und Gichtbrüchigen.
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Christus heilt den Aussätzigen, M a r c U s 1 . 2 .
30. Und die Schwieger Simons lag und hattedas Fieber; und alsobald sagten sie ihm von ihr.
31. Und er trat zu ihr/ und richtete sie auf/ undhielt sie bey der Hand; und das Fieber verließsie alsobald/ und sie dienete ihnen.
32. Am Abend aber/ da die Sonne untergegan-
gen war /" brachten sie zu ihm allerley Kranke undBesessene. *Matth. 8 , 16 .
33. Und die ganze Stadt versammelte sich vorder Tour.
3^l. Und er half vielen Kranke»/ die mit man-cherlei) Seuchen beladen waren; und trieb vieleTeufel aus/ und" ließ die Teufel nicht reden/ dennsie kannten ihn. * Gesa,, is, 17. is.
35. Und des Morgens vor Tage stand er aus/und ging hinaus. Und * Jesus giug in eine wüsteStätte / und -t bethete daselbst.
* Luc. 4, 42. 7- Luc. 6/ 16.
36. Und Petrus, mit denen, die bey ihm waren,eileten ihm nach.
37. Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm:Jedermann sucht dich.
3 8. Und er sprach zu ihnen: "Laßt uns in dienächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch pre-dige; 1 denn dazu bin ich gekommen.
* Luc. 4, 4Z. -j- Luc 4, 18.
39. Und er predigte in ihren Schulen in ganzGaliläa, und trieb die Teufel aus.
^o. Und es * kam zn ihm ein Aussätziger, derbath ihn, kniete vor ihm, und sprach zu ihm:Willst du, so kannst du mich wohl reinigen.
* Matth. 8/ 2. Luc. 5/ 12.
^1. Und es jammerte Jesum, und reckte dieHand aus, rührete ihn an, und sprach: Ich willes thun, sey gereiniget.
2.2. Und als er so sprach, ging der Aussatz al-sobald von ihm, und er ward rein.
2.3. Und Jesus " bcdrohete ihn, und trieb ihn
alsobald von sich, * Marth. 9,30.
2^. Und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du Nie-mand nichts sagest; sondern gehe hin, und zeigedich dem Priester, und" opfere für deine Reinigung,was Moses gebothen hat, zum Zeugniß über sie.
* 3 Mos. 14/ 2. Matth. 3, 4. Luc. 3/ i4. c. 17/ i4.
2,5. Er aber, da er" hinaus kam, hob er an,und sagte viel davon, und machte die Geschichteruchtbar: also, daß er hinfort nicht mehr konnteöffentlich in die Stadt gehen; sondern er wardraußen in den wüsten Oertern, und sie kamen zuihm von allen Enden. ' Luc.is.
Das 2. Capirel.
Tom Gichtbrüchtgcii; Matthäi Beruf; und Christi Vcranrwortuugividcr die Pharisäer.
1. Nnd "über etliche Tage ging er wiederum gen^ Capernaum; und es ward ruchtbar, daß er
im Hause war. ' Matth. 9 /1.
2. Und alsobald versammelten sich Viele, also,daß sie nicht Raum hatten auch draußen vor derThür: und er sagte ihnen das Wort.
3 . Und es kamen etliche zu ihm, " die brachteneinen Gichtbrüchigen, von Vieren getragen.
* Matth. 9/ 2. Luc. 3/ 18.
2. Und da sie nicht konnten bey ihn kommenvor dem Volk; deckten sie das Dach auf, da erwar, und gruben es auf, und ließen das Bette her-nieder, da der Gichtbrüchige innen lag.
5 . Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprc cher zu dem Gichtbrüchigen: Mein Sohn, deineSünden sind dir vergeben.
6 . Es waren aber etliche Schriftgelehrte, diesaßen allda, und gedachten in ihren Herzen:
7 . Wie redet" dieser solche Gotteslästerung? Werkann Sünden vergeben, denn allein Gott?
* Matth. 9, 3.. Luc. L, 21.
8 . Und Jesus erkannte alsobald in seinem Geist,
daß sie also gedachten bey sich selbst; und sprachzu ihnen: Was " gedenket ihr solches in eurenHerzen? * J°h. 2/ 24.
9. Welches ist leichter, zu dem Gichtbrüchigenzu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben; oder:Stehe auf, nimm dein Bette, und wandle?
10. Auf daß ihr aber wisset, daß des MenschenSohn Macht habe, zu vergeben die Sünden aufErden, sprach er zu dem Gichtbrüchigen:
11. Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Bette,und gehe heim.
12. Und alsobald stand er auf, nahm sein Bette,und ging hinaus vor allen; also, daß sie sich alleentsetzten, und priesen Gott, und sprachen: Wirhaben solches noch nie gesehen.
13. Und er ging wiederum hinaus an das Meer;und alles Volk kam zu ihm, und er lehrete sie.
1^. "Und da Jesus vorüber ging, saherLevi,den Sohn Alphäi, am Zoll sitzen; und sprachzu ihm: Folge mir «ach. Und er stand auf,und folgte ihm nach. * «u- 57,
15. Und es begab sich, da er zu Tische saß inseinem Hause, setzten sich viele Zöllner und Sün-der zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Dennihrer waren viele, die ihm nachfolgten.
io. Und die Schriftgelehrten und Pharisäer, da