26 Zween ungleiche Söhne. Böse Weingartner. Matthaus 21. 22. Gleichniß von der Hochzeit.
28. Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mannzween Söhne/ und ging zu dein ersten/ undsprach: Mein Sohn / gehe hin, und arbeite heutein meinem Weinberge.
29. Er antwortete aber / und sprach : Ich willes nicht thun. Darnach reuete es ihn/ und ginghin.
-. 30 . Und er ging zum ander»/ und sprach gleichalso. Er antwortete aber/ und sprach: Herr/ ja;und ging nicht hin.
3 1. Welcher unter den Zween hat des VatersWillen gethan? Sie sprachen zu ihm: Der Erste.Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich / ich sage euch:
* Die Zöllner und Huren mögen wohl eher insHimmelreich komme» / denn ihr. "Lu-.3,1-.13.
32. Johannes kam zu euch/ und lehrete euchden rechten Weg/ und ihr glaubtet ihm uicht;aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Undob ihr es wohl sähet/ thatet ihr dennoch nichtBuße / haß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.
33 . Höret ein anderes Gleichniß: * Es war ein- Hausvater / der pflanzte einen Weinberg / und
fuhrcte einen Zaun darum/ und grub eine Kelterdarinnen/ und dauere einen Thurm/ und thatihn den Weingartnern aus / und zog über Land.
* Marc 12/ i.
32/. Da nun herbey kam die Zeit der Früchte;sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern/daß sie seine Früchte empsingen.
35. Da nahmen die Weingärtner seine Knechte;einen stäupten sie/ den andern tödteten sie/ dendritten steinigten sie.
36. Abermahl * sandte er andere Knechte/ mehr
denn der Ersten waren; und sie thaten ihnengleich also. *-.22,4.
37. Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen/und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohnescheuen..
38 . Da aber die Weingartner den Sohn sahen,sprachen sie unter einander: Das ist der Erbe;
* kommt, laßt uns ihn tödten / und sein Erbgut
an uns bringen. "c. 26,3.4.
39. Und sie nahmen ihn/ und stießen ihn zumWeinberge hinaus/ und tödteten ihn.
^o. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommenWird / was wird er diesen Weingartnern thun ?31. Sie sprachen zu ihm: Er wird die Böse-Wicbter übel umbringen., und seinen Weinbergandern Weingartnern austhun / die ihm die Fruchte, zu rechter Zeit geben.
2/2. Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gele-sen ' in der Schrift: Der Stein, den die Bau-
leute verworfen haben, der ist zum Ecksteingeworden. Von dem Herrn ist das geschehen,und es ist wunderbarlich vor unfern Augen?
* Ps. 118/ 22. Esaj. 28, 1b. Marc. 12, 10. Luc. 20, 17.
Gcsch. 4, 11. Rom S, 3.
^ 3 . Darum sage ich euch: Das 'Reich Gotteswird von euch genommen und : den Heiden gegebenwerden, die seine Früchte bringen.
* Gcsch. 13, 46. -s Matth. 5, 12.
2/2/. Und wer auf diesen Stein * fällt, der wirdzerschellen; auf welchen er aber fällt, den wird erzermalmen. * Es.a. 8,13.
2/5. Und da die Hohenpriester und Pharisäerseine Gleichnisse höreten; vernahmen sie, daß ervon ihnen redete.
36 . Und sie trachteten darnach, wie sie ihn grif-fen; aber sie fürchteten sich'vor dem Volk, dennes hielt ihn für einen Propheten.
* Lue. 7, 16. Loh. 7 , 4o.
Das 22. Capitel.
Von königlicher Hochzeit, ZiiiSgroschen, Auferstehung, vornehmstemGeboth, und der Person Christi.
(Evangelium am 20. Sonnt, nach Triiiit.
1. Nnd Jesus antwortete, und redete abermahl^ durch Gleichnisse zu ihnen, und sprach:
2. Das Himmelreich ist gleich einem Könige,der seinem Sohne Hockzeit machte;
3. Und sandte seine Knechte aus, daß sie dieGäste zur Hochzeit riefen: und sie wollten nichtkommen.
2/. Abermahl' sandte er andere Knechte aus,und sprach: Saget den Gästen: Siehe, meineMahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen undmein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit;kommt zur Hochzeit. ' 21, 36 .
5. Aber sie' verachteten das, und gingen hin,
einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hand-thierung. ' Ebr. 2,2 3.
6 . Etliche aber griffen seine Knechte, höhnetenund tödteten sie.
7. Da das der König hörete; ward er zornig,und schickte seine Heere aus, und brachte dieseMörder um, und zündete ihre Stadt an.
8 . Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hoch-zeit ist zwar bereitet, aber die Gäste waren es nichtwerth.
9. Darum gehet hin auf die Straßen, und ladetzur Hochzeit, 'wen ihr findet. *0.21,43.
10. Und die Knechte gingen aus auf die Stra-
ßen, und brachten zusammen, wen sie fanden,Böse und Gute. Und die Tische wurden allevoll. ^