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[2] (1821) Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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26
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26 Zween ungleiche Söhne. Böse Weingartner. Matthaus 21. 22. Gleichniß von der Hochzeit.

28. Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mannzween Söhne/ und ging zu dein ersten/ undsprach: Mein Sohn / gehe hin, und arbeite heutein meinem Weinberge.

29. Er antwortete aber / und sprach : Ich willes nicht thun. Darnach reuete es ihn/ und ginghin.

-. 30 . Und er ging zum ander»/ und sprach gleichalso. Er antwortete aber/ und sprach: Herr/ ja;und ging nicht hin.

3 1. Welcher unter den Zween hat des VatersWillen gethan? Sie sprachen zu ihm: Der Erste.Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich / ich sage euch:

* Die Zöllner und Huren mögen wohl eher insHimmelreich komme» / denn ihr. "Lu-.3,1-.13.

32. Johannes kam zu euch/ und lehrete euchden rechten Weg/ und ihr glaubtet ihm uicht;aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Undob ihr es wohl sähet/ thatet ihr dennoch nichtBuße / haß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.

33 . Höret ein anderes Gleichniß: * Es war ein- Hausvater / der pflanzte einen Weinberg / und

fuhrcte einen Zaun darum/ und grub eine Kelterdarinnen/ und dauere einen Thurm/ und thatihn den Weingartnern aus / und zog über Land.

* Marc 12/ i.

32/. Da nun herbey kam die Zeit der Früchte;sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern/daß sie seine Früchte empsingen.

35. Da nahmen die Weingärtner seine Knechte;einen stäupten sie/ den andern tödteten sie/ dendritten steinigten sie.

36. Abermahl * sandte er andere Knechte/ mehr

denn der Ersten waren; und sie thaten ihnengleich also. *-.22,4.

37. Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen/und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohnescheuen..

38 . Da aber die Weingartner den Sohn sahen,sprachen sie unter einander: Das ist der Erbe;

* kommt, laßt uns ihn tödten / und sein Erbgut

an uns bringen. "c. 26,3.4.

39. Und sie nahmen ihn/ und stießen ihn zumWeinberge hinaus/ und tödteten ihn.

^o. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommenWird / was wird er diesen Weingartnern thun ?31. Sie sprachen zu ihm: Er wird die Böse-Wicbter übel umbringen., und seinen Weinbergandern Weingartnern austhun / die ihm die Fruchte, zu rechter Zeit geben.

2/2. Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gele-sen ' in der Schrift: Der Stein, den die Bau-

leute verworfen haben, der ist zum Ecksteingeworden. Von dem Herrn ist das geschehen,und es ist wunderbarlich vor unfern Augen?

* Ps. 118/ 22. Esaj. 28, 1b. Marc. 12, 10. Luc. 20, 17.

Gcsch. 4, 11. Rom S, 3.

^ 3 . Darum sage ich euch: Das 'Reich Gotteswird von euch genommen und : den Heiden gegebenwerden, die seine Früchte bringen.

* Gcsch. 13, 46. -s Matth. 5, 12.

2/2/. Und wer auf diesen Stein * fällt, der wirdzerschellen; auf welchen er aber fällt, den wird erzermalmen. * Es.a. 8,13.

2/5. Und da die Hohenpriester und Pharisäerseine Gleichnisse höreten; vernahmen sie, daß ervon ihnen redete.

36 . Und sie trachteten darnach, wie sie ihn grif-fen; aber sie fürchteten sich'vor dem Volk, dennes hielt ihn für einen Propheten.

* Lue. 7, 16. Loh. 7 , 4o.

Das 22. Capitel.

Von königlicher Hochzeit, ZiiiSgroschen, Auferstehung, vornehmstemGeboth, und der Person Christi.

(Evangelium am 20. Sonnt, nach Triiiit.

1. Nnd Jesus antwortete, und redete abermahl^ durch Gleichnisse zu ihnen, und sprach:

2. Das Himmelreich ist gleich einem Könige,der seinem Sohne Hockzeit machte;

3. Und sandte seine Knechte aus, daß sie dieGäste zur Hochzeit riefen: und sie wollten nichtkommen.

2/. Abermahl' sandte er andere Knechte aus,und sprach: Saget den Gästen: Siehe, meineMahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen undmein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit;kommt zur Hochzeit. ' 21, 36 .

5. Aber sie' verachteten das, und gingen hin,

einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hand-thierung. ' Ebr. 2,2 3.

6 . Etliche aber griffen seine Knechte, höhnetenund tödteten sie.

7. Da das der König hörete; ward er zornig,und schickte seine Heere aus, und brachte dieseMörder um, und zündete ihre Stadt an.

8 . Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hoch-zeit ist zwar bereitet, aber die Gäste waren es nichtwerth.

9. Darum gehet hin auf die Straßen, und ladetzur Hochzeit, 'wen ihr findet. *0.21,43.

10. Und die Knechte gingen aus auf die Stra-

ßen, und brachten zusammen, wen sie fanden,Böse und Gute. Und die Tische wurden allevoll. ^