Feigenbaum verflucht.
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Christi Einzug in Jerusalem. Matth
Das 21. Capitel.
Christi Einzug in Jerusalem, Reinigung des Tempels, VerfluchungdcS Feigenbaums/ und Strafpredigt.
(Evangelium am 1. Sonnt, des AdventS/ wie auch am Palmsonntage.)
1. A)a * sie nun nahe bey Jerusalem kamen gen
Vethphage an den Oehlberg, sandte Jesusfeiner Jünger Zween, * Ma«. n, i. Luc. 19, rs.
Joh. 12 , 14.
2. Und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Fle-cken , der vor euch liegt, und bald werdet ihr eineEselin finden angebunden, und ein Füllen beyihr; löset sie auf, und führet sie zu mir.
- 3 . Und so euch Jemand etwas wird sagen, sosprechet: Der Herr bedarf ihrer; so bald wirder sie euch lassen.
4 . Das geschah aber alles, auf daß erfülletwürde, das gesagt ist durch den Propheten, derda spricht:
5 . Saget * der Tochter Zion: Siehe, dein Kö-
nig kommt zu dir sanftmüthig, und reitet aufeinem -k Esel, und auf einem Füllen der lastbarenEselin. * Zach. 9/ 9. -i- Nicht, 3, 10 . e. 12 / ,4.
6 . Die Jünger gingen hin, und thaten, wieihnen Jesus befohlen hatte;
7 . Und brachten die Eselin, und das Füllen,
und legten ihre ' Kleider darauf, und setzten ihndarauf. * 2 Kön. 9, iz.
8 . Aber viel Volks breitete die Kleider auf denWeg; die andern hieben Zweige von den Bäu-men, und streueten sie auf den Weg.
9. Das Volk aber, das vorging und nachfolgte,schrie * und sprach: Hosianna dem Sohne Davids;gelobet sey, der da kommt in dem Nahmen desHerrn! Hosianna in der Höhe!)
. * Ps. 118, 2L. 26. Joh. 12, 13.
4 0. Und als er zu Jerusalem einzog, erregtesich die ganze Stadt, und sprach: Wer ist der?
i i. Das Volk aber sprach: Das ist der Jesus,der Prophet von * Nazareth aus Galiläa.
* Joh. 1/ 4L.
12. Und' Jesus ging zum Tempel Gottes hinein,und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer imTempel, und stieß um der Wechsler Tische, unddie Stühle der Taubenkrämer. *Marc. n,i§.
13 . Und sprach zu ihnen: Es stehet * geschrie-ben : Mein Haus soll ein Bethhaus heissen; ihraber habt i- eine Mördergrube daraus gemacht.
*Esaj. L6, 7. s J«r. 7, 11.
14 . Und es gingen zu ihm Blinde und Lahmeim Tempel, und er heilete sie.
15. Da aber die Hohenpriester und Schriftge-lehrten sahen die Wunder, die er that, und die
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Kinder im Tempel schreyen und sagen: Hosian-na dem Sohne Davids; wurden sie entrüstet,
16. Und sprachen zu ihm: Hörest du auch,was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja,habt ihr nie gelesen: * Aus dem Munde der Un-mündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet?
' Ps. 8, 3.
1 7 . Und er ließ sie da, und ging zur Stadt hin-aus gen Bethanien, und blieb daselbst.
18. Als er * aber des Morgens wieder in dieStadt ging, hungerte ihn; *Marc. 11,12
19. Und er sah einen Feigenbaum an dem Wege,und ging hinzu, und * fand nichts daran, dennallein Blätter, und sprach zu ihm: Nun wachseauf dir hinfort nimmermehr keine Frucht. Und-er Feigenbaum verdorrete alsobald.
* Luc. 13 , 6. 7 .
20. Und da das die Jünger sahen, verwunder-ten sie sich, und sprachen: Wie ist der Feigenbaumso bald verdorret?
21. Jesus aber antwortete, und sprach zu ihnen:Wahrlich, ich sage euch, "so ihr Glauben habt,und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solchesmit dem Feigenbaum thun; sondern so ihr werdetsagen zu diesem Berge: Hebe dich auf, und wirfdich ins Meer, so wird es geschehen. * c. 17,2».
22. Und "alles, was ihr bittet im Ge-
deih, so ihr glaubet, so werdet ihr esempfangen. *M«c. 11,24.
23. Und als" er in den Tempel kam, traten zu
ihm, als er lehrete, die Hohenpriester und dieAeltesten im Volk, und sprachen : Aus was fürMacht thust du das? Und wer hat dir die Machtgegeben? * Ma«. 11,27. Luc. 20,1.
24 . Jesus überantwortete, und sprach zu ihnen:Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mirdas saget, will ich euch auch sagen, aus was fürMacht ich das thue.
25. Woher war die Taufe Johannis? Warsie vom Himmel, oder von den Menschen? Dagedachten sie bey sich selbst, und sprachen: Sagenwir, sie sey vom Himmel gewesen, so wird erzu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm dennnicht?
26. Sagen wir aber, sie sey von Menschen ge-
wesen , so müßen wir uns vor dem Volk fürchten;denn sie' hielten alle Johannem für einen Prophe-ten. * c. 14, L.
27. Und sie antworteten Jesu, und sprachen:Wir wissen es nicht. Da sprach er zu ihnen:So sage ich euch auch nicht, aus was für Machtich das thue.
(D)