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Jüdische Satzungen.
Matthäus 14. 15.
Cananäisches Weib.
3 i. Jesus aber reckte bald die Hand ans, undergriff ihn/ und sprach zu ihm : O du Kleingläu-biger/ warum zweifeltest du?
32. Und sie traten in das Schiff/ und derWind legte sich.
A3. Die aber im Schiff waren, kamen und fielenvor ihm nieder / und sprachen: * Du bist wahrlichGottes Sohn. * c. 16, 16.
3^. Und sie * schifften hinüber/ und kamen indas Land Genezareth. *Mar-. 6,33.
35. Und da die Leute an demselbigen Ort Sei-ner gewahr wurden; schickten sie aus in das ganzeLand umher/ und brachten allerley Ungesundezu ihm.
36. Und bathen ihn/ daß sie nur * seines Kleides
Saum anruhreten. Und alle/ die da anrühre-ten/ wurden gesund. *0.9,21.
Das 15. Capitel.
Von Meuschensatzungen; dem CananLischm Weibe.
1. ^L>a * kamen zu ihm die Schriftgelehrten und
Pharisäer von Jerusalem / und sprachen:
* Marc. 7, 3.
2 . Warum übertreten deine Jünger der AeltestenAufsätze? Sie waschen ihre Hände nicht/ wennsie Brot essen.
3 . Er antwortete/ und sprach zu ihnen: Warumübertretet denn ihr Gottes Geboth / um eurerAufsätze willen?
Gott * hat gebothen: Du sollst Vater undMutter ehren; wer aber Vater und Muttersiucht/ der soll des Todes sterben.
* 2 Mos. 20, 12. -j- 2 Mos. 21, 17.
5. Aber ihr lehret: Wer zum Vater oder zurMutter spricht: Wenn ichs opfere / so ist dirsviel nutzer; der thut wohl.
6. Damit geschiehst es/ daß Niemand hinfortseinen Vater oder seine Mutter ehret: und habtalso Gottes Geboth aufgehoben / um eurer Auf-sätze willen.
7. Ihr Heuchler / es hat wohl * Jesaias voneuch geweissaget/ und gesprochen:
* Esaj. 29, 13. Marc. 7, 6.
8. Dieß Volk nahet sich zu mir mit seinem Munde/und ehret mich mit seinen Lippen / aber ihr Herzist ferne von mir;
9 . Aber * vergeblich dienen sie mir/ dieweil sie
lehren solche Lehre« / die nichts denn Menschen-gebothe sind. * § Mos. 4,2.
10 . Und * er rief das Volk zu sich / und sprachzu ihnen: Höret zu / und vernehmet es!
' Marc. 7, 14.
11. Was ' zum Mund eingehet/ das verun-reiniget den Menschen nicht; sondern was zumMunde ausgehet / das verunreiniget den Menschen.
* Gcsch. 10, 14.
12. Da traten seine Jünger zu Ihm/ undsprachen: Weißest du auch / daß sich die Phari-säer ärgerten / da sie das Wort höreten?
13. Aber er antwortete/ und sprach: Alle Pflan-zen/ die mein himmlischer Vater nicht gepflanzet,die werden ausgereutet.
i^. Lasset sie fahren/ sie sind * blinde Blinden-Leiter; wenn aber ein Blinderden andern leitet/so fallen sie beyde in die Grube.
* Luc. 6, 39. Rom. 2, 19.
15. Da antwortete Petrus/ und sprach zu ihm:Deute uns dieses Gleichniß.
16. Und Jesus sprach zu ihnen: Seyd ihr dennauch noch unverständig?
17 . Merkt ihr noch nicht/ daß alles/ was zumMunde eingehet/ das gehet in den Bauch/ undwird durch den natürlichen Gang ausgeworfen?
18. Was aber "zu dem Munde heraus gehet,das kommt aus dem Herzen, und das verunrei-niget den Menschen. * Ä-. 3 , 6 . io.
19. Denn * aus dem Herzen kommen arge Ge-danken, Mord, Ehebruch, Hurerei), Dieberey,falsche Zeugnisse, Lästerung.
* i Mos. 6, 3. c. 8, 2l. tzcr. 17, 9. Marc. 7, 21.
20. Das sind die Stücke, die den Menschenverunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händenessen, verunreiniget den Menschen nicht.
(Evangelium am Sonntage Rcminisccre )
21.Und Jesus ging aus "von dannen, und ent-wich in die Gegend Tyrus und Sidon.
* Marc. 7, 24.
22. Und siehe, ein Cananäisches Weib ging aus
derselbigen Grenze, und schrie ihm nach, undsprach: Ach Herr, du Sohn Davids, " erbarmedich meiner; meine Tochter wird vom Teufel übelgeplaget. * c. 20,30.
23. Und Er antwortete ihr kein Wort. Datraten zu ihm seine Jünger, bathen ihn, undsprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreyetuns nach.
2^. Er antwortete aber, und sprach: Ich binnicht gesandt, denn nur zu den " verlornen Scha-fen von dem Hause Israel. "«. w, 6 . Gcsch. 13, 46 .
25. Sie kam aber, und fiel vor ihm nieder,und sprach: Herr, hilf mir.
26. Aber er antwortete, und sprach: Es ist "nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme,und werfe es vor die Hunde."«. 7, 6 . Ma«. 7,27.