9,30.

2^. Und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du Nie-mand nichts sagest; sondern gehe hin, und zeigedich dem Priester, und" opfere für deine Reinigung,was Moses gebothen hat, zum Zeugniß über sie.

* 3 Mos. 14/ 2. Matth. 3, 4. Luc. 3/ i4. c. 17/ i4.

2,5. Er aber, da er" hinaus kam, hob er an,und sagte viel davon, und machte die Geschichteruchtbar: also, daß er hinfort nicht mehr konnteöffentlich in die Stadt gehen; sondern er wardraußen in den wüsten Oertern, und sie kamen zuihm von allen Enden. ' Luc.is.

Das 2. Capirel.

Tom Gichtbrüchtgcii; Matthäi Beruf; und Christi Vcranrwortuugividcr die Pharisäer.

1. Nnd "über etliche Tage ging er wiederum gen^ Capernaum; und es ward ruchtbar, daß er

im Hause war. ' Matth. 9 /1.

2. Und alsobald versammelten sich Viele, also,daß sie nicht Raum hatten auch draußen vor derThür: und er sagte ihnen das Wort.

3 . Und es kamen etliche zu ihm, " die brachteneinen Gichtbrüchigen, von Vieren getragen.

* Matth. 9/ 2. Luc. 3/ 18.

2. Und da sie nicht konnten bey ihn kommenvor dem Volk; deckten sie das Dach auf, da erwar, und gruben es auf, und ließen das Bette her-nieder, da der Gichtbrüchige innen lag.

5 . Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprc cher zu dem Gichtbrüchigen: Mein Sohn, deineSünden sind dir vergeben.

6 . Es waren aber etliche Schriftgelehrte, diesaßen allda, und gedachten in ihren Herzen:

7 . Wie redet" dieser solche Gotteslästerung? Werkann Sünden vergeben, denn allein Gott?

* Matth. 9, 3.. Luc. L, 21.

8 . Und Jesus erkannte alsobald in seinem Geist,

daß sie also gedachten bey sich selbst; und sprachzu ihnen: Was " gedenket ihr solches in eurenHerzen? * J°h. 2/ 24.

9. Welches ist leichter, zu dem Gichtbrüchigenzu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben; oder:Stehe auf, nimm dein Bette, und wandle?

10. Auf daß ihr aber wisset, daß des MenschenSohn Macht habe, zu vergeben die Sünden aufErden, sprach er zu dem Gichtbrüchigen:

11. Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Bette,und gehe heim.

12. Und alsobald stand er auf, nahm sein Bette,und ging hinaus vor allen; also, daß sie sich alleentsetzten, und priesen Gott, und sprachen: Wirhaben solches noch nie gesehen.

13. Und er ging wiederum hinaus an das Meer;und alles Volk kam zu ihm, und er lehrete sie.

1^. "Und da Jesus vorüber ging, saherLevi,den Sohn Alphäi, am Zoll sitzen; und sprachzu ihm: Folge mir «ach. Und er stand auf,und folgte ihm nach. * «u- 57,

15. Und es begab sich, da er zu Tische saß inseinem Hause, setzten sich viele Zöllner und Sün-der zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Dennihrer waren viele, die ihm nachfolgten.

io. Und die Schriftgelehrten und Pharisäer, da